Mack: Auf erneuerbare Energien umsteigen
14. January 2009 | keine Kommentare | Artikel twittern | PDF Version | Internet ausdrucken |

“Die stärkere Förderung von Energieeinsparung und Effizienz sowie der Umstieg auf erneuerbare Energien sind nicht nur aus Klimaschutzgründen der einzig richtige Weg, sondern steigern auch die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland und Hessen”, so Daniel Mack, Landtagskandidat der GRÜNEN im Wahlkreis Gelnhausen-Schlüchtern.
Anders als Gazprom und die Uran-, Kohle- und Erdölexporteure schicken Wasser, Wind und Sonne keine Rechnung. Auch deswegen wird Strom aus erneuerbaren Energien in wenigen Jahren billiger sein als jener, der in ineffizienten Kohle- und Atomkraftwerken hergestellt wird. “Im vergangen Jahr haben die Hessen – Steuern unberücksichtigt – über fünf Milliarden Euro für den Import fossiler Energieträger ausgegeben. Die erneuerbaren Energien aus Biomasse, Wind- und Sonnenenergie werden im Main-Kinzig-Kreis noch immer nicht in ausreichendem Maß genutzt. Der Anteil der erneuerbaren Energien liegt bei der Stromerzeugung im Main-Kinzig-Kreis noch immer weit unter dem Bundesdurchschnitt. Wie viel sinnvoller wäre es angesichts der aufkommenden Wirtschaftskrise, dieses Geld in die Nutzung erneuerbarer Energien in Hessen und die Wärmedämmung von Gebäude zu stecken und damit der heimischen Industrie und dem Handwerk Aufträge zu verschaffen.”, sagte Mack.
Insbesondere die unsichere Atomkraft könne keinen Weg aus Klima- und Energiekrise weisen: “Atomkraftwerke sind viel zu unflexibel, um auf Angebotsschwankungen bei Wind und Sonne bzw. Nachfragespitzen wie jetzt bei Minustemperaturen zu reagieren. Anschaulich zeigt dies die Situation im atomstromfixierten Frankreich, das derzeit auf Stromimporte aus Deutschland angewiesen ist und großflächige Stromausfälle befürchtet”, so Mack.
DIE GRÜNEN haben Vorschläge gemacht und dargestellt, wie sich die hessische Stromversorgung innerhalb von zwei Jahrzehnten vollständig auf erneuerbare Energien umstellen lässt. Mit Maßnahmen wie der Einrichtung einer landeseigenen Energie- und Klimaschutzagentur, der Verabschiedung eines hessischen Wärmegesetzes sowie der Ausrichtung von Konjunkturprogrammen auf die energetische Sanierung von Schulen, Rathäusern und anderer öffentlicher Einrichtungen wird außerdem die Energieeinsparung vorangetrieben.
Noch nicht kommentiert.