Atomsex: Mit dem Wulff kann man‘s ja mal machen

Charlotte Roches Buch „Feuchtgebiete“ über Muschistudium, Intimhygiene, Analfissur und Duschkopf-Experimente bei der weiblichen Masturbation wurde fast zwei Millionen mal verkauft und bescherte ihr sieben Monate an der Spitze der Literatur-Charts. Vor kurzem neustem hat die Berufsprovokateurin die Atomenergie entdeckt und in Gorleben dagegen protestiert. Im SPIEGEL hat Roche Bundespräsident Christian Wulff aufgefordert, die Unterschrift unter das Gesetz zur Verlängerung der AKW-Laufzeiten zu verweigern und wäre auch zu körperlichem Einsatz bereit. Sie ginge mit ihm gar ins Bett, falls er dem Gesetz zur AKW-Laufzeitverlängerung die präsidiale Unterschrift verweigere. Ihr Mann habe schon zugestimmt. Zudem sei sie tätowiert, wie Wulffs Frau Bettina, bringe also alle Voraussetzungen mit.

Hätte Roche das auch mit Herzog, Rau oder Köhler gemacht? Wohl kaum. Lustig wäre es auch nicht gewesen. Bundespräsident Wulff scheint jemand zu sein, mit dem man sowas halt mal machen kann. Er gilt immer noch als berechnender, zurückhaltender und abwartender Politiker ohne echten Markenkern. Schade! Mit seinen Äußerungen zur Integrationsdebatte hat er ja gezeigt, dass er einen Standpunkt hat, der sich von der Parteipolitik löst und für alle Deutsche von Relevanz ist.

2 Kommentare

  1. Anonym says:

    Ich finde Roche geschmacklos!

  2. Ulrich Voß says:

    Ich schätze eher, dass Wulff sich aufgrund seines Alters noch für ein solches Angebot "qualifiziert" …

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