BMW i auf der IAA: Die Weiß-Blauen wollen grün werden

BMW i steht für visionäre Fahrzeuge und Mobilitätsdienstleistungen, inspirierendes Design. Mit BMW i möchte BMW einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen: mit maßgeschneiderten Fahrzeugkonzepten, Nachhaltigkeit in der gesamten Wertschöpfungskette und ergänzenden Mobilitätsservices will BMW i das Verständnis von individueller Mobilität neu zu definieren.

Der BMW i3 Concept ist ein konsequent nachhaltig gestaltete Fahrzeug für das urbane Umfeld: rein elektrisch angetrieben für die Anforderungen einer nachhaltigen und emissionsfreien Mobilität soll es eine intelligente Art der Fortbewegung in der Stadt oder beim Pendeln verkörpern.

Für Effizienz und eine hohe Reichweite sorgen nicht nur der von BMW selbst entwickelte E-Antrieb und die hinsichtlich Leichtbau optimierte LifeDrive- Architektur: Die Möglichkeit während der Fahrt Energie zurückzugewinnen, erhöht die Reichweite. Weiterhin reduzieren eine ausgefeilte Aerodynamik sowie schmale, rollwiderstandsoptimierte Räder die Fahrwiderstände auf ein Minimum und ermöglichen ein Maximum an Reichweite.

Der E-Antrieb des BMW i3 Concept ist vor allem auf den Einsatz im urbanen Umfeld ausgelegt. Die E-Maschine leistet 125 kW/170 PS. Das volle Drehmoment steht dem Auto, wie für Elektromotoren typisch, bereits ab Stillstand zur Verfügung und muss nicht erst wie bei Verbrennungsmotoren über die Motordrehzahl aufgebaut werden. Der BMW i3 Concept beieindruckt mit seinen Beschleunigungswerten. Von 0 auf 60 km/h beschleunigt der Bayer in unter vier Sekunden, die 100 km/h sind in unter acht Sekunden erreicht. Ab 150 km/h wird der Motor aus Effizienzgründen abgeregelt, da der sehr hohe Energiebedarf für das Fahren mit noch höheren Geschwindigkeiten die Reichweite unnötig einschränken würde.

Nimmt der Fahrer den Fuß vom Gaspedal, übernimmt der Elektromotor die Funktion eines Generators, der den aus der Bewegungsenergie gewonnenen Strom in die Fahrzeugbatterie zurück speist. Gleichzeitig entsteht ein Bremsmoment, das zu einer wirksamen Verzögerung des Fahrzeugs führt. Im Stadtverkehr können bei vorausschauender Fahrweise so rund 75 Prozent aller Verzögerungsvorgänge ohne Aktivierung des Bremspedals absolviert werden.

Die Elektromaschine verfügt über eine sehr hohe Leistungsdichte. Das liegt nicht zuletzt am hohen Wirkungsgrad: Elektromotoren nutzen über 90 Prozent der Energie, die ihnen zugeführt wird.

Im Innenraum setzt BMW i bewusst auf nachwachsende Rohstoffe. Darüber hinaus findet sich im BMW i3 Concept ein hoher Anteil von recycelten Materialien: 25 Prozent des Gewichts der Kunststoffe werden durch Rezyklate und nachwachsende Rohstoffe ersetzt. In der Produktion der BMW i Fahrzeuge möchte das Unternehmen noch einen Schritt weiter gehen. In Leipzig, der späteren Produktionsstätte der BMW i Fahrzeuge, sollen 70 Prozent an Wasser und 50 Prozent an Energie pro Fahrzeug gegenüber dem bisherigen BMW Produktionsverbund eingespart werden.

Zudem soll die Produktion der BMW i Fahrzeuge zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen versorgt werden. Weitere Möglichkeiten um das Treibhauspotenzial über den Produktlebenszyklus zu reduzieren bietet der Einkauf von Leichtbaumaterialien. Durch die Verwendung von ausschließlich mit regenerativer Energie hergestelltem Aluminium sowie recyceltem Aluminium können 50 bis 80 Prozent der CO2e-Emissionen gegenüber herkömmlich gewonnenem Aluminium eingespart werden. Mehr als 80 Prozent des im BMW i3 Concept eingesetzten Aluminiums sind daher entweder mit regenerativer Energie oder aus Sekundärmaterial gefertigt.

Die Fahrzeugstudie i3 tritt auf der weltgrößten Automesse deutlich eigenständiger und exponierter auf als etwa die für besonders leistungsstarke BMW-Modelle bekannte Untermarke M. BMW hat ein interessantes Konzept entwickelt, wie individuelle Mobilität in Zukunft attraktiv und verantwortungsvoll gestaltet werden kann.

Die Weiß-Blauen wollen den rein elektrisch angetriebenen Kompaktwagen i3 2013 auf den Markt bringen.

© BMW i, von BMW zur Verfügung gestellt.

6 Comments

  • Siggi Reiland

    Die Zukunft fährt GRÜN!

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  • Blogger

    Sind Sie ein Lobbyist, Herr Mack?

    Sie werben für Nike und nun auch für BMW. Warum machen Sie das?

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    • Daniel Mack

      Ich bewerbe grundsätzlich niemand. Thema meines Blogs ist “Gesellschaft im Wandel – Dialog & Austausch”. Wer nachhaltige Produkte herstellt oder Studien entwickelt, der kann mit einem Kommentar rechnen. Wer das nicht tut ebenfalls. Ich bewerbe aber kein Produkt. Der BMW i3 ist nicht auf dem Markt.

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  • Sven Albert

    Na endlich jemand bei den Grünen der was von Autos und einer modernen Ökopolitik versteht. Ich finde es zwar schade, dass sie nicht erwähnen, dass es sich um Modelle handelt, aber sie haben schon recht. Man muss die deutsche Automobilindustrie nicht schlecht reden. Gibt es denn noch andere Konzepte auf der IAA die Hoffnung machen?

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  • Dietmar Lange

    Ein solches Lob aus dem Mund eines Grünen? BMW muss auf dem richtigen Weg sein.

    Wann haben sie die Studie denn gesehen? Eröffnet die IAA nicht erst heute?

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    • Daniel Mack

      Der BMW i3 ist eine Studie. Wie das Auto dann in der Serienproduktion aussieht.. bleibt abzuwarten.

      Ich habe mir die IAA am Dienstag angeschaut.

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