CDU MKK muss sich von revanchistischen Positionen & Steinbach distanzieren
von Daniel Mack | kein Kommentar
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Der Fraktionsvorstand der Grünen im Main-Kinzig-Kreis kommentierte den Auftritt von Erika Steinbach im Bürgerhaus Oberissigheim. Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) war vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU Main-Kinzig eingeladen worden und referierte zum Thema „Werte“. Grünen-Fraktionschef Reiner Bousonville und seine Stellvertreter, Christina Schmidt und Daniel Mack, warnten die Kreis-CDU vor einer Koketterie mit revanchistischen Positionen.
„Auch wenn sich Erika Steinbach in Oberissigheim als lammfrommes „Hanauer Mädel“ präsentierte, täuscht dies nicht darüber hinweg, dass Frau Steinbach mit ihren geschichtsverfälschenden Äußerungen das deutsch-polnische Verhältnis beschädigt und insgesamt die Menschenrechte verhöhnt. Sie ist nicht in der Lage, das Anliegen des BdV richtig und würdig zu vertreten und als dessen Vorsitzende ungeeignet. Das Wirken einer Person in dieser Funktion muss auf eine europäische Versöhnung gerichtet sein und darf nicht die erlebten Verletzungen der Vertriebenen instrumentalisieren“, so die Grünen.
Dass in dem reichlich Applaus spendenden Publikum auch der CDU-Kreisvorsitzende Tom Zeller, der Erste Kreisbeigeordnete Günter Frenz und der CDU-Landtagsabgeordnete Hugo Klein vertreten waren, finden die Grünen „höchst bedenklich“. Der Fraktionsvorstand der Grünen forderte von der Kreis-CDU eine deutliche Distanzierung der von Steinbach vertretenen Thesen.

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