Der rot-grüne Weg zum Politikwechsel! Tagebuch & Videoblog

Mit 15,1 % haben Bündnis 90 / DIE GRÜNEN im Main-Kinzig-Kreis das beste Ergebnis aller Zeiten erzielt. Das sensationelle Abschneiden bei der Kreistagswahl am 27. März 2011 eine große Verantwortung und ist eine große Chance für einen Politikwechsel im Kreis.

Die folgenden Schritte möchte ich chronologisch festhalten, um meine Politik so transparent wie möglich zu gestalten!

Auf ihre Kommentare & Gedanken freue ich mich!

20. Juni 2011: Die Grüne Kreismitgliederversammlung hat in einer abschließenden Abstimmung den rot-grünen Koalitionsvertrag einstimmig angenommen. „Das war ein gutes Signal, nachdem was am Freitag passiert ist. Ich hoffe, die Leute sind jetzt wach gerüttelt“, habe ich dem Gelnhäuser Tageblatt gesagt. Natürlich hat der Verlust eines Sitzes im Kreisausschuss auch parteiintern für starke Irritationen gesorgt und war auch Thema der Versammlung. Ich sehe in der Einstimmigkeit zum Koalitionsvertrag ein großes Vertrauen in die Koalition und in die handelnden Personen. Wir werden die Chance für eine politische Erneuerung im Kreis nutzen.

17. Juni 2011: Schwarzer Freitag! Die Wahl des Kreisauschusses ist für uns GRÜNE alles andere als reibungslos verlaufen. Von maximal 13 Stimmen hat unsere Liste nur 9 Stimmen erhalten. Statt zwei Vertretern stellen wir nur einen Vertreter im Kreisausschuss des MKK. Warum und mit welcher Begründung Fraktionsmitglieder der GRÜNEN Liste ihre Stimme verweigert haben wird uns nun eine Weile beschäftigen. Auch wenn die Liste im Gegensatz zur Wahl von Matthias Zach zum Dezernentenkandidat, aufgrund von Gegenkandidaturen, nicht einstimmig erfolgte, ist das aus meiner Sicht kein Grund die eigene Liste nicht zu wählen. Die Wahl eines GRÜNEN Wahlvorschlages ist nie eine persönliche- sondern immer eine Kollegialangelegenheit. Wir müssen die Situation nun intern aufarbeiten und innerhalb unserer Fraktion offen diskutieren. Der Start war sicherlich nicht optimal, daraus Instabilität abzuleiten entbehrt allerdings jeder Grundlage.

20. Mai 2011: Die konstituierende Sitzung des Kreistages war für mich eine besondere Sitzung. Zum ersten Mal haben wir GRÜNE mit der SPD die Mehrheit im Parlament und konnten die Hauptsatzung und Geschäftsordnung mit eigener Mehrheit beschließen. Wichtigste Änderung: Fraktionsstatus erhalten alle Gruppierungen ab zwei Abgeordneten. Somit sind im neuen Kreistag die Fraktionen der SPD, CDU, Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, FDP, Linke und Piraten vertreten. Mit nahezu allen Stimmen wurde mein Twitter-Freund (@kraetschmerr) und bisheriger SPD-Fraktionsvorsitzender Rainer Krätschmer zum neuen Kreistagsvorsitzenden gewählt. Die große Mehrheit ist ein gutes Zeichen für eine hoffentlich konstruktive Arbeitsatmosphäre in den nächsten fünf Jahren.

18. Mai 2011: Die Kreismitgliederversammlung der GRÜNEN hat sich einstimmig für den aktuellen Stand des Koalitionsvertrages mit der SPD ausgesprochen. Aufgrund des langen und demokratischen Weges der SPD zur Entscheidung für eine rot-grüne Koalition sind noch nicht alle Details im Vertrag ausformuliert.

17. Mai 2011: Nach der Entscheidung der SPD für eine rotgrüne Koalition + Freie Wähler im Main-Kinzig-Kreis haben wir eine weitere Verhandlungsrunde über einen Koalitionsvertrag erfolgreich abgeschlossen und in guter Atmosphäre die konstituierende (erste) Kreistagssitzung am Freitag (20.05.) vorbereitet und Änderungen der Geschäftsordnung und Hauptsatzung besprochen.

Der sozial-ökologische Wandel im Main-Kinzig-Kreis kann jetzt beginnen! Vor uns liegen jetzt einige Jahre harter Arbeit, in denen wir die Vereinbarungen unseres Koalitionsvertrags (nächste Woche wird er endgültig fertiggestellt) umsetzen werden. Wir haben jetzt die Chance den einwohnermäßig größten hessischen Landkreis (ca. 410.000 Bürger) nachhaltig zu verändern und wir werden in einer guten Zusammenarbeit mit der SPD und den Freien Wählern diese Chance zu nutzen. Für mich ist dabei besonders wichtig, dass wir noch stärker den Dialog mit den Menschen suchen.

Die vielen Fragen nach dem Fortbestand meiner Seite und dieses Angebots kann ich sehr schnell beantworten: Meine Homepage besteht seit November 2005 und wird auch weiterhin bestehen bleiben und fortlaufend weiterentwickelt und optimiert werden. Die hohen Besucherzahlen in den letzten Jahren und die großartige Resonanz und Beteiligung (per Kommentar oder E-Mail) in den vergangenen Tagen und Wochen nach der Wahl sind Motivation genug.

13. Mai 2011: Presseschau zur gestrigen Entscheidung der SPD für eine rot-grüne Koalition im Main-Kinzig-Kreis: Gelnhäuser Tageblatt: „SPD macht Weg frei für einen Politikwechsel im Kreis„, Frankfurter Rundschau: „Wechsel aus Überzeugung„, Kommentar von Jörg Anderson in der Frankfurter Rundschau: „Klares Wort der Braut“ und Kinzigtalnachrichten: „Sozialdemokraten wollen Dreier-Bündnis

12. Mai 2011: Der rot-grüne Politikwechsel im Main-Kinzig-Kreis beginnt! In einer gemeinsamen und geheimen Abstimmung haben sich der Unterbezirksvorstand und die Kreistagsfraktion der SPD mit 26 zu 16 Stimmen für eine rot-grüne Koalition mit Unterstützung der Freien Wähler und gegen die Fortsetzung der 18-jährigen schwarz-roten Koalition entschieden. Wir, GRÜNE und SPD, haben nun eine große Chance den Main-Kinzig-Kreis zu verändern und nachhaltig zu entwickeln. Es wird der Anspruch der neuen rot-grünen Kreisregierung sein den MKK zukunftsfest zu machen. Es wird unsere Aufgabe sein die Begriffe Bürgerbeteiligung, Erneuerbare Energien, moderne Schulentwicklung, demografische Wandel, etc. mit Leben zu füllen und in einer gemeinsamen und vertrauensvollen Arbeit den Main-Kinzig-Kreis weiterzuentwickeln. Das die Aufgabe, die uns die Bürgerinnen und Bürger mit dem Ergebnis der Kreiswahl vom 27. März 2011 (SPD +0,1 %, GRÜNE +7,5%) gestellt haben. Mit ihrem transparenten und aufwendigen Entscheidungsfindungsprozess hat die SPD gezeigt, dass sich Transparenz und Beteiligung lohnen.  In einer einer nahezu vollständig digitalisierten Gesellschaft haben wir große Chancen und Möglichkeiten durch den effizienten Einsatz von on- und offline Instrumenten Politik erlebbarer und Entscheidungen leichter nachvollziehbar zu machen. Ich freue mich auf den Politikwechsel im Main-Kinzig-Kreis. Zum ersten Mal nach über 2000 Tagen, werde ich von GRÜNEN regiert. Noch schöner ist es selbst ein Teil davon zu sein. Machen ist einfach besser als meckern!

11. Mai 2011: Morgen Abend fällt die Entscheidung über die künftige Koalition im Main-Kinzig-Kreis. Laut der Gelnhäuser Neue Zeitung (GNZ) tagt der SPD-Unterbezirksvorstand am morgigen Abend gemeinsam mit der Kreistagsfraktion. Die rund 50 Mitglieder werden in geheimer Wahl über die Koalitionspartner abstimmen. Zwei Alternativen werden angeboten: eine Allianz mit Grünen und Freien Wählern auf der einen, die Fortsetzung der Großen Koalition mit der CDU auf der anderen Seite. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich der Stimme zu enthalten. Das Wahlergebnis wollen die Sozialdemokraten unmittelbar nach der Abstimmung bekanntgeben.

09. Mai 2011: MKK – Ein Politmärchen (von GNZ-Redakteurin Esther Ruppert-Lämmer): Link

08. Mai 2011: Liebe Leser, ich habe Euch nicht vergessen. Nach der erfolgreichen dritten Sondierung mit der SPD (am 05. Mai), haben alle Beteiligten beschlossen, sich bis zur (geplanten) Entscheidung der SPD (sollte am 07. Mai stattfinden) nicht öffentlich zur Koalitionsthematik im Main-Kinzig-Kreis zu äußern. Die Stimmung in der letzten SPD-Sondierung war ausgesprochen gut. In einer freundlichen Arbeitsatmosphäre haben wir diverse Themenfelder diskutiert und in allen Bereichen Einigkeit festgestellt. Die Absicht bis zum Jahr 2016 100% aller Bürger im Kreisgebiet mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen und den derzeitigen Ausbauplänen der E.ON, am Kohlekraftwerksstandort Staudinger, eine Absage zu erteilen unterstreicht den innovativen & zukunftsweisenden Charakter des diskutierten Eckpunktepapiers. Die endgültige Entscheidung über die zukünftige Koalition im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises fällen die Sozialdemokraten am Donnerstag, 12. Mai.

04. Mai 2011: Wir Grüne haben uns festgelegt: Kommt es im Main-Kinzig-Kreis zu einer Koalition mit SPD und Freien Wählern, soll Matthias Zach, derzeit Bürgermeister in Niederdorfelden, hauptamtlicher Beigeordneter werden, neben Landrat Erich Pipa (2005 & 2011 direkt gewählt) und André Kavai (seit 2005 hauptamtlicher Beigeordneter). Ich kenne Matthias seit meinem Eintritt in die GRÜNE Partei 2005 und habe ihn als ehrlichen und seriösen Politiker kennengelernt, der Entscheidungen mit Augenmaß trifft und seine Arbeit am Ziel orientiert. Für mich persönlich ist Matthias ein Politiker und Freund, der in jeder Situation zwei bis drei gute Ideen hat, offen für neue Kommunikationsformen (Twitter) ist und Politik lösungsorientiert und pragmatisch betreibt. Ich bin sehr froh von seinem Erfahrungsschatz zu profitieren und gerade als junger Mensch von ihm lernen zu können. Logisch, dass die Niederdorfelder ihn 2006 zu ihrem Bürgermeister gewählt haben. Mit seiner großen Erfahrung aus fünf Jahren Bürgermeistertätigkeit in seiner Heimatgemeinde und durch seine Tätigkeiten als Dezernentenreferent im MKK, als Fraktionsvorsitzender im Kreistag, als Referent der GRÜNEN Fraktion im Hessischen Landtag bringt  Matthias alles mit, um in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der SPD den sozial-ökologischen Politikwechsel einleiten zu können.

Zur Vorbereitung der dritten Sondierung mit der SPD (am 05.05.) haben uns die Sozialdemokraten ein Sondierungseckpunktepapier mit den inhaltlichen und personellen Kernpunkten seitens der SPD geschickt. Aus meiner Sicht ist dieses Papier eine sehr gute Grundlage für einen sozial-ökologischen Politikwechsel im Main-Kinzig-Kreis. Der gute Mix aus einer innovativen Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, einer modernen Energiepolitik und einer frischen Schul- und Bildungspolitik ist eine Chance für einen echten Aufbruch!

02. Mai 2011: Habe im Gelnhäuser Tageblatt (GT) von heute das Zusammentreffen mit der CDU am Freitag als „angenehmes Gespräch in guter Atmosphäre“ beschrieben und darauf hingewiesen, dass „CDU und Grüne zusammen 42 von 82 Sitzen, also alleine keine Mehrheit im neuen Kreistag haben“. Aus dem Wahlergebnis lese ich persönlich einen klaren Handlungsauftrag heraus: „Eine rot-grüne Koalition ist aus meiner Sicht eine logische Folge aus dem Ergebnis der Kreiswahl, denn Schwarz-Rot hat zusammen 5,4 Prozent verloren, während die Grünen um 7,5 Prozent zugelegt haben.“

Die SPD wird sich in dieser Woche entscheiden. Am Dienstag beraten und berichten die Sozialdemokraten im Parteivorstand über die bisher geführten Sondierungsgespräche mit CDU und GRÜNEN. Am Donnerstag folgt dann eine abschließende Gesprächsrunde SPD, GRÜNE, Freie Wähler gefolgt von einem anschließenden Gespräch der SPD mit der CDU.

30. April 2011: Esther Ruppert-Lämmer schreibt in den „Polituren“ der Gelnhäuser Neue Zeitung (GNZ) über die politische Suche nach dem richtigen Partner für die kommenden fünf Jahre im Stil der TV-Flirtshow Herzblatt (ARD). Esther Ruppert-Lämmer lässt mich in der fiktiven Show fragen: „Bist Du die süße Honigbiene, die mit mir bis tief in die Nacht über das Für und Wider der Atomkraft diskutieren will? Wenn auch Du dich nach endlosen Debatten bei einer Tasse fair gehandeltem Kaffee sehnst, dann melde dich bitte via Facebook oder SMS oder sende eine kurze Videobotschaft. Direct Messages via Twitter werden bevorzugt behandelt.“ Weiterlesen?

Prädikat: Lesenswert (wie immer).

29. April 2011: Angenehmes Gespräch mit der CDU in guter Atmosphäre in Gelnhausen. CDU und GRÜNE haben zusammen 42 von 82 Sitzen, also alleine keine Mehrheit im neuen Kreistag.

27. April 2011: Zweites Sondierungsgespräch mit der SPD unter Beteiligung der FW (Freie Wähler) im „Deutschen Haus“ in Hasselroth. In wichtigen Politikfeldern haben wir GRÜNE und die SPD ähnliche und nicht selten auch identische Forderungen. Das betrifft z.B. den Ausbau alternativer Energien, die kommunale Betreuuung der Langzeitarbeitlosen, aber auch in der Schulpolitik und beim Ausbau der – für die regionale Wirtschaft sehr wichtigen – Breitbandversorgung. Die Ausbaupläne der E.ON zum Kraftwerk Staudinger lehnen beide Parteien ab. Eine rot-grüne Koalition ist aus meiner Sicht eine logische Folge aus dem Ergebnis der Kreiswahl am 27.03 (schwarz-rot verliert zusammen 5,4%, GRÜNE +7,5% auf 15,1%, SPD +0,2%) und kann den dringend erwartenden Politikwechsel im Main-Kinzig-Kreis einleiten.

24. April 2011: 4 Wochen nach der Wahl: 4 Fragen – 4 Antworten zur politischen Situation: Koalitionen, Zeitplan, Energiewende, Netzpolitik

17. April 2011: Sorry, dass ich mich eine Woche nicht gemeldet habe. Großartige Neuigkeiten habe ich auch nicht zu vermelden. Okay, die Krabbelgruppe der CDU Main-Kinzig (JU) hat das Web 2.0 immer noch nicht verstanden und will scheinbar fortan auf Schokolade, Bier und den Glimmstängel (Drogen) verzichten. Pressemitteilungen, die aus einer  Twitter-Meldung von mir plus Überschrift „Skandal“ bestehen, wirken, nach Betrachung der Kommentare zum Artikel der Kinzigtalnachrichten, scheinbar nur JU-intern. Dumm nur, dass sich in dieser Angelegenheit ausgerechnet ein Grüner-Parteifreund (Holger Saß, Gelnhausen) per Leserbrief (GNZ 15.04.2011) öffentlich gegen mich gewandt hat. Meine Reaktion „Für eine humane Drogenpolitik – gegen stumpfsinnigen Populismus“ auf die JU-Spielerein muss wohl unbemerkt an ihm vorüber gegangen sein… Auf den Schock jetzt erstmal eine Africola, nein Fritz-Kola muss es richtigerweise heißen, wie Ester Ruppert-Lämmer mir (und allen anderen GNZ-Lesern) nochmal in ihren Samstags-Polituren (Vorsicht Satire) erklärte. Und übrigens: Wer nicht über sich selbst lachen kann, ist in der Politik falsch :-)

10. April 2011: Landratsstichwahl im Main-Kinzig-Kreis: Erich Pipa (SPD) 65%Günter Frenz (CDU) 35%Wahlbeteiligung 21,3%. Herzlichen Glückwunsch, Erich Pipa. Die Wahl von Erich Pipa zeigt aus meiner Sicht, dass sich im Vergleich zu Günter Frenz Inhalte und ein klareres, für einige vielleicht auch unbequemes, Profil durchsetzen. Pipas überdurchschnittliches Ergebnis (71,3%) und die höhere Wahlbeteiligung (29,1%) in Bad Orb zeigen, dass sich (auch wenn ich es im Fall der Therme inhaltlich anders sehe) Entscheidungen & Engagement vor Ort lohnen. Mit den Worten „Natürlich haben auch die Grünen dazu beigetragen, dass ich so gut abgeschnitten habe.“ in der HR-Hessenschau für unseren Wahlaufruf „Pro Pipa“ bedankt.

Besorgniserregend ist die geringe Wahlbeteiligung von 21,3%. Sie ist kein Zeichen eines stillen Einverständnisses mit dem Bündnis von CDU und SPD. Sie ist der Mittelfinger an alle unglaubwürdigen Politiker und an einen inhaltsleeren, langweiligen und von einfachen Phrasen geprägten Wahlkampf. Diese Wahl ist wie viele andere auch ein Signal an unser demokratisches System. Viele Menschen sind enttäuscht. Zurecht Enttäuscht. Parteien sind heute ziemlich langweilige, unkreative und undurchsichtige Konstrukte, die häufig mit der Realität wenig zu tun haben. Kein Wunder, bei einer Demografie der Parteien, die aussieht, als hätte ein Krieg stattgefunden, sind neue, kreative und realitätsnahe Gedanken kaum zu erwarten.

09. April 2011: Aufruf zur Landratsstichwahl zwischen Erich Pipa (SPD) und Günter Frenz (CDU am 10. April 2011

07. April 2011: CDU-Vorsitzender Tom Zeller bewertet in der Frankfurter Rundschau die Wahl von Michael Reul zum Unionsfraktionsvorsitzenden nicht als als Richtungsentscheidung. Sowohl Reul, als auch der unterlegene (favorisierte) Kandidat Heiko Kasseckert gelten nach Zeller als Befürworter der „Großen Koalition“. Mit dieser Erklärung hat sich die CDU eindeutig zur Fortsetzung der 18jährigen „Großen Koalition“ entschieden, die bei einer Zustimmung von gerade 28 % aller Wahlberechtigten den Namen nicht verdient. Für mich ist damit klar, dass nur ein rot-grünes Bündnis die Chance für einen Politikwechsel im Main-Kinzig-Kreis sein kann.

04. April 2011: Erstes Sondierungsgespräch zwischen der SPD Main-Kinzig und Bündnis 90 / DIE GRÜNEN. Freundliche und offene Atmosphäre in vertrauer Runde. Wir Grüne wollen einen Politikwechsel. Ich sehe eine Basis für eine Zusammenarbeit mit der SPD in den nächsten 5 Jahren, um den Main-Kinzig-Kreis zu erneuern und gemeinsam einen Aufbruch zu wagen. Gerade im Bereich der Schulsozialarbeit, der Gestaltung des demografischen Wandels oder der Energiepolitik gibt es eine programmatische Nähe zwischen den Grünen und der SPD. 18 Jahre „Große Koalition“ sind genug.

31. März 2011: Erste Fraktionssitzung im Bürgerhaus Niederdorfelden. Der neue Fraktionsvorstand ist fast der alte. Neben dem Fraktionsvorsitzenden Reiner Bousonville (seit 2006) und mir (2008-09 und ab 2010) führt nun auch Ursule Conen aus Niederdorfelden die Fraktion. Die anstehenden Gespräche mit anderen Parteien und Fraktionen führen wir Grüne mit dem Fraktionsvorstand (Bousonville, Mack, Conen), dem Niederdorfelder Bürgermeister Matthias Zach, dem Landratskandidaten Manfred Jünemann und einem weiteren Parteivorstandsmitglied. Die neue Fraktion hat sich für eine Wahlempfehlung für die Landrats-Stichwahl zugunsten von Erich Pipa (SPD) ausgesprochen.

30. März 2011: Liebe Wählerinnen und Wähler, ich möchte mich bei 60516 Stimmen bedanken. Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Main-Kinzig haben am 27. März mit 15,1 % das beste Ergebnis aller Zeiten im Main-Kinzig-Kreis eingefahren. Die ehemals „Große Koalition“ wurde abgewählt. Mit 13 Mitgliedern ist unsere Fraktion so groß wie nie zu vor. Das sensationelle Ergebnis bedeutet eine große Verantwortung. Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen Gespräche mit anderen Parteien und Fraktionen führen, um auszuloten wie wir mit diesem Ergebnis Politik machen können.

29. März 2011: Vorläufiges amtliches Endergebnis Kreistagswahl im Main-Kinzig-Kreis 2011: CDU 33,1%(29 Sitze) – SPD 35,6% (31 Sitze) – FDP 3,3% (3 Sitze) – Grüne 15,1% (13 Sitze) – Linke 3,2% (3 Sitze) – FW 5,0% (4 Sitze) – REP 1,5% (1 Sitz) – Piraten 1,7% (2 Sitze) – NPD 1,4% (1 Sitz)

27. März 2011: Nach der Auszählung der Listenstimmzettel (keine kummulierten & panaschierten Stimmzettel) liegen wir Grüne bei 16,8%. Nach diesem ersten Trend hätten wir 15 Sitze. Die SPD würde auf 31, die CDU auf 30 Sitze kommen. Interessante Zahlen. Vielen Dank schon mal an alle Wählerinnen & Wähler!

  1. Hallo Daniel,
    stellst Du den Koalitionsvertrag hier schon vorher zur Diskussion? Wäre doch klasse, wenn wir alle mitreden könnten! Wann wird er denn beschlossen?
    LG
    Andi

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    1. den koalitionsvertrag von spd, grüne und freie wähler werde ich nach der vorstellung veröffentlichen und kann dann diskutiert werden.

      viele grüße

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    2. OK. Schade! Wann können wir denn mit der Veröffentlichung rechnen? Nur damit man weiß, wann sich nachschauen lohnt…

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  2. großes lob an diese seite. sie ist nicht nur die aktuellste sondern auch die interaktivste und umfanfreichste seite im polit-netz!

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  3. Ein glücklicher Herr Mack am Ziel. Beeindruckend ihre Bürgerkommunikation. Sie sind ein Politiker der Zukunft. Wie alt sind sie? 25! Respekt!

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  4. Hallo Herr Mack,
    sie schreiben gar nichts mehr? Ist Ihnen die Lust am kommentieren vergangen?

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  5. Guten Tag Herr Mack,
    ihr Angebot verbreitet sich durch Mund-zu-Mund-Propaganda bis nach Lieblos. Haben sie mal das MKK-Forum betreten? Empfinden sie es als bürgerfreundlich? Haben sie mal eine Kreistagssitzung von „oben“ verfolgt? Ist das für sie bürgernah?
    MFG
    H. Siegmund

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  6. Hallo Herr Mack,
    die Möglichkeit Fragen zu stellen finde ich sehr gut. Meine Frage: Wie können die Kurorte Bad Soden und Bad Orb besser zusammenarbeiten? Sie kommen ja aus Bad Orb, ich aus Bad Soden.

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  7. hallo herr mack, was passiert eigentlich zwischen den kreistagssitzungen und werden diese irgendwo aufgezeichnet?

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  8. Bin ebenfalks beeindruckt. Kann man Ihnen für das nächste Video Fragen stellen? Ich würde gerne wissen, ob der Kreistag wirklich 87 Abgeordnete braucht? Reicht nicht auch die Hälfte?

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  9. Sehr schönes neues Video. Wirklich informativ. Politik zum anfassen und gute Werbung für unser Bad Orb!

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  10. respect für diese seite und für diesen umfang an informationen. alles schön sortiert, mal ein video. man sieht wie viel mühe sie sich geben und wie das honoriert wird. von einem bundestagsabgeordneten haben sie sich das nicht abgeschaut, die liegen ja lichtjahre hinter ihnen!
    weiter so und schönes osterfest!

    ps: bin eigentlich spd-wähler.

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  11. Sehr schönes neues Video, Herr Mack. Schön, dass sie viele Fragen beantworten. Wo haben sie den Film aufgenommen?

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  12. Hallo Herr Mack,
    gibt es weitere Updates? Mich würde interessieren, ob es wirklich zu einer neuen Koalition im MKK kommt. Befinden Sie sich in Gesprächen und können nichts sagen, oder hat sich die Sache mit der SPD schon erledigt?

    Grüße

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  13. Hallo Herr Mack,
    sie schreiben von einem Politikwechsel. Was soll sich alles ändern? Wie stellen Sie sich das vor? Welche Themen sind Ihnen besonders wichtig und welche Themen der SPD können sie weniger akzeptieren?

    Antworten

  14. Hallo Herr Mack,
    großen Respekt für diese Seite. Die GNZ hat ja richtig Werbung dafür gemacht. Gute Sache! Sie gehen hier wirklich ganz neue Wege. Es ist vielleicht nicht immer einfach für sie, aber die Resonanz gibt ihnen recht! Machen sie weiter so!

    Viele Grüße

    Antworten

  15. Wenn Herr Mack die Seite nicht abschaltet und die Videos nicht löscht, dann bin ich mal gespannt, welche Videos und vor allem aus welchem Amt wir in 10 Jahren sehen dürfen. Jedenfalls haben wir einen sehr authentischen Politiker im Kreis. Das ist doch mal was schönes. Viel Erfolg!

    Antworten

  16. Ihre Videos werden in der GNZ rezensiert. Herzlichen Glückwunsch! Mann kann zu den Grünen stehen wie man will, meine 3 Kreuze für sie waren richtig. Wann kommt das nächste Video?

    Gruß

    Stefan Reimann

    Antworten

  17. @Peter Alberts: Nein, ich bin von der Qualität und der ökonomischen & ökologischen Entwicklung von Nike, aber auch Unternehmen wie hessnatur, armedangels, Kuyichi, Freitag u.a. überzeugt.

    Antworten

  18. @EX-Grün-Wähler: Bündnis 90 / DIE GRÜNEN lassen sich durch nichts & niemanden einkaufen. Unsere Position zum geplanten Block 6 des Kraftwerk Staudinger ist klar & deutlich. Wir lehnen diesen neuen Block ab. Für mich ist aber auch klar, dass der Main-Kinzig-Kreis als Gebietskörperschaft darauf nur eine geringe Einflussnahme hat.

    Antworten

  19. Stimmt also doch, dass sie ein unwählbarer Realo-Grüner sind. Ihre Wortwahl zu Staudinger zeigt, dass sie sich möglicherweise durch die SPD einkaufen lassen…

    Antworten

  20. @EX-Grün-Wähler: Ihr Kommentarname verrät einiges. Eine Kooperation mit der Linken kommt nicht in Frage. Dies lehne ich ausdrücklich ab. Möglicherweise in Zusammenarbeit mit den Freien Wählern (FW), die sich selbst als „mitte-links“ beschreiben, eine Chance für eine deutliche Mehrheit im neuen Kreistag liegen.

    Antworten

  21. Hallo Herr Mack,
    ihre Seite und ihr Engagement sind eindrucksvoll. Die Idee mit den Videos ist richtig klasse. Ich hoffe sie haben eine Chance auf rot-grün im Kreis und können etwas für Bad Orb tun.
    Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute.

    Antworten

  22. Das ist doch alles dummes Geschwätz. Herr Mack geht mir mit seiner Wirtschaftstour mächtig auf den Keks. Der Hardcore Realo ist doch Teil der Bionaden-Bourgeoisie und Latte-Machiatto-Gesellschaft.

    Pipa hat erkannt, dass eine Stimme Mehrheit mit solchen Grünen eine Gefahr ist. Sie brauchen die Stimmen der Linken!

    Antworten

  23. Hallo Herr Mack,
    Kompliment für diese Seite. Treffe ich Sie am Sonntag im Main-Kinzig-Forum? Würde mich gerne mit Ihnen über die Situation in Brachttal unterhalten.

    Gruß

    Wilhelm Weiner

    Antworten

  24. Herr Mack, sie Danken den Wählern in einem Halbsatz und ansonsten Nike und zeigen Geschenke ihrer Freunde. Um was geht es Ihnen mit dieser Seite wirklich? Ist es nicht so, dass sie an der Spitze der Internetbewegung sein möchten, um innerparteilich davon zu profitieren? Ich kenne keinen anderen Politiker, der so eine Internetpräsenz hat und diese Wege geht.

    MFG A. Schmitt

    Antworten

  25. Sie wettern ja ganz schön gegen Landrat Pipa. Können Sie überhaupt mit ihm eine Zusammenarbeit starten? Wie sehen die anderen Grünen das?

    Antworten

  26. Herr Mack,
    großes Kompliment insgesamt. Was rechnen sie sich persönlich für ihre Verhandlungen aus? Können Sie sich etwas vorstellen? Können Sie den Fahrplan in etwa skizzieren? Stimmt es, dass sie eine Koalition mit der CDU besser gefunden hätten?

    Antworten

  27. @Markus Werner: Vielen Dank. Ja, es gibt noch weitere Gespräche mit der SPD. Nach der ersten Sondierung geht es dann sicherlich noch stärker um die Inhalte. Stimmt, die Positionierungen des Kraftwerks Staudinger zwischen SPD & Grünen sind sehr unterschiedlich, der Kreistag hat jedoch keine wirklich starke Einflussnahme auf den Bau des sechsten Kraftwerkblocks. Staudinger sehe ich nicht als KO-Punkt. – @Lars: so lange Sie sich an die Kommentarregeln halten, können sie jede Frage stellen. Die Seite wurde von mir erstellt und von mir betrieben.

    Antworten

  28. Hallo, kann ich hier auch Fragen stellen oder wird hier zensiert, wenn ich unangenehme Sachen frage? Macht Herr Mack das eigentlich selbst oder ist das nur die Seite einer Agentur?

    Antworten

  29. Hallo Herr Mack,
    großes Lob an die Seite. Sehr informativ! Wie geht es nun weiter? Folgen weitere Gespräche mit der SPD? Wie sieht es mit Staudinger aus? Gibt es da eine Einigung? Soweit ich weiss, vertritt die SPD dort gar nicht ihre Position.

    Beste Grüße

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  30. geht es für die grünen um posten oder auch um mehr? wie sind die chancen mit der cdu?

    Antworten

  31. @Weber: Stimmt, es handelt sich um Fritz-Kola und nicht um Africola. War mein Versprecher. – @Andreas W: Die Chancen für einen Regierungswechsel kann ich erst nach den ersten Gesprächen einschätzen. Für Pipa sprechen wir uns aus, weil er (wenn man mit der Lupe schaut) unsere Politik zumindest im Ansatz vertritt.

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  32. Schönes Video, schöne Sache. Endlich mal ein Politiker der nicht nur sagt, er sei transparent sondern auch viel dafür gibt!

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  33. Interessante Sache. Wie schätzen Sie die Chancen für einen Regierungswechsel ein? Warum sprechen ausgerechnet SIE sich für Erich Pipa aus?

    Antworten

  34. Coole Aktion. Sehr bürgerfreundlich. Eine kleine Anmerkung: Sie präsentieren Fritz-Kola, sprechen aber von Africola. Ich nehme an, es war ein Versprecher? ;-)

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