DIE GRÜNEN brauchen wieder Mut und Style

von Daniel Mack und Tobias Heyer

„Ich liebe meine Frau, nicht meine Partei.
Aber gerade jetzt merke ich, wie sehr ich an unserem gemeinsamen Laden hänge, vor allem emotional.“
– Joschka Fischer

8,4 Prozent, keine Regierungsbeteiligung, kleinste Fraktion im Deutschen Bundestag. Das Ergebnis der Bundestagswahl 2013 der GRÜNEN ist eine Folge von eklatanten Kommunikationsfehlern. Statt der Zukunftsthemen Energiewende, innovative Wirtschaftspolitik, Investitionen in Bildung und Betreuung oder Gleichstellung von Frauen und Lebenspartnerschaften bestimmten Steuerpolitik, Veggie Day und Pädophilie das Bild der GRÜNEN vor der Wahl. Entsprechend wurde die Partei auf ihre Stammwählerschaft zurückgeworfen.

Die Situation ein Jahr nach der Wahl? Ohne jede Verbesserung. Ehegattensplitting beibehalten? Ehemalige FDP-Wähler ansprechen? Waffen in den Nordirak liefern? Außenpolitisch Position beziehen? Asylrechtsreform? DIE GRÜNEN werden vor allem wahrgenommen, wenn sie sich öffentlich uneinig sind. Und auch die Freiheitsdebatte haben DIE GRÜNEN unglücklich geführt. Es reicht nicht aus, den herrenlosen Aufkleber „Freiheit“ auf ein grünes Schild zu kleben. Das Abtauchen der FDP hat den Diskurs um den Freiheitsbegriff nicht einfacher gemacht. Haltung? Fehlanzeige.

Zurück zur selbstbewussten Haltung

„Style ist mehr als Stil. Es ist eine Haltung”, sagt Jan Delay. DIE GRÜNEN müssen ihren Style” und ihre Haltung wiederfinden. Daraus entstehen politische Ideen, Konzepte und eine Parteikommunikation, die Bürger in der Breite überzeugt. Wie will die Partei 2017 auf dann zwölf Jahre Opposition im Bundestag zurückblicken? Auf viel Stückwerk, starre Oppositionshaltung, innerparteiliche Streitigkeiten? Oder können sich DIE GRÜNEN von 2015 an durch eine konsistente Strategie sowie kluge Kommunikation auszeichnen, so den Respekt der politischen Mitstreiter erarbeiten und die politische Agenda bestimmen? Wann haben DIE GRÜNEN das letzte Mal eine Debatte angestoßen, in der die Mehrheit der Bevölkerung die Argumente teilte?

DIE GRÜNEN müssen wieder der Anlaufpunkt für alle werden, die Zukunft gestalten wollen und dabei auf den Austausch von Ideen setzen – nicht auf die Behauptung, es besser zu wissen und zu können als alle anderen. Deshalb brauchen sie wieder Style. Eine selbstbewusste Haltung. Sie müssen handeln: programmatisch und kommunikativ.

Deutschland 2030 – Intelligent wachsen

Auf der programmatischen Ebene müssen DIE GRÜNEN Themen und Projekte stärker in den Vordergrund rücken, mit denen Wohlstand und Ressourcen für zukünftige Generationen gesichert werden. Der Atomausstieg war richtig, holt dank seines Erfolgs aber heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. DIE GRÜNEN müssen ihren Fokus neu justieren und Themengebiete in der Öffentlichkeit besetzen, die für die Zukunft Deutschlands entscheidend sind. Denn die für GRÜNEN-Projekte offenen Bürger sind nicht daran interessiert, dass im aufgeregten Politikbetrieb Punkte gesammelt werden, sondern an einer langfristigen konsistenten Linie.

Vier Vorschläge: Grüne Wirtschaftspolitik – echte Energiewende – Digitalisierung entfalten und gestalten – Bürgerrechte modernisieren. Gerade in diesen Bereichen ist die Kompetenz der GRÜNEN weit über Partei- und Milieugrenzen anerkannt und wird von Experten nachgefragt. Warum machen wir es nicht so wie der Tesla-Gründer Elon Musk? Nach vorne denken und die Zukunft mutig gestalten. Es wird Zeit, dass DIE GRÜNEN wieder agieren, nicht nur reagieren.

Deutschland braucht eine Wirtschaftspolitik, die dem digitalen Wandel und dessen Folgen, zum Beispiel für die Industrie, den Handel oder im Schutz von Urheberrechten Rechnung trägt, gleichzeitig bestehende erfolgreiche Modelle unterstützt und neue Geschäftsmodelle zulässt. Es ist an der Zeit, dass DIE GRÜNEN zeigen, dass sie mit moderner Wirtschaftspolitik Innovationen fördern und Bewährtes stärken können. Nicht mehr gegen, sondern im konstruktiven Diskurs mit der Wirtschaft.

Nur eine konsequent geplante und klug finanzierte Energiewende, die von Bürgern und Wirtschaft bezahlbar ist, findet Akzeptanz. Ohne einen zügigen Ausbau von Stromspeichern, der Entwicklung von intelligenten Netzen und dem Ausbau von Deutschland zum innovativen Smart Grid wird das nicht gelingen. Energiewende heißt auch, ein Energiesystem zu schaffen, mit dem die Verbraucher nicht mehr die Rechnung der Energierießen bezahlen, sondern vor Ort neue Jobs geschaffen und Technologie exportiert werden kann. Unser Anspruch muss es sein, Deutschland zur führenden Energie- und Klimaschutzregion der Welt zu entwickeln.

Das Internet prägt die Lebenswelten der Menschen in immer größerem Ausmaß. Einzig die Politik kann (noch) nicht mithalten. Jedes einzelne Politikfeld ist inzwischen von der rasanten Digitalisierung betroffen, immer mehr Bereiche bedürfen der Gestaltungsmacht der Politik. Alle Parteien brauchen deshalb kluge Konzepte für die digitale Sphäre, um im politischen Wettbewerb, aber auch gegenüber Wirtschaft und Gesellschaft nicht abgehängt zu werden. Besonders DIE GRÜNEN haben durch ihre Sozialstruktur die Chance, das Wissen und die Weltoffenheit unserer Mitglieder in eine zukunftsweisende Netzpolitik zu transfomieren.

Digitalisierungspotentiale auf der einen Seite, der Schutz des Einzelnen auf der anderen: Politik muss Wege finden, um die Privatsphäre der Menschen und den Pluralismus der Lebensweisen zu schützen – wer Privates preisgeben will, soll das können, wer das nicht möchte, ebenfalls. Bürgerrechte und Digitalisierung stehen in einem Spannungsfeld, das so justiert werden muss, dass Chancen genutzt und Gefahren minimiert werden. So hängen beispielsweise von Big Data nicht nur neue Geschäftsmodelle für Startups, sondern auch die Umsetzung der Energiewende und Energieeinsparpotentiale ab. Intelligent wachsen ist das Ziel.

Kommunikation im Netz professionalisieren

Fast 80 Prozent der Deutschen sind online. Dazu gilt die Anhängerschaft der GRÜNEN als die online-affinste. Das ist kein Grund, Online-Kommunikation gegenüber anderen Kommunikations-Disziplinen überzubewerten, unterstreicht allerdings die Notwendigkeit der Professionalisierung der GRÜNEN in diesem Bereich.

DIE GRÜNEN benötigen eine Strategie für ihre Online-Kommunikation, die das Verständnis für digitale Kommunikation und eine Erhöhung der Anzahl der Mitglieder und Funktionäre mit Social-Web-Profilen zum Ziel hat. Ebenso müssen der digitale Austausch mit Stakeholdern, Journalisten und Bloggern sowie der offene Dialog mit Interessierten und politischen Konkurrenten professioneller werden. Wahlkampffreie Zeiten gibt es im Netz nicht. DIE GRÜNEN brauchen beispielsweise ein institutionalisiertes Web-Monitoring, um schon früh aufkommende Nachrichten und Themenkonjunkturen wahrzunehmen, zu analysieren und schnell, aber klug mit Maßnahmen Aktionen reagieren zu können. Eine moderne Kampagne kann auf Big Data nicht verzichten.

Es reicht nicht aus, sich mit der puren Präsenz auf Social-Media-Plattformen zufrieden zu geben – twittern ist kein Wert an sich. Das Posten von Presseerklärungen auch nicht. DIE GRÜNEN brauchen eine Strategie für jede relevante Plattform. Nur so kann die Reichweite grüner Standpunkte optimiert und Dialoge zielgerichtet geführt werden. Bei allem gilt: authentisch bleiben. Charaktere und Persönlichkeiten dürfen nicht verloren gehen – sie müssen sich entfalten und zu Identifikationsfiguren werden. Denn Politik wird auch zukünftig vor allem über die Personen wahrgenommen, die sie vertreten.

DIE GRÜNEN brauchen wieder Mut.

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Daniel Mack ist Kommunikationsberater in einer Agentur und früherer hessischer Landtagsabgeordneter für Bündnis 90/DIE GRÜNEN.

Tobias Heyer ist Kommunikationsberater in Berlin und Mitglied bei Bündnis 90/DIE GRÜNEN.

23 Comments

  • Carl-Peter Greis

    Als Magistratsmitglied habe ich eigentlich gar keine Zeit, mich an so einer ziemlich sinnfreien Diskussion zu beteiligen. Wenn ich es doch tue, dann wegen dieser Erkenntnis: es handelt sich gar nicht um ein politisches sondern um ein Generationen-Problem. Da suchen junge Leute ihren Weg. Schon ich gehörte damals (in bin Jahrgang 1937) zu den Leuten, vor denen unsere Eltern immer gewarnt haben; warum sollte das heute anders sein. Nur werden die Zeitabstände zwischen den Generationen (Wirtschaftswunder, 68er, Generation Golf, Generation Merkel) immer kürzer und die Unterschiede in den Auffassungen immer gravierender. Wenn die Grünen sich weiter auf die heutige Generation reduzieren – und das ist von der BDK in Hamburg wohl zu erwarten – riskieren sie die Wählerstimmen der Gründergeneration. Wahlergebnisse wie 2011 und 2012 können so nicht mehr erreicht werden. Die Gründergeneration hat Kreativität auf Veränderungen in Politik und Gesellschaft verwandt; daran hat die heutige Generation wenig Interesse; sie möchte zu den Fettaugen an der Oberfläche der Gesellschaft aufschließen, siehe Baden-Württemberg, siehe Hessen. Apropos Hessen: Tarek Al-Wazir hat vor der Wahl lauthals gefordert, Bouffier müsse weg.

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  • Heinertown

    Leider besteht der Text nur aus Worthülsen und PR-Sprech. Den Grünen fehlt kein Style sondern ein politisches Programm, dass eine andere Klientel als die Bionade-Bourgoisie anspricht. Wenn man sich mal zu Verteilungsfragen wie sinkenden Löhnen, steigenden Mieten und Kürzungen im Sozialbereich äußern würde, könnte man Alternativen zur neoliberalen Wirtschaftspolitik aufzeigen. Dieser Bereich wird bisher von der Linken abgedeckt die nun wirklich kein überzeugendes Personal haben. Würde man sich hier als linke Alternative präsentieren könnte man Wähler mobilisieren, die sich von anderen Parteien im Stich gelassen fühlen. Nur sollte man dann nicht mit der hessischen CDU koalieren und einen Mann zum Ministerpräsidenten wählen der für alles mögliche steht nur nicht für grüne Politik.

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  • Martin

    Hallo Daniel,

    eine teilweise ordentliche Analyse, auch wenn ich nicht allen Schlussfolgerungen zustimmen kann. Was micht aber viel mehr stört, was du aber wahrscheinlich als verkrustet ansehen wirst: Solche Debatten stößt man am besten innerhalb der Partei an, und zwar mittels eines Antrages und einer Diskussion von Angesicht zu Angesicht, zum Beispiel auf einer LMV. Auf der letzten habe ich dich aber leider nicht gesehen. Dort findet aber die parteipolitische Basisarbeit statt (was du wissen solltest).

    So sind das aber nur ein paar Zeilen, die leider ziemlich flott verpuffen werden, weil eben nicht immer alle das Netz durchforsten. Wie wäre es mal wieder mit ein bisschen aktiver Parteipolitik anstatt mit flotten Traktaten?

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  • r.@

    Tja, ich mit meinen 56 Jährchen, dachte mal, ich wäre tatsächlich noch im irgendwie jung geblieben, etc. Ich muß aber im Umgang mit Smartphone & Co schon feststellen, das ich nach ner 41Std-Woche kaum noch Bock auf PC-Zeit habe. Smartphone-mässig hab ich die Datenverbindungen deaktiviert. Ich denke aber schon, das wir Grüne die “jungen” Leute, eher über diese neuen Medien neugierig auf unsre Standpunkte machen können. Insofern finde ich Daniel Teil-Aspekt BigData für sehr sinnvoll. Und den Kritikern solcher neuen “Färz” sei gesagt, wir nutzen ja ebenfalls das Telefon, die Umgehungsstraße, den Flughafen, wie das Business halt auch. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir Grüne ins kommunalParlament einzogen (11.000 Einwohnen). Da zeigten die Konservativen (SPD, CDU, FDP) mit dem moralischen Finger auf uns, weil wir mit dem Auto zur Parlamentssitzung kamen. Oder unsre Promis in Berlin, ja auch fleissig den Fliegern nutzen. Na klar, die hätten es am liebsten gehabt, wir würden die räumlichen Entfernungen alle mit dem Fahrrad absolvieren, dann wären wir meist damit beschäftigt und hätten keine Zeit mehr Ihnen mit konstruktiv ausgearbeiteten Alternativkonzepten, gefährlich werden können. Kurzum – logisch sollten wir die neuen Online-medien nutzen. Das wir uns cleverer thematisch neu positionieren müssen, ist eigentlich auch nachvollziehbar.

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  • Willi

    Dieser Text hat alles nur keinen Style. Hier wollen zwei Berater auf Kosten der Grünen Werbung in eigener Sache machen und The European fällt darauf ein und bringt sowas auch noch als Beitrag. Lächerliche Argumentation, die sich durch den Text zieht. Wo sind denn da die innovativen Punkte? Was soll anders werden? Wer sind die neuen Personen?

    Daniel Mack ist selbst in die Wirtschaft gewechselt und arbeitet nicht für die Partei, obwohl er zahlreiche Angebote hatte. Dort hätte er seinen Style entwickeln können!

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  • Matthias

    Mensch Daniel,
    ist das wieder ein Versuch die Grünen zur besseren FDP zu machen oder meinst Du das wirklich so? An Wirtschaftsbosse ranschmeißen, das Lied der Industrie singen und auf Datenschutz pfeifen?

    Du bist intelligenter als dieser Text, den Du für die Wirtschaft verfasst hast, aber doch nicht ernsthaft für die Grünen!

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    • Sabrina Schulze

      Dein Kommentar ist der Beweis für das verkrustete Denken bei den Grünen!!! Warum sollte Daniel den Text für die Wirtschaft verfasst haben??

      Du scheinst ihn ja zu kennen oder? Dann wüsstest Du, dass er schon seit Jahren Haltungen hat, die nicht gerade sehr wirtschaftsfeindlich sind. Müssen denn alle bei den Grünen gleich denken???

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    • Tobias Heyer

      Es gibt nicht nur “Die Wirtschaftsbosse”, wir müssen dringend weg von diesem Schwarz-Weiß-Denken. Die deutsche Wirtschaft hat einen enormen Anteil am Wohlstand des Landes, hier klappt also einiges ziemlich gut. Die Grünen können ein Korrektiv für gewisse Unausgewogenheiten sein, aber das funktioniert am besten, wenn man über “Die Wirtschaft” Bescheid weiß – also im Dialog.

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  • Ralph Wernik

    Ihr Text ist nichts anderes als Werbesprech! Das ist auch ihren Job. Machen Sie den doch einfach gut, aber wagen Sie sich nicht auf Terrain, von dem sie offenbar nichts verstehen. Style hat nun mal nichts mit Politik zu tun. Lassen Sie die Profis ran, aber spielen Sie mit ihren nicht mal 30 Jahren nicht Politiker.

    Die entmenschte Politik von der Sie schreiben macht mir Angst. 100 Mitarbeiter sitzen dann an Rechnern und durchpflügen das Netz und Herr Trittin soll dann das sagen, was die Leute im Web ganz toll finden. Da muss man doch schon beim schreiben aufwachen und merken, wie dumm diese Argumentation und dieses Vorhaben ist.

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    • Daniel Mack

      Danke. Nach 9 Jahren Politik kann ich mir erlauben solche Texte zu schreiben. Ich schalte Ihren Beitrag ja auch frei, obwohl sie offenbar wenig von Social Media verstehen. ;-)

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  • David Anger

    Moin. Klasse Beitrag zur Netzpolitik. Sehe ich auch so. Was Konstantin und andere im Bundestag machen ist leider nicht so, dass man von einer klaren Linie sprechen kann. Mir scheint, als sei man dort nicht in der Lage an den großen Linien zu arbeiten sondern reagiert nur sprunghaft auf aktuelle Themen.

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    • Tobias Heyer

      Ich finde die Netzpolitik der Grünen bisher nicht schlecht. Aber die Geschwindigkeit, mit der sich die Anforderungen an gute Netzpolitik entwickeln, ist enorm. Deshalb brauchen Die Grünen einen strukturierteren Ansatz – für den wir in dem Text werben.

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  • Christina

    Hallo Daniel,
    Du schreibst, dass die Grünen eine Strategie für jede relevante Plattform brauchen und vermerkst unter dem Text deinen Job. Warum fängst Du nicht an und schreibst eine solche Strategie für Deine Partei. Wäre das nicht ein Anfang?

    Beste Grüße
    Christina

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    • Peter

      Der Daniel will verkaufen. Das ist auch die Motivation für diesen Text.

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      • Tobias Heyer

        Nö. Mit Parteien kann man nix verdienen.

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    • Tobias Heyer

      Sollten wir tun, aber dann als Gruppe mit belastbarer Legitimation. Eine Task-Force mit klarem Auftrag fände ich prima.

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  • Rainer

    Ich kann viele Punkte in dem Text teilen. Stimme vor allem auch dem Aspekt mit der Kommunikation zu. Hier müsste man über die Böll-Stiftungen Seminare und Trainings organisieren. Gibt es denn irgendwelche Erfahrungen, wo sowas gut läuft?

    Den Absatz “So hängen beispielsweise von Big Data nicht nur neue Geschäftsmodelle für Startups, sondern auch die Umsetzung der Energiewende und Energieeinsparpotentiale ab. Intelligent wachsen ist das Ziel“ teile ich jedoch gar nicht. Hier wird meiner Meinung nach Propaganda für einen lockereren Datenschutz betrieben. Ich kann nicht sehen, wo dieser Absatz was mit Bürgerrechten zu tun hat. Außer dass sie abgebaut werden!!

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    • Peter

      Mack ist in die Wirtschaft gewechselt. Kein Wunder, dass der für BigData schreibt. Er soll erstmal offenlegen von wem er direkt und indirekt Geld kassiert, bevor man sich intensiver mit seinem Text befasst!

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      • Daniel Mack

        Mir muss nichts unterstellt werden. Tobias Heyer und ich vertreten unsere Meinung. Nicht mehr und auch nicht weniger!

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  • Dennis Hellweg

    Moin Daniel! Lange nix politisches mehr von Dir gelesen. Gut gemacht, vor allem gut analysiert und gut auf den Punkt gebracht. Ich sehe es auch so, dass sich die Grünen zu viel zu vielen Themen äußern und die Themen, die von den Leuten gewollt werden nicht richtig bearbeitet werden oder man es nicht mitbekommt, weil sie durch anderes überlagert werden.

    Ich finds aber schon gut, wenn man sich öffentlich streitet. Das muss dann aber inhaltlich sein und nicht so wie im Spiegel, dass Trittin die Grünen in Baden Württemberg derartig beleidigt.

    Da machts dann auch wenig Lust mitzumachen und zum eigenen Ortsverband zu gehen…

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    • Daniel Mack

      Die geringe Lust mitzumachen haben leider viele Mitglieder. Das zeigt auch die Landesmitgliederversammlung in Hessen vor einer Woche, bei der nach einem Jahr Schwarz-Grün, keine 250 Leute teilgenommen haben.

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  • Lisa

    Lieber Daniel,

    herzlichen Dank für Euren Beitrag. Ihr sprecht mir aus der Seele. Nicht erst seit 2013 habe ich den Eindruck, die Grünen sind geistig eingeschlafen. Natürlich hatten wir in der Vergangenheit große Erfolge, die Zeit heute ist jedoch eine andere.

    Ich hoffe Eure Ideen werden wirklich diskutiert, denn dort steckt eine Menge Potential drin.

    Grüße,
    Lisa

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    • Peter

      Eingeschlafen ist der Daniel, sonst niemand.

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