Global denken – lokal handeln: MKK soll Fairtrade-Kreis werden
von Daniel Mack | Ein Kommentar
Durchschnittliche Lesezeit: etwa eine Minute.
@danielmack folgen
„Die öffentliche Hand gibt jährlich über 360 Milliarden Euro für die Beschaffung von Waren und Dienstleistung aus“, stellt Daniel Mack, stellv. Fraktionsvorsitzender der Kreistagsfraktion fest. „Und den größten Anteil daran haben die Bestellungen der Kommunen. Daraus entsteht für diese eine besondere Verantwortung, den unsozialen und umweltschädlichen Arbeits- und Produktionsbedingungen weltweit entgegenzuwirken. Es ist nicht akzeptabel, wenn wir auf Pflaster laufen, das von Kindern in Steinbrüchen abgebaut wurde oder auf Papier drucken, für das ganze Urwälder verschwinden müssen.“
Die Grünen wollen, dass der Main-Kinzig-Kreis zu einem Kreis des fairen Handels, einem „Fairtrade-Kreis“ wird. „Es ist falsch zu glauben, der faire Handel wäre zu komplex, als dass der MKK dagegen etwas ausrichten könne. Gerade die massive Kaufkraft der öffentlichen Hand ist geeignet, sozialen und ökologischen Standards weltweit zum Durchbruch zu verhelfen. Das Fairtrade-System garantiert Mindeststandards in den Bereichen Soziales, Ökonomie und Ökologie und verbessert damit die Lebensbedingungen der Kleinbauern, Arbeiterinnen und Arbeiter vor Ort.“
„Wir müssen als Kreis Vorbild sein und unsere Vergabe und Beschaffung nach ökologischen und sozialen Standards ausrichten. Durch EU- und Bundesrecht ist es abgesichert, dass eine gezielte Vergabe an fair produzierende Anbieter stattfinden kann. Die Erfahrungen von über 170 anderen „fairen Kommunen“ zeigen, dass auch Gebietskörperschaften wie der Main-Kinzig-Kreis ihren Anteil für eine gerechtere Welt beitragen können!“, so Mack abschließend.

[...] den Originalbeitrag weiterlesen: Daniel Mack – Global denken – lokal handeln: MKK soll Fairtrade … Medien zum Thema Medien by [...]