Grüne Fraktion trifft Grüne Wirtschaft: ETS aus Maintal
von Daniel Mack | Ein Kommentar
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Die Verbindung von Ökonomie und Ökologie stand im Fokus der letzten Fraktionssitzung der Grünen im Kreistag. Mit dem Unternehmen „Economic Trading Solutions“ (ETS) aus Maintal leiteten die Grünen eine Reihe von Kontakten mit Firmen aus dem Main-Kinzig-Kreis ein, die sich dem nachhaltigen Wirtschaften verschrieben haben. Auf diesem Weg wollen die Grünen die Potentiale für einen ökologischen Strukturwandel im Main-Kinzig-Kreis ausloten.
„Wer Ökonomie und Ökologie zusammen denkt, hat gute Chancen für die Zukunft und kann daraus Wettbewerbsvorteile für sein Unternehmen generieren. Diese Erkenntnis bestätigt sich für uns am Beispiel der Firma ETS“, fassten die Vorstandsmitglieder Christina Schmidt und Daniel Mack die Eindrücke ihrer Fraktion vom Treffen mit Stefan Ochs, General Manager, und Martin Mondorf, Key Account Manager des Maintaler Unternehmens, zusammen.
„Wir haben ETS als ein kleines Unternehmen mit großem Wirkungskreis und großen Partnern kennen gelernt. Das Unternehmen mit zehn Beschäftigten fördert innovative, ressourcenschonende Technologien und widmet sich mit dem Klimaschutz-Projekt “for a cleaner world” nachhaltigen Konzepten in der Logistikbranche. ETS vermarktet das Trabold-Hochleistungsfiltersystem, das für alle mineralischen und pflanzlichen Öle in Hydraulikanlagen, Diesel- und Otto-Motoren, Getrieben und technischen Anlagen einsetzbar ist. Die patentierte Filter-Technologie soll herkömmliche Ölwechsel in allen motorbetrieben Fahrzeugen überflüssig machen. Durch eine Nachrüstung von Fuhrparks und hydraulischen Anlagen mit dem Filter verspricht das Unternehmen gleichermaßen ökonomische wie auch ökologische Vorteile. Zu den Vorteilen zählen neben einer Reduzierung der Betriebs-, Wartungs- und Reparaturkosten auch eine merkliche Minderung des Kraftstoffverbrauches und der CO2-Emissionen, eine deutliche Reduzierung des Motorenverschleißes, die von ETS mit bis zu 60 Prozent beziffert werden, sowie eine Verminderung des Anlagenverschleißes um bis zu 90 Prozent“, berichten die Grünen.
Das Fazit der Grünen nach dem ersten Treffen im Rahmen der geplanten Veranstaltungsreihe: „Der Main-Kinzig-Kreis sollte eine Vorreiterrolle bei der Umgestaltung für den Klimaschutz einnehmen. Wir müssen uns darauf verständigen, wie wir in Zukunft wirtschaften wollen und welche Lebensstile geeignet sind, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Der Main-Kinzig-Kreis muss einen größeren Beitrag zur Energieeffizienz und zur Senkung des Verbrauchs fossiler Energien leisten. Der Einsatz von Filtern der Firma ETS könnte daran Anteil haben. Im Fuhrpark der Stadtverwaltung Wertheim und in den Umweltbussen des Landes NRW sind sie nach Angaben der Firma ETS längst mit großem Erfolg im Einsatz, ersparen schon seit Jahren den üblichen Ölwechsel und senken den Kraftstoffverbrauch maßgeblich“, so Schmidt und Mack.

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