Quelle: Bad Orb Marketing GmbH

Ich glaub, ich schwimm im Pentagon

Quelle: Bad Orb Marketing GmbH

Bezahlungssysteme per Fingerabdruck werden nicht nur für Unternehmen sondern offensichtlich auch für Verwaltungen immer interessanter. In meiner Heimatstadt, dem Überwachungsort Tourismusort Bad Orb, werden nun Dauerkarteninhaber gezwungen, für das Betreten des Freischwimmbades biometrische Daten herzugeben.

Für die rund 1.000 Dauerkartenkunden wurde ein 40.000 Euro (8.000 Euro pro Jahr, Leasingvertrag über 5 Jahre) teures Kassensystem installiert, das durch die Berührung der Fingerspitze die Daten des jeweiligen Badegastes erfasst. Im Gegensatz zum bisherigen non-digitalen System sei das auf Körperdaten basierende Bezahlsystem “sicher, wirtschaftlicher und könne viel”, sagte Bürgermeisterin Helga Uhl. Ob diese Art der Datenerfassung wirtschaftlich ist, soll einmal dahin gestellt werden – sicher ist sie keineswegs.

Das ARD-Magazin Plusminus hat in Kooperation mit dem Chaos Computer Club die Einführung eines Fingerabdruck-Bezahlsystems in über 100 Edeka-Filialen zum Anlass genommen zu zeigen, wie man mit einfachen Mitteln einen Fingerabdruck von einem Gegenstand kopieren kann. Wer den Fingerprint einer fremden Person von einem Glas, einer Türklinke oder Hochglanzpapier aufnimmt, könnte dann möglicherweise auf Kosten Dritter einkaufen oder im Bad Orber Freibad schwimmen gehen.

Das stellt nicht nur eine Unsicherheit für die Stadt Bad Orb als Schwimmbadbetreiberin dar, sondern vor allem eine erhöhte Unsicherheit für die registrierten Dauerkarteninhaber. Denn ein Kunde ist im Zweifelsfall in der Pflicht zu beweisen, dass er nicht der Schwimmbadbesucher war und sich jemand mit seinem gefälschten Fingerabdruck Zugang zum Freibad verschafft hat. Die Antwort von Bürgermeisterin Uhl wäre sehr von Interesse. Wie kann Sie von Sicherheit und Datenschutz sprechen und ausgerechnet das “Weitergeben von Dauerkarten durch den Zaun” als Grund für die Fingerprint-Erfassung angeben? Die treuen Dauerkartenkunden werden damit genau so unter einen generellen Tatverdacht der Weitergabe ihrer Karte gestellt, wie die Autofahrer, die an jedem Ortseingang von einer vier Meter hohen Abzockmaschine Blitzanlage begrüßt werden. Es gibt bessere Wege, um eine vertrauensvolle Atmosphäre zwischen Gast, aber auch Bürger und Stadt zu schaffen!

Hand aufs Herz, Frau Uhl: Welche Mehrkosten entstehen durch das Weitergeben einer Dauerkarte? Äußerst geringe. Bei ca. 1.000 Dauerkartenbesitzern ist organisiertes Weitergeben von Dauerkarten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschließen. Rechtfertigen Einzelfälle eine Investition in Höhe von 40.000 Euro und das Erheben von biometrischen Daten? Der Fingerabdruck ist schließlich kein Allerweltsmerkmal. Und wenn es sich bei der Weitergabe von Dauerkarten um ein so großes Problem handelt, das die Erhebung biometrischer Daten erfordert (also Sicherheit und Ordnung gefährdet) Frau Bürgermeisterin, dann müssten sie ja auch 1. so konsequent sein und schnellstmöglich die Videoüberwachung im Kurpark einführen, 2. einen Nacktscanner (wie an Flughäfen bereits getestet) vor den Ortsschildern installieren oder 3. gleich die gesamte Stadt mit sicherem NATO-Draht einzäunen und selbst zur Flugverbotszone erklären. Das wollen wir doch nicht, oder?

Mal ehrlich, was soll der Fingerabdruck? Einen überzeugend begründeten Bedarf danach kann die Stadtverwaltung um Bürgermeisterin Uhl nicht haben, sonst würde der Fingerprint auch den einfachen Tagesbesucher betreffen. Da der Grundsatz gilt: “Wenn ich Daten nicht brauche, erhebe ich sie gar nicht erst”, ist diese zwanghafte Erfassung für Dauerkartenkunden umgehend rückgängig zu machen. Warum sollte ein Risiko eingegangen werden, dass diese Daten doch unbefugt verwendet werden, wenn man sie nicht braucht?

Dazu werden auch noch – und das ist das große Risiko – Bürger (bei Familienkarten sogar Minderjährige) an die Abgabe von biometrischen Daten gewöhnt und die Risiken, die mit der Speicherung dieser Daten verbunden sind, vollkommen verharmlost.

Treffende Frage, die der Chefredakteur des Gelnhäuser Tageblatts, Frank Kaminski, im Wochensplitter (21.05.2011) aufwirft: “Warum soll der Freibadbesuch in Bad Orb fast auf eine Sicherheitsstufe mit der Zugangsberechtigung ins Pentagon gehievt werden?”

PS: Ich habe diesen Kommentar geschrieben, weil mir sehr viel an meiner Heimatstadt liegt und ich sie gerne konstruktiv auf einem positiven Weg zu einem modernen Tourismusort unterstützen möchte. Dazu gehört aus meiner Sicht auch, auf Missstände und Fehler hinzuweisen.

Weiterlesen?

Fingerprint im Freibad: Big Brother Bad – Orb? [28.05.2011]

Medienschau

21.05.2011: GT: Mit dem “Fingerprint” ins Freibad

24.05.2011: GNZ: Mack befürchtet Datenleck im Freibad

24.05.2011: GT: Kritik von Daniel Mack an Orber Freibad- Zugangskontrolle

25.05.2011: hr-online: Datenschützer protestiert: Ins Freibad mit Fingerabdruck

26.05.2011: hr-info: Bad Orb verteidigt Fingerabdruck

26.05.2011: hr-online: Freibad Bad Orb: “Fingerabdruck-Fall” erreicht Landtag

26.05.2011: hessenschau: Fingerabdruck-Kontrolle im Schwimmbad

26.05.2011: sat1 17:30: Mit Fingerabdruck ins Freibad

26.05.2011: Main-Netz: Freibad will Fingerabdrücke von Stammgästen

26.05.2011: FAZ: Datenschützer protestieren gegen neuartige Dauerkarte

26.05.2011: BILD: Mit Fingerabdruck ins Freibad

27.05.2011: FR: Eintritt per Fingerabdruck

27.05.2011: Kinzigtalnachrichten: Fingerprints schlagen hohe Wellen

27.05.2011: GT: Wogen schlagen wegen Fingerprints hoch

27.05.2011: Badische Zeitung: Freibadbesuch nur mit Fingerabdruck

27.05.2011: FNP: Freibad will Fingerabdruck

27.05.2011: GNZ: Fingerprint-System im Orber Freibad schlägt hohe Wellen

27.05.2011 GNZ: CDU höchst kritisch – SPD & FWG sehen Fingerprint entspannt

40 Kommentare

  1. paul says:

    Servus,
    Der Beitrag ist nett geschrieben, aber die Stichhaltigkeit der Argumente ist für mich mangelhaft.
    Das Fingerprintsystm soll ja eingeführt werden, um Personalkosten zu sparen, kostet aber 40.000 Eier. Hast du mal gegengerechnet, wann sich das System amortisiert?
    Was hat dieses System mit “Überwachungsstaat” zu tun? Schließlich ist auf meinem Studi-Ausweis auch ein mehr, oder weniger hübsches Bild von meinem Gesicht. Ist dieses ein “Allerweltsmerkmal”? Ist dieses kein biometrisches “Merkmal”?
    Du sagst selbst, wie einfach ein “Fingerprint” zu fälschen ist. Wenn also jemand unbedingt meinen Fingerabdruck haben möchte, klaut er sicher keine Daten aus einem “Schwimmbadfingerabdruckssystem”, sondern beschafft sich diesen auf einfacherem Wege.
    Weiterhin finde ich USA-Vergleiche ziemlich lahm, abgedroschen, klischeehaft und völlig unnötig.

    PS: Schlechte PR ist trotzdem Gute Werbung und ihr macht munter mit

    Grüße

    • daniel mack says:

      hallo,
      selbstverständlich sind 40.000 euro zu viel. deshalb habe ich neben der sicherheit auch die wirtschaftlichkeit dieses systems angezweifelt.

      auch wenn ich kein großes vertrauen in den uhlschen kassenautomat habe, fingerabdrücke sind darüber nicht ohne probleme zu besorgen. das könnte durch eine einfache abnahme an einem glas geschehen. die wahrscheinlichkeit, dass sich jemand bei einem saisonkartenpreis die mühe dafür macht ist ausgesprochen gering. das soll aber zeigen, dass hier eine vermeintliche sicherheit vorgetäuscht wird. du hättest dir dazu auch den ard-plusminis beitrag anschauen können: http://www.youtube.com/watch?v=aBm-WsJ2U1c

      beste grüße

      • paul says:

        Danke für die schnelle Antwort.

        Andersherum gefragt, was wär denn ein wirtschaftlicher Preis, um trotzdem Personalkosten einzusparen?
        Wenn man deiner Argumentation folgt, müsste man ein Sparschwein am Eingang des Schwimmbades aufstellen und auf die Ehrlichkeit der Besucher hoffen.

  2. Lukas A. says:

    Hallo Daniel!
    Schön das du dich dieser Sache angenommen hast….doch übertreibst du hier nicht ein bisschen. Klar, Überspitzung dient dem Veständnis, aber sowas?
    Als Abschluss erklärst du das dir Bad Orb am Herzen liegt, dann hätte man diesen Artikel auch anders Schreiben können. Vieleicht mit einer Erklärung wie sich die Bürger und Bürgerinnen von Bad Orb einfach und schnell helfen können. Die Jahreskarte wird auch ohne Fingerprint ausgehändigt! Wenn die Mehrzahl der Orber sich die Karte ohne Fingerprint aushändigen lässt, verliert dieser Automat seinen Sinn und Frau Uhl ist gezwungen zu handeln. Das ist eine einfache und vorallem nicht aufsehneregende Lösung, die Bad Orb besser getan hätte als dieser große negative Medienrummel.
    Doch ich verstehe das du dir deine Sporen für die GegenAllesUndJedenPartei in der Kommunalpolitik noch verdienen musst….
    (Das heißt nicht das du alleine für diesen Rummel verantworlich bist, die Hauptschuld trägt natürlich die Bürgermeisterin selbst.)
    Viele Grüße

    • daniel mack says:

      lieber lukas,
      der hess. datenschutzbeauftragte, die landtagsfraktionen der spd und der hess. grünen und ich kritisieren das fingerprint-kassensystem nicht ohne grund! es fehlt die rechtliche grundlage dafür. eine “freiwilligkeit” für dieses system nicht gegeben, die argumente von frau bürgermeisterin uhl sind fadenscheinig.
      wenn der große “medienrummel” dazu dient, dass das gerät umgerüstet wird und keine fingerprints in bad orb stattfinden, dann ist das durchaus in ordnung.

      beste grüße
      daniel

  3. Müller says:

    Kann mich nur anschließen, wirklich guter Text. Vor allem dass Kindern mit solchen Maßnahmen suggeriert wird, dass die Speicherung biometrischer Daten normal sei, ist wirklich schlimm. Und in 20 Jahren schauen wir dumm aus der Wäsche, wenn der gläserne Bürger endlich Realität geworden ist. Welches Bild solche Maßnahmen auf Orb als Kurstadt werfen möchte ich mir erst gar nicht ausmalen…was bringt uns ein modernes, teures Bad wenn im Gegenzug durch das Aufstellen von (total überflüssigen) Blitzern, (schwachsi…..n) Parkgebühren am Freibad und dieser unbeschreiblichen Fingerabdruckaktion die Leute wieder abgeschreckt werden? Es scheint als weiß die eine Hand nicht was die andre macht. Ich komm davon gar nimmer los, wer denkt sich sowas aus? Das BAd Orber Freibad lief die letzten Jahre, in meinen Augen, unwahrscheinlich gut. Die Leute kamen teilweise aus den entferntesten Ecken und ich möchte mal behaupten dass dadurch auch die Gastronomie sowie der Einzelhandel in Bad Orb erheblich profitiert haben. Wie kann man sich das nur durch so einen Mist versauen?? Vor allem wiegen die, überspitzt gesagt, 2-3, durch “Schwarzschwimmer” gesparte, Euro wirklich den Verlust an “Laufkundschaft” auf? ich bezweifel es ebenso wie Daniel. Aber vielleicht ist das wirklich der neu Stil der Stadt Bad Orb. Im Zuge dessen sollte man vielleicht unseren ehemaligen Slogan “Bad Orb – die Stadt mit Herz” in “Bad Orb – die Stadt mit Paranoia” umwandeln.

    Wie schon Douglas Adams schrieb “Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. – Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist”. Den Ereignissen nach zu Urteilen muss Bad Orb wohl der Ausgangspunkt sein…

    Bleibt nur noch zu sagen: Mach weiter so Daniel!

  4. Andreas H says:

    Ich kommentiere den Kommentar mal nicht. Skandal und eine riesen Sauerrei in Sachen “inforamtionelle Selbstbestimmung”. Wo ist da der legitme Zweck??!! Und aus spontaner Begutachtung ist das ganze nicht mit dem BDSG vereinbar.
    Daniel hättest du vielleicht Interesse diesbezüglich gegen diese “Maßnahme” der Stadt etwas zu starten und nicht nur zu “labern”??
    Studiere Informationsrecht und seh da eventuell doch ein paar Möglichkeiten. Bei Interesse kannst du mich ja mal kontaktieren.

  5. ratlos says:

    wer gewählt wird soll es besser und nicht schlechter machen.

  6. fühlt sich lange nicht mehr wohl in bad (englisch) orb!! says:

    mal ehrlich, wieviel leute wurden früher, als es noch kassierer gab, einfach hin und wieder mal “durchgewunken” oder “übersehen”, als diese den eingang an der kasse passierten…ich sage nur: etliche!!! und wen hats interessiert?? kein mensch!!! hat damals auch nur einer gejammert, dass angeblich “mehrkosten” dadurch entstehen, da diese besagten leute nicht gezahlt haben?? die antwort ist klar: NEIN!!! kosten-nutzen-faktor durch dieses scheiß-teil jetzt am eingang gleich null, nein negativ!! vielen dank frau bürgermeisterin :-) aber wir müssen ja sparen in bad orb…bin einfach nur sprachlos, danke fürs vertrauen frau uhl!!!!!

  7. Tobias Heck says:

    Your Freibad is watching you! Dass man im Reisepass (Pflicht!) und im Personalausweis (freiwillig!) seinen individuellen Fingerabdruck abgeben kann, daran hat sich mittlerweile jeder gewöhnt – leider! Sicherheit und Nutzen sind bis heute nicht gewährleistet bzw. bewiesen.

    Dass eine Kommune nun 40 Euro je Dauerkartenbesitzer ausgibt (wird wahrscheinlich auf den Eintrittspreis draufgeschlagen), um eine Datenschleuder anzuschaffen, entbehrt jedem Verstand – ökonomisch wie sicherheitstechnisch. Im Rathaus müssen die Verantwortlichen wohl einem verblendeten Modernitätswahn hinterherjagen oder einfach Laien im Datenschutz sein. Egal, was sie geritten hat: Neben der Gefahr für die Daten ist es auch eine Gefahr für den touristischen Ort und damit die Einnahmen.

  8. heinz schneider says:

    Mal ehrlich, Herr Mack: Im Pass sind die Fingerabdrücke doch auch. Wo ist eigentlich ihr Problem?

    • Karin Schäfer says:

      Antwort zu Herrn Schneiders Kommentar:
      Wie ich schon am 21.05.2011 in http://www.gt-lokal.de geschrieben habe, waren nachweislich im “Deutschen Reich” Fingeabdrücke auf Kennkarten üblich. Finden Sie denn die Wiedereinführung gut? Ich nicht!

    • daniel mack says:

      Im Personalausweis können Fingerabdrücke freiwillig gespeichert werden. Von Freiwilligkeit kann in Bad Orb keine Rede sein… Den Personalausweis betreffen auch nur Personen ab 16 Jahre, die Schwimmbaddauerkarte hingegen auch Kinder.

  9. dennis schneider (wächtersbacher) says:

    hallo daniel,
    echt krass. coole artikel heute in den zeitungen. echt cool, dass du dich so einsetzt. sonst kritisiert das ja anscheinend kaum jemand. du hast aber sicherlich alle orber auf deiner seite.

  10. sergey says:

    ich kann stefan hier nur beipflichten. politiker wie daniel mack sind auch gut für den mkk. wenigstens mal ein politiker der sich einsetzt und aktiv für etwas kämpft.

    @herr mack: gibt es schon eine reaktion von frau uhl?

  11. Hendrik W. says:

    Haben sie Frau Uhl schon für den Big Brother Award vorgeschlagen?

  12. Sven Schreiber says:

    Hey Daniel,
    großartiger Beitrag. Einer der besten von Dir. Da glaubt man echt der Überwachungsstaat findet auch bei Euch in Bad Orb statt.

  13. (äterer) Bad Orber says:

    Eine Bürgermeisterin, die ihre Dauergäste nicht kennt? Sind das alles Kleinkriminelle? Wenn es einen Verdacht für einen Schwarzmarkt gibt, dann sollte man mehr Kontrollmaßnahmen durchführen.

    Warum arbeitet Frau Uhl gegen die Menschen?

  14. werner simmler says:

    was ist das für ein menschenbild? fingerabdrücke fürs freibad? frau uhl hat wohl ein bescheuertes menschenbild. von misstrauen geprägt!

  15. lisa says:

    hallo daniel,
    ich kann mich den vorrednern nur anschließen. die sache ist wirklich unverschämt und maßlos überzogen.
    ich hoffe du bleibst standhaft und kämpfst weiter für unseren ort.

    lg lisa

  16. Beobachter says:

    Hier versucht ein Ort modern zu wirken und merkt nicht, dass die Abnahme von Fingerabdrücken total reaktionär ist.

  17. NRW-Grüner says:

    Hallo Daniel,
    dein Kommentar gefällt mir richtig gut. Du beschreibst sehr schön, sprichst alle Kritikpunkte offen an und das in einem sehr bestimmten Ton. Gelungener Tex!
    Ob den Bad Orber Bürgern bewusst ist, auf welchen Spuren ihre Bürgermeisterin wandelt?
    Die Zeiten von Otto Schily sollten doch vorbei sein!

    Mach weiter so, Daniel!

  18. Stefan says:

    Mehr Mack, weniger Uhl. Grün ist doch eh der Trend :D

  19. Mittelweg says:

    Soll das die Transparenz der Politik von Frau Uhl sein? Ziemlich traurig! Was hat sie schon bisher geleistet? Nur unfug!

  20. Anja Weber says:

    Ja warum eigentlich einen Fingerabdruck? Man kann nur hoffen, Frau Uhl wird schlecht beraten. Würde sie selbst auf solche Ideen kommen, wâre das extrem traurig!

  21. Lisa says:

    Daniel Mack wäre der bessere Bürgermeister!

  22. david says:

    verstehe ich das richtig, dass auch kinder ihre fingerabdrücke abgeben müssen?

  23. markus says:

    einfach ein gescheites drehkreuzsystem installieren und dauerkarten mit lichtbild ausstellen… fertig ist die geschichte!

  24. fsv-ler says:

    alles verbrecher die dauerkartenbesitzer. genau…

  25. cornelia says:

    Auch ich unterschreibe.

    Lieben Gruß

  26. geli says:

    Die Bad Orber Politik ist für den Arsch. Sorry, meine Ausdrucksweise ist eine andere, aber hier kann ich nicht anders. Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte. Was sind das für Politiker und v.a. was ist das für eine Bürgermeisterin, die ihren eigenen Bürgern nicht traut?
    Das sind die Leute, die vor ein paar Wochen noch unsere Stimmen wollten. Keine einzige Stimme hätten sie bekommen dürfen.
    Eine absolute Frechheit ist es doch das alles auch von kleinen Kindern zu verlangen.
    Wissen Sie Frau Uhl, ich werde mit meiner Familie nach Wächtersbach ins Schwimmbad gehen. Mit den teuren Parkpreisen und den Stasi-Methoden haben sie unser schönes Bad kaputt gemacht.

    Geben sie nicht auf, Herr Mack!
    Gruß Geli

  27. bad orberin says:

    Ich kann das nur unterschreiben! Nebenbei ist der Parkplatz auch nicht mehr kostenlos. Mit einem Getränk zahle ich nun über 10 Euro für einmal schwimmen im Freibad.
    Ich werde mit meinem Mann nach Wächtersbach fahren!

    Toll, wie sie sich einsetzen, Herr Mack.

    Viele Grüße

  28. facebookleser says:

    wie krass ist das denn? spinnen die in bad orb total? das ist wirklich ein überwachunsort. wo werden die abdrücke denn gespeichert, herr mack?

    • daniel mack says:

      die fingerabdrücke werden auf einer chipkarte gespeichert. der eintritt in das freibad erfolgt dann durch einführen der chipkarte in den automat und gleichzeitiges auflegen des fingers…

  29. Felix says:

    hey daniel,
    cooler text von dir. sau krass was hier abgeht. wusste ich gar nicht. schick das doch auch mal an die zeitungen!

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