Islam: Integration statt Ausgrenzung

Es könnte das Drehbuch eines Blockbusters sein: Der dänische Karikaturist Kurt Westergaard verschanzt sich im Badezimmer seines Hauses, während seine Enkelin zuschauen muss, wie ein somalischer Muslim mit Axt und Messer bewaffnet an die Tür des Badezimmers hämmert, bis die Polizei kommt.

Diese Szene bestätigt alle Ängste, die die westliche Gesellschaft vor dem Islam hat. So böse ist er also der Islam? Intolerant, gewalttätig, nachttragend und überaus brutal? Nein, so ist nicht der Islam, so sind einige seiner Vertreter.

Bildquelle: Picture Allianz

Mit den Terroranschläge vom 11. September 2001 und dem Krieg gegen Afghanistan rückten auch die Symbole des Islam in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Schleier und Kopftuch wurden zum Symbol für die Unterdrückung der Frau. In Moscheen wollte man immer mehr verdächtiges Treiben beobachtet haben. Sie wurden zu einem Symbol, dass die Fremdheit des Islams gegenüber der westlichen Gesellschaft beschreiben sollte.

Die Karikaturen von Kurt Westergaard sind kein besonders intelligentes Werk sondern eine bewusste rechtspopulistische Provokation, um das religiöse Empfinden von Muslimen auf billigstem Niveau zu verletzen.

Hintergrund: Im September 2005 veröffentlichte die betont islamkritische dänische Tageszeitung „Jyllands-Posten“ zwölf umstrittene Zeichnungen (u.a. von Kurt Westergaard) des Propheten Mohammeds. Auf einer der Zeichnungen ist der Prophet als Terrorist mit Bombe und Turban zu sehen. Auf einer anderen Zeichnung verwehrt Prophet Mohammed den Zutritt zum Himmel mit den Worten: „Stop! Uns sind die Jungfrauen ausgegangen“.

Wie weit dürfen Redakteure und Karikaturisten gehen? Wie weit geht die Meinungsfreiheit? Meinungsäußerungen sind zunächst erstmal Werturteile, egal welchen Inhalts. Meinungen sind somit auch solche Äußerungen, die beleidigend wirken. Die Freiheit des Einzelnen hört aber dort auf, wo andere mit Tun oder Unterlassen geschädigt werden. Wir dürfen deshalb nicht immer sagen, schreiben oder zeichnen was wir denken. Was zählt nun mehr, die Freiheit der Meinung oder der Respekt vor religiösen Gefühlen?

In dieser Debatte geht es nicht um die Freiheit, Demokratie, Meinungsäußerung und die Achtung vor religiösen Gefühlen. Es ist falsch davon auszugehen, dass die westlichen Werte, Freiheit und Demokratie und die Einhaltung der Menschenrechte etwas sind, was der Rest der Menschheit dringend herbeisehnt, auch wenn es vielleicht wünschenswert wäre. Die Werte des Islam stehen denen des Grundgesetzes nicht grundsätzlich entgegen. Trotzdem sind ein Teil der grundlegenden Werte nicht miteinander vereinbar. Freiheit und Demokratie werden in der islamischen Welt nicht als das höchste Gut der Entwicklung angesehen. Auch die Trennung von Staat und Kirche ist nicht vorgesehen. Noch emotionaler ist allerdings das Verhältnis des Islams zur Meinungsfreiheit.

Es ist alles andere als intelligent, die Meinungsfreiheit gegenüber dem Islam mit provozierenden und verletzenden Karikaturen zu verteidigen. So wird eine Debatte konstruiert, die kein Ende finden wird und die notwendige Auseinandersetzung mit der islamischen Kultur und ihrem Einfluss auf die westliche Gesellschaft verhindert.

Deutschland ist zu einem Einwanderungsland geworden. Mit den Menschen kam auch eine neue Religion: der Islam. Eine Religion, über die es in der Mehrheitsgesellschaft eine große Unkenntnis gibt. Wie andere Religion auch, erhebt der Islam den Anspruch über Menschen zu bestimmen. Im Koran und in anderen Texten gibt es Aufrufe zur Gewalt gegen Feinde Gottes. Für wie wichtig diese Stellen gehalten werden, ist abhängig von politischen und gesellschaftlichen Umständen, die sich ändern können. Von konservativen Politikern wird daraus ein Bedrohungsszenario eines islamischen Fundamentalismus konstruiert, um gesellschaftliche Akzeptanz für weitere Sicherheitsgesetze zu erlangen. Die Tatsache, dass einige Menschen Probleme mit der sichtbaren Präsenz von Muslimen und dem Bau von Moscheen haben, hängt mit einer oft einseitigen und vereinfachenden medialen Berichterstattung über Ehrenmorde, unterdrückte Frauen und chancenlose junge Männer zusammen.

Seit Jahrzehnten ist ein zunehmender Rückgang der Einflussnahme von Kirchen & Kirchenvertreter auf ihre Mitglieder und das öffentliche Leben zu beobachten. Die Bedeutung von Religion nimmt zunehmend ab und wird immer mehr als Folklore wahrgenommen. Es gibt nun eine Gruppe von Menschen, dazu gehören neben Muslimen auch Christen, die Religion auch im öffentlichen Raum präsent machen möchte, während das in der Wahrnehmung der Mehrheit, der inzwischen säkularisierten Gesellschaft, zu einer reinen Privatsache geworden ist.

Mit der ansteigenden Hetze gegen den Islam als Religion und Muslime als Mitbürger gewinnen Rechtspopulisten mittlerweile auch die Unterstützung von politisch Unverdächtigen. Dafür hat die Schweizer Volksentscheidung über ein Verbot von Minaretten gesorgt. Der Kampf gegen Moscheen und die angebliche Islamisierung Deutschlands bzw. Europas wird zunehmend zur neuen Hauptaufgabe für rechtsextreme und rechtspopulistische Gruppierungen. Im Unterschied zur Schweiz, zu Frankreich und zu den Niederlanden gibt es in Deutschland noch keine Partei, die rechtspopulistische und antiislamistische Inhalte mit Erfolg bei Wahlen vertritt. Trotzdem gibt es Personen wie den Journalisten Henryk M. Broder, und den SPD-Banker Thilo Sarrazin, die mit antimuslimischer Propaganda Erfolg haben. Sie erklären Muslime zum Sinnbild der kulturellen Rückständigkeit und Symbol des Widerstandes gegen die westliche Moderne erklärt.

Hintergrund: In der Schweiz dürfen in Zukunft keine Minarette mehr gebaut werden. Im Dezember 2009 nahm die Schweizer Bevölkerung bei einer Volksabstimmung mit einer Mehrheit von 57,5 % eine entsprechende Initiative an. Hinter der Anti-Minarett-Initiative stehen die Schweizerische Volkspartei (SVP) und die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU)

Die Zuwanderungsdebatte war in Deutschland lange Jahre von Ablehnung geprägt und machte so eine sachliche Diskussion der Einwanderungspolitik unmöglich. Die Einführung der so genannten Rückkehrerprämien in den 1980er Jahren sah vor, ausländischen Arbeitnehmern eine Prämie zu zahlen, wenn sie binnen einer bestimmten Zeit nach Antragstellung Deutschland verlassen und sich verpflichten, nie wieder zurück zu kommen. Belohnt wurden also Menschen, die gegangen sind. Einwanderung wurde zu dieser Zeit nicht gesteuert und politisch gelenkt, sondern die Hinterhöfe und an den Stadtrand gedrängt.

Die konstante Entwicklung der Zuwanderung in Deutschland stellt die Devise „Wir sind kein Einwanderungsland”, die bis an das Ende des 20. Jahrhunderts die Wahrnehmung der bundesdeutschen Politik bestimmt hat, ordentlich auf den Kopf. Die aktuellen Diskussionen über den Islam und den Bau von Moscheen ist somit der Beginn der Wahrnehmung, dass Einwanderung tatsächlich stattgefunden hat, obwohl man sich in den vergangenen 50 Jahre nicht daran gewöhnen wollte. Zusätzlich bringt der Islam mit Moscheen eine religiöse Symbolik in den öffentlichen Raum, mit der viele Menschen Schwierigkeiten haben. Wer eine Moschee baut, der will bleiben. Der entscheidende Punkt der Debatte ist nicht das „Ob“, sondern das „Wie“. Die Frage, wie eine muslimische Architektur Mitten in Europa aussehen kann, ist völlig ungeklärt. Unter den 2600 Moscheen in Deutschland gibt es eine Menge, die eine architektonische und optische Katastrophe sind. Sie stellen keine Bereicherung für eine Stadt dar. Sowohl Form und Architektur, aber auch die Höhe von Minaretten müssen in das Bild der jeweiligen Stadt passen. Es muss im Interesse der aufzunehmenden Gesellschaft sein, dass im Dialog diejenigen Kräfte unterstützt werden, die mit Moscheen architektonische, ästhetische und moderne Gebäude errichten möchten, die ein bestimmtes Bild abgeben und in den jeweiligen Stadtteil passen.

Nicht jeder Einwand gegen Moscheen ist gleich rassistisch. In den Vor Ort geführten Diskussionen und vorgetragenen Argumente um die Höhe der Minarette und die Größe der Kuppel handelt es sich nicht immer um Scheinargumente von Rechtspopulisten und Gegnern des Islams. Trotzdem müssen die Ängste vor dem Islamismus und religiösen Fanatismus ernst genommen werden. Es gibt Vorbehalte gegenüber Muslimen in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit und eine tiefe Religiosität, die nicht missbraucht werden darf, um Menschen für rechtspopulistische Aktionen zu gewinnen. Wenn diskutiert wird, dann kommen Fakten auf den Tisch. Man muss und wird sich einigen.

Unsere Grundwerte stehen nicht zur Verhandlung.

38 Kommentare

  1. ...Rat der Muslime?` says:

    Wenn man sich ihre Meinung zur katholischen Kirche so betrachtet halte ich es für ein Gerücht, dass sie in der Lage sind solch einen Rat auch nur ansatzweise neutral zu besetzen."keine Werbestunden mehr für eine völlig verrückte katholische Kirche" Sie wollen aber im Gegenzug islamischen Religionsunterricht? Sie wollen den Islam hier fördern? Finden sie es nicht bigott hier solche Forderungen aufzustellen? Wenn sie völlig voreingenommen gegen die katholische Kirche hetzen?
    Einfach lächerlich und beschämend.

    "Es gibt nun eine Gruppe von Menschen, dazu gehören neben Muslimen auch Christen, die Religion auch im öffentlichen Raum präsent machen möchte, während das in der Wahrnehmung der Mehrheit, der inzwischen säkularisierten Gesellschaft, zu einer reinen Privatsache geworden ist."

    Die Floskel mit den Christen ist ein Witz in Anbetracht Ihrer abwertenden Äusserungen über die katholische Kirche.

  2. ...Rat der Muslime?` says:

    Wenn man sich ihre Meinung zur katholischen Kirche so betrachtet halte ich es für ein Gerücht, dass sie in der Lage sind solch einen Rat auch nur ansatzweise neutral zu besetzen.“keine Werbestunden mehr für eine völlig verrückte katholische Kirche“ Sie wollen aber im Gegenzug islamischen Religionsunterricht? Sie wollen den Islam hier fördern? Finden sie es nicht bigott hier solche Forderungen aufzustellen? Wenn sie völlig voreingenommen gegen die katholische Kirche hetzen?
    Einfach lächerlich und beschämend.

    „Es gibt nun eine Gruppe von Menschen, dazu gehören neben Muslimen auch Christen, die Religion auch im öffentlichen Raum präsent machen möchte, während das in der Wahrnehmung der Mehrheit, der inzwischen säkularisierten Gesellschaft, zu einer reinen Privatsache geworden ist.“

    Die Floskel mit den Christen ist ein Witz in Anbetracht Ihrer abwertenden Äusserungen über die katholische Kirche.

  3. Harald Bach says:

    Wenn Muslime selbst vom Islam reden, im Zusammenhang etwa mit der Einführung von Islamunterricht an europäischen Schulen oder der Beantragung des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, dürfen sie von einem einzigen Islam reden. Wenn Muslime von der „Religion des Friedens“ sprechen, sagen sie nicht, welchen Islam sie meinen. Wenn aber Islamkritik auftaucht, kommt ein Taschenspielertrick, um die Kritik abzuwürgen: Von welchem Islam reden Sie überhaupt?

    Häufig beklagen Afrikaner in Europa zunehmende Diskriminierung, nicht nur durch Autochthone, sondern auch durch Menschen mit Migrationshintergrund. Wenn sie sich aber zum Islam bekennen, steigen sie aus ihrer Sicht sozial auf, denn die Rasse wird damit durch die Religion ersetzt – und plötzlich werden sie als Brüder und Schwestern anerkannt. Manche übertreiben auch und entscheiden sich für den Terror als Kommunikationsstrategie, um ihre Zugehörigkeit zur Umma zu betonen, so wie der nigerianische und der somalische Attentäter.

  4. Harald Bach says:

    Wenn Muslime selbst vom Islam reden, im Zusammenhang etwa mit der Einführung von Islamunterricht an europäischen Schulen oder der Beantragung des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, dürfen sie von einem einzigen Islam reden. Wenn Muslime von der „Religion des Friedens“ sprechen, sagen sie nicht, welchen Islam sie meinen. Wenn aber Islamkritik auftaucht, kommt ein Taschenspielertrick, um die Kritik abzuwürgen: Von welchem Islam reden Sie überhaupt?

    Häufig beklagen Afrikaner in Europa zunehmende Diskriminierung, nicht nur durch Autochthone, sondern auch durch Menschen mit Migrationshintergrund. Wenn sie sich aber zum Islam bekennen, steigen sie aus ihrer Sicht sozial auf, denn die Rasse wird damit durch die Religion ersetzt – und plötzlich werden sie als Brüder und Schwestern anerkannt. Manche übertreiben auch und entscheiden sich für den Terror als Kommunikationsstrategie, um ihre Zugehörigkeit zur Umma zu betonen, so wie der nigerianische und der somalische Attentäter.

  5. Frank Kolb says:

    Ich empfehle die Lektüre eines Artikels in der Süddeutschen: http://www.sueddeutsche.de/politik/837/499119/tex

    Antisemiten und Islamfeinde Hetzer mit Parallelen

    Besonders die "Wir Deutschen"-Fraktion sollte den mal lesen.

    Zitat:
    Kampfansage an die Demokratie

    Der Diskurs über Kopftuch und Minarett – als Symbole einer fundamental abgelehnten und als bedrohlich gebrandmarkten Kultur – wird in dieser Deutlichkeit in der Teilöffentlichkeit des Internets geführt. Aber seine Ausweitung ist längst im Gange. Die Gleichsetzung deutscher Bürger muslimischer Religion mit fanatisierten Terroristen hat Methode und wird mit dem Appell an das gesunde Volksempfinden, an das Rechthaben der Mehrheit inszeniert.

  6. Frank Kolb says:

    Ich empfehle die Lektüre eines Artikels in der Süddeutschen: http://www.sueddeutsche.de/politik/837/499119/tex

    Antisemiten und Islamfeinde Hetzer mit Parallelen

    Besonders die "Wir Deutschen"-Fraktion sollte den mal lesen.

    Zitat:
    Kampfansage an die Demokratie

    Der Diskurs über Kopftuch und Minarett – als Symbole einer fundamental abgelehnten und als bedrohlich gebrandmarkten Kultur – wird in dieser Deutlichkeit in der Teilöffentlichkeit des Internets geführt. Aber seine Ausweitung ist längst im Gange. Die Gleichsetzung deutscher Bürger muslimischer Religion mit fanatisierten Terroristen hat Methode und wird mit dem Appell an das gesunde Volksempfinden, an das Rechthaben der Mehrheit inszeniert.

  7. Phil says:

    Moin, man kann so vieles hier kontrovers diskutieren, deswegen nur eine kleine Anregung: Sie setzen an einer Stelle Islamisten mit fundamentalen Christen auf eine Stufe. Dürfen letztere jetzt etwa auch mit Ihrer Unterstützung rechnen, z.B. wenn jemand so unklug ist, deren Ablehnung von praktizierter Homosexualität zu kritisieren? Oder misten die sich dafür erst noch zusätzlich in die Luft sprengen?

  8. Phil says:

    Moin, man kann so vieles hier kontrovers diskutieren, deswegen nur eine kleine Anregung: Sie setzen an einer Stelle Islamisten mit fundamentalen Christen auf eine Stufe. Dürfen letztere jetzt etwa auch mit Ihrer Unterstützung rechnen, z.B. wenn jemand so unklug ist, deren Ablehnung von praktizierter Homosexualität zu kritisieren? Oder misten die sich dafür erst noch zusätzlich in die Luft sprengen?

  9. TBuchholz says:

    Die Karikaturen von Westergaard sind Gut, weil sie die Probleme mit dem Islamismus offen ansprechen. Sie lassen sich nicht einfach vertuschen – man darf bei religiös motivierten Terroristen nicht gute Miene zum bösen Spiel machen. Die meisten Muslime sind (noch) nicht so aufgeklärt wie die meisten Christen in Europa. Erstere glauben zum Großteil ganz fundamentaistischt, dass der Koran im wörtlichen Sinne Gottes Wort ist. Die meisten Muslime verdammen auch nicht öffentlich die Taten der Terrroristen. Man darf keine Toleranz gegenüber Intoleranz zeigen. Jene, die selbst aktiv ausgrenzen, können nicht einfach integriert werden. Sie müssen zunächst einmal die Spielregeln der freien demokratischen Gesellschaft lernen. Und Leute wie Westergaard kämpfen an forderster Front, um sie ihnen beizubringen!

  10. Snooper says:

    Hat Westergaard versucht, jemanden zu ermorden? Hat er ein Flugzeug gesprengt oder ist er in ein Haus geflogen? Hat er eine Bombe gelegt? Er hat nur eine Karikatur gezeichnet und den Islam mit Terror gleichgesetzt, eine These, die nichts besser untermauert hat, als der Mordversuch auf ihn. Oder wollte der Mitbürger islammischen Glaubens und gerade damit überzeugen, dass der Islam Frieden bedeutet und Westergaard falsch lag?

    Die Meinungsfreiheit schützt eben auch Dummheit. In diesem Fall die von Herrn Mack und einigen seiner Parteifreunde?.

  11. Anonymus says:

    sehr interessant hier! ich bin kein grüner und ich kenne herrn mack nicht.

    sein artikel ist ausgezeichnet. er beschäftigt sich mit den fakten und gibt antworten die moscheebau-frage.

    man kann mack nicht vorwerfen, er wäre ein freund oder gegner des islams, des christentums oder der atheisten um westergaard. der artikel differenziert und beschäftigt sich mit den fakten.

    bisher hat sich keiner der kommentare mit dem inhalt des artikels beschäftigt. wohl weil es keine angriffspunkte gibt.

    viele grüße

  12. TBuchholz says:

    Die Karikaturen von Westergaard sind Gut, weil sie die Probleme mit dem Islamismus offen ansprechen. Sie lassen sich nicht einfach vertuschen – man darf bei religiös motivierten Terroristen nicht gute Miene zum bösen Spiel machen. Die meisten Muslime sind (noch) nicht so aufgeklärt wie die meisten Christen in Europa. Erstere glauben zum Großteil ganz fundamentaistischt, dass der Koran im wörtlichen Sinne Gottes Wort ist. Die meisten Muslime verdammen auch nicht öffentlich die Taten der Terrroristen. Man darf keine Toleranz gegenüber Intoleranz zeigen. Jene, die selbst aktiv ausgrenzen, können nicht einfach integriert werden. Sie müssen zunächst einmal die Spielregeln der freien demokratischen Gesellschaft lernen. Und Leute wie Westergaard kämpfen an forderster Front, um sie ihnen beizubringen!

  13. Sebastian Trautmann says:

    @ Reinhard Back: Nicht Herrn Hebelers, sondern ihre eigene Lesefähigkeit scheint eingeschränkt zu sein, da Daniel Mack an keiner einzigen Stelle seines Artikels davon spricht, Karikaturen verbieten zu wollen. Karikaturen dürfen kritisch sein, aber sie müssen auch kritisiert und hinsichtlich ihrer Verantwortbarkeit geprüft werden dürfen.
    @ Henzler: "Nicht jeder Einwand gegen Moscheen ist gleich rassistisch."
    @ Herr K.: Woher glauben Sie zu wissen, welcher Religion Daniel Mack angehört? Und außerdem: ich als blonder, blauäugiger, kath. Deutscher habe grundsätzlich nichts gegen Moscheen in Dtld. Zur Horizonterweiterung empfehle ich Ihnen die ausgiebige Lektüre von Brechts "Geschichten des Herrn K." (also natürlich nur diejenigen, die Herr Backs Kollegen 1933 übrig gelassen haben ;-) Gute Besserung!

  14. Snooper says:

    Hat Westergaard versucht, jemanden zu ermorden? Hat er ein Flugzeug gesprengt oder ist er in ein Haus geflogen? Hat er eine Bombe gelegt? Er hat nur eine Karikatur gezeichnet und den Islam mit Terror gleichgesetzt, eine These, die nichts besser untermauert hat, als der Mordversuch auf ihn. Oder wollte der Mitbürger islammischen Glaubens und gerade damit überzeugen, dass der Islam Frieden bedeutet und Westergaard falsch lag?

    Die Meinungsfreiheit schützt eben auch Dummheit. In diesem Fall die von Herrn Mack und einigen seiner Parteifreunde?.

  15. Anonymus says:

    sehr interessant hier! ich bin kein grüner und ich kenne herrn mack nicht.

    sein artikel ist ausgezeichnet. er beschäftigt sich mit den fakten und gibt antworten die moscheebau-frage.

    man kann mack nicht vorwerfen, er wäre ein freund oder gegner des islams, des christentums oder der atheisten um westergaard. der artikel differenziert und beschäftigt sich mit den fakten.

    bisher hat sich keiner der kommentare mit dem inhalt des artikels beschäftigt. wohl weil es keine angriffspunkte gibt.

    viele grüße

  16. Sebastian Trautmann says:

    @ Reinhard Back: Nicht Herrn Hebelers, sondern ihre eigene Lesefähigkeit scheint eingeschränkt zu sein, da Daniel Mack an keiner einzigen Stelle seines Artikels davon spricht, Karikaturen verbieten zu wollen. Karikaturen dürfen kritisch sein, aber sie müssen auch kritisiert und hinsichtlich ihrer Verantwortbarkeit geprüft werden dürfen.
    @ Henzler: „Nicht jeder Einwand gegen Moscheen ist gleich rassistisch.“
    @ Herr K.: Woher glauben Sie zu wissen, welcher Religion Daniel Mack angehört? Und außerdem: ich als blonder, blauäugiger, kath. Deutscher habe grundsätzlich nichts gegen Moscheen in Dtld. Zur Horizonterweiterung empfehle ich Ihnen die ausgiebige Lektüre von Brechts „Geschichten des Herrn K.“ (also natürlich nur diejenigen, die Herr Backs Kollegen 1933 übrig gelassen haben ;-) Gute Besserung!

  17. Daniel says:

    @Hartmut Beck: Jeder hat das Recht Karikaturen zu veröffentlichen.

    @Kritiker: Die Meinungs- und Pressefreiheit wird von niemanden in Frage gestellt. Die Veröffentlichung von Herrn Westergaards Karikaturen ist in Ordnung. Sein Ziel, eine zielführende Debatte über die Integration des Islam zu führen, hat er erreicht. Ich wiederhole mich gerne: Unsere freiheitliche demokratische Grundordnung steht nicht zur Verhandlung. Muslimen muss das gleiche Recht zur Ausübung ihrer Religion gewährt werden, wie Christen es bereits besitzen. Unabhängig davon hat auch jeder das Recht, an das zu glauben, was er nicht glaubt.

  18. Kritiker says:

    Zum Thema "Westergaard":
    Die Meinungs- und Pressefreiheit steht nicht zur Diskussion und Herr Westergaard verdient unsere 100%-ige Solidarität. Aus einem ganz einfachen Grund: Dürfte man nur noch das tun und sagen, was die religiösen Gefühlen irgend eines Menschen nicht verletzt, sei es nun in der BRD, Europa oder der Welt, dürfte man nämlich nur noch eines tun und sagen: Nichts! Und dann kann man sich die freie Gesellschaft in die Haare schmieren. Das fängt bei Alkohol, Bikini und Schweinefleisch an und hört bei Homosexualität, Ehescheidung und demokratischen Wahlen auf.

  19. Daniel says:

    @Hartmut Beck: Jeder hat das Recht Karikaturen zu veröffentlichen.

    @Kritiker: Die Meinungs- und Pressefreiheit wird von niemanden in Frage gestellt. Die Veröffentlichung von Herrn Westergaards Karikaturen ist in Ordnung. Sein Ziel, eine zielführende Debatte über die Integration des Islam zu führen, hat er erreicht. Ich wiederhole mich gerne: Unsere freiheitliche demokratische Grundordnung steht nicht zur Verhandlung. Muslimen muss das gleiche Recht zur Ausübung ihrer Religion gewährt werden, wie Christen es bereits besitzen. Unabhängig davon hat auch jeder das Recht, an das zu glauben, was er nicht glaubt.

  20. H. Weckenmann says:

    Ich stimme Daniel Mack zu. Den Satz "wer baut möchte bleiben" finde ich gut und richtig. Mack beschreibt was die Grünen wollen. Sie wollen eine echte Integration und wollen dafür auch etwas von Zuwanderern verlangen. Das gefällt mir gut, obwohl ich es früher anders gesehen haben.

    Daniel Mack und die Grünen haben meine Unterstützung.

    Gruß

  21. Kritiker says:

    Zum Thema „Westergaard“:
    Die Meinungs- und Pressefreiheit steht nicht zur Diskussion und Herr Westergaard verdient unsere 100%-ige Solidarität. Aus einem ganz einfachen Grund: Dürfte man nur noch das tun und sagen, was die religiösen Gefühlen irgend eines Menschen nicht verletzt, sei es nun in der BRD, Europa oder der Welt, dürfte man nämlich nur noch eines tun und sagen: Nichts! Und dann kann man sich die freie Gesellschaft in die Haare schmieren. Das fängt bei Alkohol, Bikini und Schweinefleisch an und hört bei Homosexualität, Ehescheidung und demokratischen Wahlen auf.

  22. H. Weckenmann says:

    Ich stimme Daniel Mack zu. Den Satz „wer baut möchte bleiben“ finde ich gut und richtig. Mack beschreibt was die Grünen wollen. Sie wollen eine echte Integration und wollen dafür auch etwas von Zuwanderern verlangen. Das gefällt mir gut, obwohl ich es früher anders gesehen haben.

    Daniel Mack und die Grünen haben meine Unterstützung.

    Gruß

  23. Reinhard Back says:

    Herr Hebeler,

    können sie lesen? Herr Mack will karikaturen verbieten. Das ist wie die Bücherverbrennung damals!

  24. André K. says:

    Herr Mack,
    als Moslem wollen Sie natürlich viele Moscheen in Deutschland. Wir Deutsche wollen allerdings keine Moscheen haben.

    Wenn hier alles so schlecht und böse ist, warum leben Sie nicht woanders und machen woanders Politik?

    MFG

    A.K.

  25. Ralf Henzler says:

    was treibt mack das zu schreiben? er versucht jegliche kritik an moscheen und islamisten in die rechte ecke zu stellen. brav ist in seinen augen nur, wer die fresse hält. nein herr mack, wir stehen auf, wenn das christentum angegriffen wird!

  26. Reinhard Back says:

    Herr Hebeler,

    können sie lesen? Herr Mack will karikaturen verbieten. Das ist wie die Bücherverbrennung damals!

  27. André K. says:

    Herr Mack,
    als Moslem wollen Sie natürlich viele Moscheen in Deutschland. Wir Deutsche wollen allerdings keine Moscheen haben.

    Wenn hier alles so schlecht und böse ist, warum leben Sie nicht woanders und machen woanders Politik?

    MFG

    A.K.

  28. Ralf Henzler says:

    was treibt mack das zu schreiben? er versucht jegliche kritik an moscheen und islamisten in die rechte ecke zu stellen. brav ist in seinen augen nur, wer die fresse hält. nein herr mack, wir stehen auf, wenn das christentum angegriffen wird!

  29. Matthias Hebeler says:

    Hallo Herr Beck,

    darum geht es doch gar nicht. Was Herr Mack geschrieben hat ist etwas anderes. Es geht darum, dass es wenig sinnvoll ist im ersten Schritt die reiligiösen Gefühle der Islamisten zu provozieren um dann im zweiten Schritt zu sagen: Schau mal, die regen sich ja auf. Mein Gott sind die rückständig, gewaltbereit und intolerant.

    Und da hat Herr Mack nicht unbeding unrecht.

    Viele Grüße

    Matthias Hebeler

  30. Matthias Hebeler says:

    Hallo Herr Beck,

    darum geht es doch gar nicht. Was Herr Mack geschrieben hat ist etwas anderes. Es geht darum, dass es wenig sinnvoll ist im ersten Schritt die reiligiösen Gefühle der Islamisten zu provozieren um dann im zweiten Schritt zu sagen: Schau mal, die regen sich ja auf. Mein Gott sind die rückständig, gewaltbereit und intolerant.

    Und da hat Herr Mack nicht unbeding unrecht.

    Viele Grüße

    Matthias Hebeler

  31. Hartmut Beck says:

    hallo herr mack,

    wollen sie wirklich der dänischen zeitung das recht absprechen karikaturen veröffentlichen zu dürfen. sie haben ein merkwürdiges verständnis von pressefreiheit und der funktion von medien.

    gruß

  32. Hartmut Beck says:

    hallo herr mack,

    wollen sie wirklich der dänischen zeitung das recht absprechen karikaturen veröffentlichen zu dürfen. sie haben ein merkwürdiges verständnis von pressefreiheit und der funktion von medien.

    gruß

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