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Junge Union soll sich für Rücknahme der AKW-Laufzeitverlängerung einsetzen

von Daniel Mack | kein Kommentar
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Schön, dass die Junge Union meine Twitter-Meldungen liest. Die erschreckende Tatsache, dass die havarierten Blöcke des Kraftwerks Fukushima mit Wasserwerfern gekühlt werden, hätte der Jungen Union die Augen öffnen müssen. Die Vorfeldorganisation der CDU hätte die erschreckende Situation in Japan zum Anlass nehmen können, ihre Position zur Atomkraft zu überdenken und wie andere JU-Verbände die Abschaltung der Blöcke A und B des Kraftwerks Biblis begrüßen und sich für einen Rücknahme der AKW-Laufzeitverlängerung einsetzen können. Wem jetzt noch immer nicht klar ist, dass die Nutzung der Atomenergie ein Irrweg ist, dem ist nicht zu helfen. Chance vertan, liebe JU.

Presseerklärung der Jungen Union (erschienen im Gelnhäuser Tageblatt vom 22. März 2011):

Bisher wurden Wasserwerfer nur gegen Atomkraftgegner eingesetzt. Seit heute auch gegen Atomkraftwerke“, twitterte Daniel Mack am 17. März bei “Twitter”. Die Junge Union Linsengericht zeigt sich darüber “sehr verwundert”. “Tapfere Menschen setzen dort ihr Leben aufs Spiel, um den asiatischen Raum vor dem GAU zu bewahren. Man sollte sie bewundern und unterstützen und sich nicht über den Ernst der Lage lustig machen. Zynismus ist hier fehl am Platz”, so JU-Vorsitzender Benedict Arnoldi-Meadows.

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