Medienkompetenz bekämpft Kriminalität im Internet

Noch nicht einmal einen Ansatz zur Bekämpfung der Kriminalität im Netz (Cybercrime) haben CDU und FDP in ihrer Pressekonferenz nach Auffassung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag gezeigt. „Es gab keine neuen Strategien, zur Bekämpfung der Straftaten im Internet, und auch der Einsatz für die Fahndung per Facebook ist nicht neu. Stattdessen sollte sich die Regierung für eine verstärkte Medienkompetenzförderung der Nutzer einsetzen und entsprechende Maßnahmen auf den Weg bringen“, fordert der netzpolitische Sprecher der GRÜNEN, Daniel Mack.

DIE GRÜNEN setzen sich für die Einführung strikter Datenschutzbestimmungen im Internet ein. Dazu gehören verstärkter Urheberschutz sowie hohe Jugendschutzstandards.

„Einen wirksamen Schutz vor Internetkriminalität erreichen wir nur durch verbesserte Medienkompetenz der Nutzer. Die Sensibilität im Umgang mit persönlichen Daten im Netz muss drastisch erhöht werden, den Nutzern muss klar sein, dass sie kostenlose Angebote mit ihren Daten bezahlen“, erklärt Daniel Mack.

Die von CDU und FDP vorgelegten Zahlen zeigten, dass die bisherigen Maßnahmen nichts fruchten. Die Statistik zeige einen konstanten Anstieg des Cybercrime seit 2008 in Hessen. Offenbar nützten die vielgerühmten, seit 2007 ergriffenen Maßnahmen wie das Cybercrime-Center nichts.

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