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Zusammen mit der Bundesvorsitzenden unserer Partei BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN und einigen weiteren Grünen-Mitgliedern habe ich am Samstag zwei heimische Unternehmen, die Firma Renertec und die Waechtersbacher Keramik besucht.

Für die Firma Renertec, die für regenerative und rationelle Energietechnik steht und für eine dezentrale Versorgung eintritt war der Besuch der Grünen-Prominenten wie geschaffen. 1995 wurde das Unternehmen, das sich vorrangig mit Wind- und Wasserkraft beschäftigt gegründet. Regenerative Energieerzeugung, so waren sich alle Beteiligten einig, zeigen in eindrucksvoller Weise, wie man aus den natürlich gegebenen unerschöpflichen Energiequellen Sonne, Wasser und Wind Strom erzeugen kann.

Für Claudia Roth und mich war es sehr spannend vor Ort zu erfahren wo Probleme sind und wo Chancen liegen. Gerhard Eckert (neben Sohn Christoph Firmenchef der Firma Renertec) ist froh über die eindeutige Haltung der GRÜNEN in Bezug auf erneuerbare Energien und die Windkraft.

Nach der Besichtigung eines Wasserkraftwerks in Brachttal und eines Windparks ging es dann weiter in Richtung Waechtersbacher Keramik, dem Traditionsunternehmen aus Brachttal/Schierbach.

Durch 50 Hände geht die Keramik bis aus einfacher Erde ein fertiger Teller oder Henkelbecher wird, dann erst geht das Produkt in den Verkauf erklärt uns Rainer Mann, Geschäftsführer der Waechtersbacher Keramik. Aber nicht nur die farbenfrohe tolle Keramik stand im Fokus, auch politische Themen wie Umweltschutz und Wirtschaftsthemen wie Standortsicherung und gesunde Qualitätsprodukte – Made in Germany wurden von Seiten der Waechtersbacher Keramik angesprochen. Rainer Mann führte aus, dass hohe Energie- und Personalkosten sowie Umweltschutzauflagen das kostengünstige Produzieren im Vergleich zu den Billiganbietern in China erschwert. Hier müsse auch die Politik einen Beitrag leisten, damit weiterhin umweltfreundlich produziert, aber auch die Arbeitsplätze und das Know How in Deutschland gesichert werden können.

Claudia Roth führte die Textilindustrie an, hier habe man es nicht geschafft Sie in Deutschland zu halten, oder aber auch die Spielzeugindustrie in China und Taiwan, deren Produkte mit Schadstoffen belastet sind. „Wandern weitere Industriezweige in Ausland ab, verlieren wir das Know How sowie die Kontrolle über eine umweltfreundliche Produktion, so Rainer Mann, die traurigen sozialpolitischen Folgen muss man erst gar nicht explizit erwähnen. Bei der Produktion unserer Keramik erfüllen wir höchste Umweltschutzauflagen und – normen, deshalb sind unsere Glasuren äußert bleiarm und erfüllen die strengsten Umweltstandards, wie Sie in Kalifornien vorherrschen. Produkte aus Fernost kommen diesen Standards nicht nach.“

Claudia Roth und ich freuen uns, dass ein solch ökologisch wertvolles und gesundes Produkt in Deutschland mitten im Main-Kinzig-Kreis produziert wird.

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