„Bildungsdezernent Matthias Zach gestaltet die Zukunft aktiv. Ich habe großen Respekt, vor der schwierigen Entscheidung, Schulen im ländlichen Raum aufgrund des Bevölkerungsrückgangs zu schließen.“, erklärt Daniel Mack, Landtagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus dem Main-Kinzig-Kreis.
Mack unterstützt die Ankündigung des Grünen Kreisbeigeordneten, wonach die Schullandschaft im östlichen Teil des Main-Kinzig-Kreises in der bisherigen Form nicht erhalten bleiben kann und Änderungen im Entwurf des Schulentwicklungsplans notwendig sind.
„Das anstehende Mediationsverfahren ist eine gute Möglichkeit die Diskussionen über die Schulschließungen auf einer sachlichen Ebene fortzusetzen. Wir müssen uns den Herausforderungen der Zukunft stellen. Der drastische Rückgang der Schülerzahlen macht Schließungen notwendig, um die Qualität des Unterrichts zu verbessern, Schulen langfristig zu sichern und hohe pädagogische Maßstäbe zu setzen. Rechtzeitiges Handeln ist angebracht. Das Vorgehen von Zachs Vorgänger Günter Frenz (CDU) fortzusetzen wäre alles andere als hilfreich: Abwarten, Untätigkeit und Hoffen ist keine Lösung. So würden Zwangsschließungen durch einen Zuweisungsstopp von Lehrern drohen.“, so der Grüne Landtagsabgeordnete.
„Es ist gut und richtig, dass Matthias Zach seine Pläne transparent darstellt, den Dialog mit allen Beteiligten sucht und verschiedenen Kriterien, organisatorische Bedingungen sowie soziale und pädagogische Sachverhalte berücksichtigt. Ich bin mir sicher, dass die Schließungen zu einer Aufwertung und Verbesserung der Schulsituation im östlichen Main-Kinzig-Kreis führen werden.“, ist führt Mack überzeugt aus.











Herr Zach hat zu keinem Zeitpunkt den Dialog mit den Betroffenen gesucht. Vielleicht hätte er zuerst einmal das Schulgesetz lesen sollen bevor er den Betroffenen durch die Presse eröffnet, was ihnen bevorsteht.
Es stellt eine ziemliche Verallgemeinerung dar, die Pläne als Qualitätsverbesserung für den östlichen MKK darzustellen. Die betroffenen Kinder, Eltern und Lehrer sehen dies nicht so. Die Klassen an den anderen Schulen werden voller, für alle wird es Einschränkungen bedeuten. Die Fahrtkosten steigen, Grundschüler werden bis zu 45 min. vor und nach der Schule im Bus sitzen.
Alle reden nur davon mehr Geld in die Bildung stecken zu wollen, aber wer tut es? Herr Frenz hat es getan und die große Koalition hat es mitgetragen!!!
Mit Herrn Zach sind die Grünen für noch mehr Menschen nicht mehr wählbar.
Schade, denn das Wahlprogramm der hessischen Grünen in Sachen Bildung war vielversprechend.