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Moderner Gelnhäuser Bahnhof statt Stuttgart 21

von Daniel Mack | kein Kommentar
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Am Donnerstag, den 10. März, schauten sich Daniel Mack, Stellv. Fraktionsvorsitzender der Grünen Kreistagsfraktion, und Heinrich Hartmann, Kandidat für die Gelnhäuser Stadtverordnetenversammlung den Gelnhäuser Bahnhof an und warben für „Gelnhausen jetzt statt Stuttgart 21“. Während in Stuttgart für das Großprojekt Stuttgart 21 Milliarden „vergraben“ werden sollen, mache die Bahn ihre Hausaufgaben bei den bestehenden Bahnhöfen nicht.

Die UN-Behindertenrechtskonvention, die behinderten Menschen die gleichen Rechte einräumt wie Nichtbehinderten, trat 2009 auch in Deutschland in Kraft. “Hierzu gehört auch, dass Menschen mit Behinderungen Bedingungen vorfinden, die ihnen die gleichen Rechte und Möglichkeiten einräumen wie Menschen ohne Behinderungen. Der Bahnhof der Barbarossastadt ist in einem erschreckenden Zustand. Mütter und Väter mit Kinderwagen oder Behinderte im Rollstuhl haben keine Chance den Weg zum Gleis ohne fremde Hilfe zurück zu legen. Es ist zwingend notwendig, dass Barrieren wie unüberwindbare Stufen so schnell wie möglich beseitigt werden und ein familien- und behindertengerechter Zugang zum Gelnhäuser Bahnhof und zu den Gleisen ermöglicht wird.”, so Mack und Hartmann.

Die Grünen setzen sich für eine zügige Modernisierung und einen barrierefreien Ausbau aller Bahnhöfe der Kinzigtalbahn, insbesondere der Regionalexpress-Halte mit einem Aufkommen von jeweils tausenden Fahrgästen pro Tag in Langenselbold, Gelnhausen und Wächtersbach ein. Das Geld dafür sei vorhanden, wenn zum Beispiel auf das unsinnige Neubauprojekt Stuttgart 21 verzichtet würde. Dieses Projekt ist für die GRÜNEN eine absolute Geldverschwendung. Klimaschutz und die Verkehrswende sind nach Ansicht der Grünen nur möglich, wenn die Fahrpreise für den ÖPNV und die Bahn billiger werden. Das milliardenschwere Projekt Stuttgart 21 wird allerdings dazu führen, dass die Ticketpreise steigen. Zudem ist es verkehrstechnisch überflüssig.

Mack und Hartmann weisen dazu insbesondere auf die Veranstaltung „Milliarden für Stuttgart 21 – aber kein Geld für den Main-Kinzig-Kreis“ am Freitag, 18. März um 19.00 in der Gelnhäuser Stadthalle mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Toni Hofreiter, Mitglied des Verkehrsausschusses, hin.

Mit Heinrich Hartmann (Grüne Gelnhausen) am Gelnhäuser Bahnhof

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