Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Die schwarz-rot-goldenen Fahnen machen aus den Deutschen noch lange keine nationale Gemeinschaft.

Eigentlich schon seit dem Australien-Spiel (4:0), aber spätestens nach den sensationellen Spielen der deutschen Nationalmannschaft gegen England (4:1) und Argentinien (4:0) wurde Deutschland wieder von der Begeisterung der Fußballweltmeisterschaft erfasst. Gummibärchen, Unterhosen, Sessel – zur Fußball-Weltmeisterschaft macht Schwarz-Rot-Gold eben vor nichts halt. Und auch die vorsichtigen und zurückhaltenden Anhänger haben ihre Deutschland-Fahne aus dem Schrank hervorgeholt. Das „Sommermärchen“ des Jahres 2006 scheint sich zu wiederholen.

Die Weltmeisterschaft vor vier Jahren in Deutschland hatte eine unglaubliche Wirkung auf die Bürger und führte zu einem Aufflammen des Patriotismus, aber auch bei politisch Interessierten zu einer neuen Patriotismusdebatte. Innerhalb dieses Landes wurde diskutiert, wie viel Nationalbewusstsein gut sei und wie viel erlaubt. Wofür stehen die neuen „Trendfarben“ Schwarz, Rot und Gold? Nur für Fußballbegeisterung, ein Monat Party und Spaß? Waren die Deutschen vor vier Jahren stolz auf sich selbst, weil die DFB-Elf einen erfrischenden und offensiven Fußball spielte? Oder war die schwarz-rot-goldene Fußball-Euphorie ein Anzeichen eines neuen Nationalgefühls?

Skeptische Stimmen gibt es auch zur Weltmeisterschaft 2010. Für einige scheinen die vielen Deutschlandfahnen befremdlich zu sein. Für sie gehört zum guten Ton, zu den Niederländern oder zu den Franzosen zu halten, um ihre Einstellung zu dokumentieren. Doch diejenigen, die ein durch Fußball ausgelöstes neues nationales Selbstbewusstsein befürchten kann man beruhigen. Die Fußballbegeisterung der Deutschen bleibt auf den Monat der WM bezogen und führt nicht zu neuem Nationalstolz. Eine repräsentative Umfrage, die vor, während und nach der WM 2006 durchgeführt wurde, gibt Auskunft auf diese Frage. Laut der Allbus-Studie von 2006 ist der Anteil der Deutschen, die erklärten, „sehr stolz“ oder „ziemlich stolz“ auf ihr Land zu sein, von 71 Prozent vor der WM 2006 mit dem Verlauf des Turniers und der deutschen Mannschaft auf 78 Prozent während der Weltmeisterschaft gestiegen. Allerdings ist der Prozentsatz der Deutschen, die sehr bzw. ziemlich stolz auf ihr Land seien, nach der Weltmeisterschaft wieder auf 72 Prozent gesunken. Im August 2006 waren die Deutschen wieder so stolz auf sich selbst wie vor der WM. Nichts hatte sich verändert. Im internationalen Vergleich ist der Nationalstolz der Deutschen auch weiterhin stark unterdurchschnittlich.

Das Runde muss ins Eckige, sonst aber auch nichts. Das müssen auch die Schwarz-Rot-Gold-Fanatiker und ihre Gegenspieler, die Kulturpessimisten, begreifen.

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Schwarz-Rot-Bunt: Ein Fest der Kulturen

32 Kommentare

  1. Werner S. says:

    Dann könnte Herr Mack ja mal den Political Compass machen und sein Ergebnis hier veröffentlichen.
    http://www.politicalcompass.org/

  2. Werner S. says:

    Dann könnte Herr Mack ja mal den Political Compass machen und sein Ergebnis hier veröffentlichen.
    http://www.politicalcompass.org/

  3. Leser says:

    Werner S. fragt etwas grundlegend richtiges. Wie steht Herr Mack wirklich zu Deutschland?

    Wenn ich das richtig beobachte, dann versucht er im Rahmen der Grünen-Partei eine dezidiert konservative Position einzunehmen. Schließlich wird der Text http://danielmack.de/2010/06/schwarz-rot-bunt/ auch von vielen Leuten aus Süddeutschland und Hessen unterstützt. Es ist ja bekannt, daß die Grünen dort etwas normaler unterwegs sind. Ich würde aber trotzdem gerne wissen:

    1. Sind sie stolz ein Deutscher zu sein?
    2. Wenn sie die Chance hätten auch einen Pass ihres Heimatlandes Sri Lanka zu bekommen, würden Sie ihn annehmen?
    3. Finden Sie es wichtig, daß der Bundespräsident auch in Schulen und Einrichtungen hängt?
    4. Halten Sie es für gut die Nationalhymne vor Schulbeginn zu singen?
    5. Können Sie sich eine Koalition mit der Linkspartei vorstellen, die Deutschland mehrheitlich ablehnt?

  4. Leser says:

    Werner S. fragt etwas grundlegend richtiges. Wie steht Herr Mack wirklich zu Deutschland?

    Wenn ich das richtig beobachte, dann versucht er im Rahmen der Grünen-Partei eine dezidiert konservative Position einzunehmen. Schließlich wird der Text http://danielmack.de/2010/06/schwarz-rot-bunt/ auch von vielen Leuten aus Süddeutschland und Hessen unterstützt. Es ist ja bekannt, daß die Grünen dort etwas normaler unterwegs sind. Ich würde aber trotzdem gerne wissen:

    1. Sind sie stolz ein Deutscher zu sein?
    2. Wenn sie die Chance hätten auch einen Pass ihres Heimatlandes Sri Lanka zu bekommen, würden Sie ihn annehmen?
    3. Finden Sie es wichtig, daß der Bundespräsident auch in Schulen und Einrichtungen hängt?
    4. Halten Sie es für gut die Nationalhymne vor Schulbeginn zu singen?
    5. Können Sie sich eine Koalition mit der Linkspartei vorstellen, die Deutschland mehrheitlich ablehnt?

  5. Lukas Uhde says:

    Für die Einen ist Daniel Mack aufgrund dieses Beitrags ein "Nationalist", für die Anderen stellt sich die Frage, ob er "ein Problem mit Deutschland" habe. Was sagt uns das…? Vermutlich am ehesten, dass die meisten Leute, die hier Kommentare schreiben, schlicht nicht die Transferleistung bringen wollen, sich über diese Dinge tatsächlich Gedanken zu machen, sondern schlicht reflexartig ihre typischen Totschlagparolen herausholen. Ein trauriges Bild!

  6. Werner S. says:

    Warum schreibt Daniel Mack diesen Artikel? Die Antwort ist ganz einfach: Er will seine linken Parteifreunde beruhigen. Nach der WM soll wieder alles so sein wie vorher. Dann vergessen Mack & Co wieder für 4 Jahre den Fußball und hetzen gegen Industrie und Wirtschaft.

    Haben sie ein Problem mit Deutschland, Herr Mack? Was würden Sie sagen, wenn ihre Nachbarn auch im Oktober, November und Dezember 2010 eine Deutschland-Fahne im Garten aufhängen würden?

    Gruß

    Werner

  7. Arnold says:

    Immerhin hat Herr Mack hinzugelernt. Im Gegensatz zum letzten unsäglichen Artikel benutzt er nicht mehr "schwarz-rot-bunt" sondern schreibt schon von "schwarz-rot-gold".

    Weiter so. Chapeau!

  8. blog leser says:

    hardcore-realos wie kretschmann, göring-eckardt, künast und mack übertreiben es mit ihren farbenspielchen. vielleicht sollte man frischling mack mal einen wasserfarbkasten schenken? dann kann er tag und nacht schwarz-rot-gold malen und sich überlegen, ob schwarz-grün horizontal oder vertikal gestreift gezeichnet wird. das ist es doch was diese grünen wollen: eine radikale abkehr von alten und kritischen inhalten.

    viel spaß. ich wähle die LINKE! die stellen übrigens auch keine konservativen wie gauck auf.

  9. Lukas Uhde says:

    Für die Einen ist Daniel Mack aufgrund dieses Beitrags ein “Nationalist”, für die Anderen stellt sich die Frage, ob er “ein Problem mit Deutschland” habe. Was sagt uns das…? Vermutlich am ehesten, dass die meisten Leute, die hier Kommentare schreiben, schlicht nicht die Transferleistung bringen wollen, sich über diese Dinge tatsächlich Gedanken zu machen, sondern schlicht reflexartig ihre typischen Totschlagparolen herausholen. Ein trauriges Bild!

  10. Werner S. says:

    Warum schreibt Daniel Mack diesen Artikel? Die Antwort ist ganz einfach: Er will seine linken Parteifreunde beruhigen. Nach der WM soll wieder alles so sein wie vorher. Dann vergessen Mack & Co wieder für 4 Jahre den Fußball und hetzen gegen Industrie und Wirtschaft.

    Haben sie ein Problem mit Deutschland, Herr Mack? Was würden Sie sagen, wenn ihre Nachbarn auch im Oktober, November und Dezember 2010 eine Deutschland-Fahne im Garten aufhängen würden?

    Gruß

    Werner

  11. Arnold says:

    Immerhin hat Herr Mack hinzugelernt. Im Gegensatz zum letzten unsäglichen Artikel benutzt er nicht mehr “schwarz-rot-bunt” sondern schreibt schon von “schwarz-rot-gold”.

    Weiter so. Chapeau!

  12. Daniel Mack says:

    Liebe Leute, Kritik soll möglich sein und ist auch erwünscht, aber nicht so!

    Christian Ströbele, MdB (GRÜNE) trifft einen guten Ton.

    DDP-Meldung vom 02.07.2010: "Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele sieht die vielerorts wehenden Deutschlandflaggen während der Fußballweltmeisterschaft bei Einwanderern auch als «Zeichen der Integration». «Das zeigt ja, dass sie hier voll angekommen sind», sagte Ströbele am Freitag im Deutschlandfunk. Er persönlich habe jedoch bereits bei der vergangenen WM deutlich gemacht, dass er sich mit so vielen Deutschlandfahnen «nicht so wohl fühle». Zwar gestehe er anderen Patriotismus zu, «nur ich selber muss das nicht haben». Für Fußball und die Spiele interessiere er sich aber schon."

  13. GRÜNE JUGEND Mi says:

    @ Lukas Uhde: Genau so Links wie Daniel Mack mal war (absoluter Dutschke-Fan hat er gesagt) so ist er heute rechts und fordert überall Deutschland-Fahnen und Schwarz-Rot-Bunt und spricht lieber von Fischer als von Ströbele.

    Hat Daniel Mack mal nachgedacht, wie viel Geld die WM in Kapstadt und anderen Städten kostet und wie viel die Menschen dort davon haben? Übrigens steht im Halbfinale keine afrikanische Mannschaft. Das nenn ich Fußballkonolialismus. Ich glaube ihr solltet einfach gehen. Am besten die ganze Liste der Unterschreiber!

  14. Lukas Uhde says:

    Liebes GJ-Mitglied,

    ich hoffe, auch Du weißt, bei welcher Partei Du Mitglied bist, und machst die Augen auf, um zu sehen, dass die Grünen schon lange nicht mehr die selbstzerstörerisch-antinationale Schiene mitfahren. Wenn Du das tun willst, geh zur Linken. Unsere Partei kann niemanden gebrauchen, der meint, das Zeigen unserer nationalen Symbolik, die Demokratie und Freiheit widerspiegelt, sei etwas Negatives.

    Grüne Grüße!

  15. blog leser says:

    hardcore-realos wie kretschmann, göring-eckardt, künast und mack übertreiben es mit ihren farbenspielchen. vielleicht sollte man frischling mack mal einen wasserfarbkasten schenken? dann kann er tag und nacht schwarz-rot-gold malen und sich überlegen, ob schwarz-grün horizontal oder vertikal gestreift gezeichnet wird. das ist es doch was diese grünen wollen: eine radikale abkehr von alten und kritischen inhalten.

    viel spaß. ich wähle die LINKE! die stellen übrigens auch keine konservativen wie gauck auf.

  16. GRÜNE JUGEND Mi says:

    @ Lukas Uhde: Wie kannst Du nur von einer Festellung ausgehen. Daniel Mack verharmlost den nationalen Wahn auf der Straße. Weiss er eigentlich in welcher Partei er Mitglied ist? Die Grünen sind eine Partei, die aus der 68er-Bewegung entstanden ist und sich stark gegen Nationalismus einsetzt. Ich würde mich doch sehr, wie viele Landtagsabgeordnete und andere namhafte Grüne den letzten Text von Mack & Janecek unterschrieben haben. Schließlich sind die beiden auch schon auf der BDK in Rostock aufgefallen mit ihren Jamaika-Texten und grandios gescheitert!

  17. Lukas Uhde says:

    Es scheint, als habe niemand meiner Vorredner den Beitrag gelesen. Was Daniel Mack sagt ist doch, dass der schwarz.rot-goldene Freundentaumel auf die WM beschränkt, nicht nachhaltig und somit völlig harmlos ist. Was an einer solchen Feststellung (nicht Meinung!) von Daniel einzuwenden ist, und weshalb er deshalb ein Nationalist sein sollte, ist mir schleierhaft.

  18. GT-Leser says:

    Hallo Herr Mack,

    großes Lob für ihre Seite. Es ist schön zu sehen, daß die Grünen nicht mehr so sind wie früher und auch zu Deutschland halten.

    Gruß

  19. Daniel Mack says:

    Liebe Leute, Kritik soll möglich sein und ist auch erwünscht, aber nicht so!

    Christian Ströbele, MdB (GRÜNE) trifft einen guten Ton.

    DDP-Meldung vom 02.07.2010: “Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele sieht die vielerorts wehenden Deutschlandflaggen während der Fußballweltmeisterschaft bei Einwanderern auch als «Zeichen der Integration». «Das zeigt ja, dass sie hier voll angekommen sind», sagte Ströbele am Freitag im Deutschlandfunk. Er persönlich habe jedoch bereits bei der vergangenen WM deutlich gemacht, dass er sich mit so vielen Deutschlandfahnen «nicht so wohl fühle». Zwar gestehe er anderen Patriotismus zu, «nur ich selber muss das nicht haben». Für Fußball und die Spiele interessiere er sich aber schon.”

  20. GRÜNE JUGEND Mitglied says:

    @ Lukas Uhde: Genau so Links wie Daniel Mack mal war (absoluter Dutschke-Fan hat er gesagt) so ist er heute rechts und fordert überall Deutschland-Fahnen und Schwarz-Rot-Bunt und spricht lieber von Fischer als von Ströbele.

    Hat Daniel Mack mal nachgedacht, wie viel Geld die WM in Kapstadt und anderen Städten kostet und wie viel die Menschen dort davon haben? Übrigens steht im Halbfinale keine afrikanische Mannschaft. Das nenn ich Fußballkonolialismus. Ich glaube ihr solltet einfach gehen. Am besten die ganze Liste der Unterschreiber!

  21. Lukas Uhde says:

    Liebes GJ-Mitglied,

    ich hoffe, auch Du weißt, bei welcher Partei Du Mitglied bist, und machst die Augen auf, um zu sehen, dass die Grünen schon lange nicht mehr die selbstzerstörerisch-antinationale Schiene mitfahren. Wenn Du das tun willst, geh zur Linken. Unsere Partei kann niemanden gebrauchen, der meint, das Zeigen unserer nationalen Symbolik, die Demokratie und Freiheit widerspiegelt, sei etwas Negatives.

    Grüne Grüße!

  22. GRÜNE JUGEND Mitglied says:

    @ Lukas Uhde: Wie kannst Du nur von einer Festellung ausgehen. Daniel Mack verharmlost den nationalen Wahn auf der Straße. Weiss er eigentlich in welcher Partei er Mitglied ist? Die Grünen sind eine Partei, die aus der 68er-Bewegung entstanden ist und sich stark gegen Nationalismus einsetzt. Ich würde mich doch sehr, wie viele Landtagsabgeordnete und andere namhafte Grüne den letzten Text von Mack & Janecek unterschrieben haben. Schließlich sind die beiden auch schon auf der BDK in Rostock aufgefallen mit ihren Jamaika-Texten und grandios gescheitert!

  23. Lukas Uhde says:

    Es scheint, als habe niemand meiner Vorredner den Beitrag gelesen. Was Daniel Mack sagt ist doch, dass der schwarz.rot-goldene Freundentaumel auf die WM beschränkt, nicht nachhaltig und somit völlig harmlos ist. Was an einer solchen Feststellung (nicht Meinung!) von Daniel einzuwenden ist, und weshalb er deshalb ein Nationalist sein sollte, ist mir schleierhaft.

  24. GT-Leser says:

    Hallo Herr Mack,

    großes Lob für ihre Seite. Es ist schön zu sehen, daß die Grünen nicht mehr so sind wie früher und auch zu Deutschland halten.

    Gruß

  25. International says:

    Nein, wir sind nicht der Papst. Und auch nicht Lena. Und wir werden auch kein Weltmeister. Immer dann, wenn die Deutschen sich selber feiern, wird es eine ziemlich miese Party; eine Veranstaltung, auf die ich einfach keinen Bock habe. Spätestens dann, wenn sich zur Fussball-WM vom nervenden Chef über den stressenden Nachbarn, Onkel, Tante, Schwester und Arbeitskollegin bis zum Zahnarzt nahezu 80 Millionen Deutsche unter ihrer geliebten Fahne zusammen finden und „Steh auf, wenn du ein Deutscher bist“ grölen, bleibe ich lieber sitzen oder suche das Weite. Ich habe keine Lust auf diese Party, mein Spaß sieht anders aus.

    Ich bin nicht stolz auf Deutschland!

  26. International says:

    Nein, wir sind nicht der Papst. Und auch nicht Lena. Und wir werden auch kein Weltmeister. Immer dann, wenn die Deutschen sich selber feiern, wird es eine ziemlich miese Party; eine Veranstaltung, auf die ich einfach keinen Bock habe. Spätestens dann, wenn sich zur Fussball-WM vom nervenden Chef über den stressenden Nachbarn, Onkel, Tante, Schwester und Arbeitskollegin bis zum Zahnarzt nahezu 80 Millionen Deutsche unter ihrer geliebten Fahne zusammen finden und „Steh auf, wenn du ein Deutscher bist“ grölen, bleibe ich lieber sitzen oder suche das Weite. Ich habe keine Lust auf diese Party, mein Spaß sieht anders aus.

    Ich bin nicht stolz auf Deutschland!

  27. Simon W. says:

    Oh man, Daniel Mack, was denkst Du dir noch dabei? Deine Seite ist ja ultranational. Überall schwarz-rot-gold und Deutschland, Deutschland, Deutschland.

    Und Dein Deutschland blüht wieder einmal im Glanze seines schwarz-rot-goldenen Glücks. "Wir" sind wieder Deutschland und die ganze Nation scheint bemüht, die Nationalismusexzesse der WM 2006 noch zu überbieten. Oh man.

  28. Kein Deutscher says:

    Ich lehne nationalistische Denkmuster und Handlungen ab. Ich brauche keine nationale Symbolik, denn ich setze der nationale Denke eine universalistische entgegen. Alle Menschen, nicht nur „Deutsche“, sollten im Fokus der Politik stehen. „Deutschland“ ist für mich kein positiver Bezugsrahmen, es ist lediglich die administrative Einheit in der wir leben, und die wir demokratisch gestalten müssen.

    Herr Mack, sind sie ein Nationalist?

  29. Matthias (Grüne says:

    Bundesfamilienministerin Kristina Schröder erklärt in einem aktuellen Presseinterview, dass der anlässlich der Fußball-WM in der deutschen Bevölkerung erstarkende Nationalismus „auch über die WM hinaus“ Bestand haben soll. Es sei „heute kein Problem mehr, wenn man sich die Deutschland-Farben auf die Wange malt oder ein Fähnchen ans Auto hängt“, äußert Frau Schröder: Ein „unverkrampfter Patriotismus“ sei „typisch für unsere Generation“.

    Kristina Schröder, früher Kristina Köhler ist Daniel Mack's Twitter-Freundin. Das sagt doch alles.

  30. Simon W. says:

    Oh man, Daniel Mack, was denkst Du dir noch dabei? Deine Seite ist ja ultranational. Überall schwarz-rot-gold und Deutschland, Deutschland, Deutschland.

    Und Dein Deutschland blüht wieder einmal im Glanze seines schwarz-rot-goldenen Glücks. “Wir” sind wieder Deutschland und die ganze Nation scheint bemüht, die Nationalismusexzesse der WM 2006 noch zu überbieten. Oh man.

  31. Kein Deutscher says:

    Ich lehne nationalistische Denkmuster und Handlungen ab. Ich brauche keine nationale Symbolik, denn ich setze der nationale Denke eine universalistische entgegen. Alle Menschen, nicht nur „Deutsche“, sollten im Fokus der Politik stehen. „Deutschland“ ist für mich kein positiver Bezugsrahmen, es ist lediglich die administrative Einheit in der wir leben, und die wir demokratisch gestalten müssen.

    Herr Mack, sind sie ein Nationalist?

  32. Matthias (Grüne Jugend) says:

    Bundesfamilienministerin Kristina Schröder erklärt in einem aktuellen Presseinterview, dass der anlässlich der Fußball-WM in der deutschen Bevölkerung erstarkende Nationalismus „auch über die WM hinaus“ Bestand haben soll. Es sei „heute kein Problem mehr, wenn man sich die Deutschland-Farben auf die Wange malt oder ein Fähnchen ans Auto hängt“, äußert Frau Schröder: Ein „unverkrampfter Patriotismus“ sei „typisch für unsere Generation“.

    Kristina Schröder, früher Kristina Köhler ist Daniel Mack’s Twitter-Freundin. Das sagt doch alles.

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