#Netztour Rückblick I 5. bis 9. August

Inklusion in der IT-Wirtschaft.

Die erste Woche meiner #Netztour begann am Dienstag den 6. August mit einem Gesprächstermin bei der Firma Auticon. Das in Berlin ansässige Unternehmen beschäftigt als Softwaretester ausschließlich Menschen mit Asperger-Syndrom, also Autisten.  In einem ihren Bedürfnissen gerecht werdenden Arbeitsumfeld können dort Autisten ihre besonderen Fähigkeiten erfolgreich entfalten. Auticon ist keine Behindertenwerkstatt, sondern ein gewinnorientiertes Unternehmen. Ich bin sehr beeindruckt von diesem Geschäftsmodell. Menschen danach zu beurteilen, was sie können, egal ob sie ein Handicap haben oder nicht, ist ein wichtiger Beitrag zur Inklusion. Besonders freut mich, dass Auticon Ende des Jahres nach Hessen, genauer gesagt nach Frankfurt am Main, expandieren will.

Marktdominanz bringt Verantwortung mit sich.

Google StreetView

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Am gleichen Tag führte ich ein Gespräch mit der Microsoft Deutschland GmbH. Ein großes Themengebiet des Gespräches war Datensicherheit und Medienkompetenz, auf welchem sich Microsoft besonders engagiert. Mit seiner Monopolstellung trägt Microsoft natürlich eine hohe Verantwortung. Zudem sprachen wir über mögliche Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Wirtschaft. Klare Datenschutzregelungen, ein starkes Urheberrecht und eine Startup-Förderung, die mit Risikokapital Neugründungen unterstützt, sind für Microsoft die vorrangigen Angriffsfelder. Mit dieser Einschätzung stimmen die von meiner Fraktion im Netzkonzept Digitales Hessen – Netzpolitik ist Zukunftspolitik erhobenen Forderungen grundsätzlich überein. Durch das Gespräch ist mir wieder einmal deutlich geworden, wie Hessen im Vergleich zu anderen Bundesländern bei der Startup-Förderung hinterherhinkt. Es kann nicht sein, dass Hessen weiterhin kluge Köpfe verliert, nur weil das Wirtschaftsministerium die Bedürfnisse der wachsenden digitalen Wirtschaft verschläft.

Daten sind die Währung, der Preis ist unbekannt.

Einen weiteren Global Player im Bereich der Internetwirtschaft besuchte ich am nächsten Tag. Am Mittwoch hatte ich eine interessante und durchaus kontroverse Diskussion mit Google in deren Berliner Büro. Für mich ist der Umgang mit Daten bei Google nicht hinnehmbar. Die Währung bei Diensten wie Google+ und Google-Mail ist nicht mehr Geld, sondern persönliche Daten und deren Weiterverarbeitung. Es ist vollkommen klar, dass Google mit seinen die Gesellschaft weiter bringenden Innovationen auch Gewinne einfahren möchte. F