Nike setzt auf Innovationen – 10 Euro Pfand für Sportschuhe prüfen.

„Sport erreicht viele Menschen und ist Innovationsmotor der Gesellschaft. Aus diesem Grund habe ich Nike Deutschland besucht. Gerade im Bereich der ökologisch produzierten Sportbekleidung hat der Sportartikelhersteller aus den USA einige interessante Beispiele hervorgebracht“, erklärt Daniel Mack, sportpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion von Bündnis 90 die Grünen seinen Besuch bei Nike im Rahmen seiner Sommertour „digital.aktiv.ökologisch.sozial“ in Frankfurt.

Mit Pressesprecher Olaf Markhoff und mit Cristian Möhring, der für den Onlinehandel zuständig ist, führte er ein Gespräch über umweltbewusste Produktion und ökologisch hergestellte Artikel des Unternehmens. Das Ziel, high-tec mit Nachhaltigkeit zu verbinden, bewertet der Grünen-Abgeordnete positiv. Neu auf dem Markt ist ein Laufschuh, dessen Obermaterial aus Garnen und Gewebe ressourcenschonend hergestellt wird und keine herkömmlichen Verschnitte hinterlässt, die zu viel Abfall führen. In der Produktpalette finden sich außerdem Trikots und Sportanzüge, die aus recycelten PET-Flaschen hergestellt werden.

„Innovative Herstellungsmethoden, die Ressourcen schonen und recyceltes und ökologisches Material verwenden sind ein guter Anfang. Da insbesondere Sportschuhe eine relativ kurze Tragezeit haben, kann ich mir ein System vorstellen, welches diese wieder in den Kreislauf zurückführt. Eine Pfandabgabe beim Kauf in Höhe von 10 Euro kann eine Möglichkeit sein, um Konsumenten dazu zu bewegen den Schuh nach der Nutzung dem Unternehmen wieder zurückzuführen.“, so Mack.

1 Comment

  • Kaya

    Häufig sind die Produkte, die aus Recyclingmaterialien wie PET-Flaschen hergestellt wurden aber nur eine kleine Nische, das muss weiter ausgebaut werden. Ein Pfandsystem ist ein guter Ansatz. Ein anderer wäre der, die Schuhe von vorneherein
    so zu produzieren, dass sie am Ende der Nutzungszeit biologisch abbaubar wären. Das ist jetzt bei Schuhen vielleicht noch nicht möglich, bei reinen Textilien wie beispielsweise T-Shirts schon. Diese Konsistenzstrategie (oder Cradle-to-Cradle Konzept) ist als Baustein für Zukünftige Industrieprozesse unerlässlich.
    Hast du schonmal das deutsche Unternehmen Trigema untersucht? Die haben bspw. ein Shirt entwickelt, was kompostierbar ist. Außerdem produzieren sie nur in D!
    Puma hat auch ziemlich gute Sustainability-Ansätze: Sie versuchen zum Beispiel die kompletten externen Umwelteffekte die durch die Produktion entstehen zu bewerten!

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