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Kein “Google Street View” im Main-Kinzig-Kreis

“Wir wollen den Datenschutz bei “Google Street View” im Main-Kinzig-Kreis sichergestellt sehen”, so Daniel Mack, Kreistagsabgeordneter der Grünen.

Nachdem Google bereits Großstädte für ihren Dienst “Google Street View” abfotografiert hat, sind jetzt auch Städte und Gemeinden im Main-Kinzig-Kreis an der Reihe. Im Gegensatz zu den beruhigenden Erklärungen von Google sind alle Einzelheiten der fotografierten Gebäude im Internet erkennbar. Nicht nur Häuser, sondern auch offene Garagen oder Haustüren werden mit bemerkenswerter Qualität detailliert dargestellt. Dem Kreis, den Städten und Gemeinden sowie anderen Eigentümern steht ein Widerspruchsrecht bezüglich der Ablichtung ihres Eigentums zu. Dies gilt auch für die Aufnahmen von Personen und Fahrzeugen.

“Bei den geplanten Aufnahmen werden auch Passanten in Alltagssituationen fotografiert, zum Beispiel beim Betreten oder Verlassen von Häusern. Ob Gesichter, Autokennzeichen und Hausnummern wirksam unkenntlich gemacht werden, wie Google verspricht, ist nicht ausreichend gesichert. Besonders beim Besuch öffentlicher Einrichtungen sollten die Bürgerinnen und Bürger nicht aufgenommen und ins Netz gestellt werden. Es geht um die Persönlichkeitsrechte jedes und jeder einzelnen, wenn sein oder ihr Bild weltweit im Internet gesehen werden kann. Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner, Grundstückseigentümer oder Autobesitzer wissen nicht, dass die Möglichkeit besteht, die Fotos löschen zu lassen und der Veröffentlichung zu widersprechen. Hier hat die Kreis-Spitze eine Informationspflicht. Der Main-Kinzig-Kreis muss seine Städte und Gemeinden informieren und sie anhalten, von Google zu verlangen, dass Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich gemacht werden”, fordert Daniel Mack.

Stromberg parodiert – Westergaard provoziert

Die Fernsehserie Stromberg ist eine Parodie auf Doku-Soaps. Bernd Stromberg ist ein egoistischer und selbstgefälliger Chef, den man nicht einmal seinem Feind wünscht. Er diskriminiert, macht Frauenwitze, beleidigt Kollegen – rassistisch wie sexuell – und nichts passiert. Die politische und moralische Inkorrektheit der Figur lässt Stromberg erst witzig werden. Ein Beispiel dafür ist der Dialog zwischen Stromberg und seinem Kollegen Turculu in der Kantine. “Wenn Sie sich jetzt das Schweinefleisch reinhauen, dann gibt’s später im Himmel keine Jungfrauen so ist das doch bei euch, oder?”, so Stromberg.

Einige Elemente der Handlung sind zwar durchaus in einem echten Büro vorstellbar, werden aber genau wie die Personen überspitzt und ironisiert dargestellt. Dem Zuschauer wird schnell klar, dass es sich bei den den Vorgängen im Büro keineswegs um reale Vorgänge handelt. Parodie eben.

Im Gegensatz zur gelungenen Fernsehserie, die eben diese billige Form der Diskriminierung kritisiert, sind Westergaards Karikaturen (Auf einer Zeichnung des Karikaturisten verwehrt Prophet Mohammed den Zutritt zum Himmel mit den Worten: „Stop! Uns sind die Jungfrauen ausgegangen“) keine gelungene gesellschaftskritische Parodie sondern eine bewusste rechtspopulistische Provokation auf unterstem Niveau.

Islam: Integration statt Ausgrenzung

Es könnte das Drehbuch eines Blockbusters sein: Der dänische Karikaturist Kurt Westergaard verschanzt sich im Badezimmer seines Hauses, während seine Enkelin zuschauen muss, wie ein somalischer Muslim mit Axt und Messer bewaffnet an die Tür des Badezimmers hämmert, bis die Polizei kommt.

Diese Szene bestätigt alle Ängste, die die westliche Gesellschaft vor dem Islam hat. So böse ist er also der Islam? Intolerant, gewalttätig, nachttragend und überaus brutal? Nein, so ist nicht der Islam, so sind einige seiner Vertreter.

Bildquelle: Picture Allianz

Mit den Terroranschläge vom 11. September 2001 und dem Krieg gegen Afghanistan rückten auch die Symbole des Islam in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Schleier und Kopftuch wurden zum Symbol für die Unterdrückung der Frau. In Moscheen wollte man immer mehr verdächtiges Treiben beobachtet haben. Sie wurden zu einem Symbol, dass die Fremdheit des Islams gegenüber der westlichen Gesellschaft beschreiben sollte.

Die Karikaturen von Kurt Westergaard sind kein besonders intelligentes Werk sondern eine bewusste rechtspopulistische Provokation, um das religiöse Empfinden von Muslimen auf billigstem Niveau zu verletzen. Weiterlesen…

Musik 2009 – Meine 15 besten Songs

Einen Song des Jahres 2009 kann ich für mich nicht bestimmen. 2009 war das Jahr des Todes von Michael Jackson. Im Juni verstarb mit ihm einer der größten Musiker überhaupt. Auch Monate nach seinem Tod bestimmte Jackson die Themen in Zeitschriften und Magazinen. Eigentlich sollte 2009 das Jahr seines großen Comebacks mit 50 Konzerten in London werden. 2009 war auch das Jahr des Peter Fox. Mit Songs wie “Schwarz zu Blau” und “Alles neu” begeisterte er viele Fans. Weiterlesen…

140 Zeichen – 10 hessische Twitterer

Was ist Twitter? Ein digitaler Kaffeeklatsch oder ein Instrument der Aufklärung und Transparenz? Twitter ist beides – und noch vieles mehr.

Die meisten Menschen wissen nicht, was ein Tweet ist und ob sie gefollowt werden oder nicht. Was passiert bei Twitter genau? Twittermeldungen (Tweets, Updates) sind ungefilterte Informationen. Ob dabei relavante und erwähnenswerte Nachrichten herauskommen, hängt von den persönlichen Filtern des Nutzers ab.

Jeder Nutzer hat sein eigenes und persönliches Twitter, dass er sich ganz subjektiv anpasst. Sendet mir jemand zu viel Parteipolitik oder Nachrichten, die mich nicht interessieren, so schalte ich ihn ab. Reagiert hingegen jemand auf meine Nachrichten und lässt einen Dialog entstehen, so schalte ich ihn an. Diese Unverbindlichkeit, das followen (anschalten) und unfollowen (ausschalten) gehört zu Twitter. Der Nutzen ist für jeden anders. Twitter ist unberechenbar, es wächst und verändert sich ständig und keiner weiss in welche Richtung. Kreativität und Innovation sind die Voraussetzung für das Entstehen von neuen Dingen. Das ist der Grund, warum es sinnvoll sein kann, sich mit Twitter zu befassen! Weiterlesen…

Sachverstand für Modellregion Integration nutzen

Die Grünen wollen die parlamentarischen Gremien bei der Ausgestaltung des Konzepts zur Modellregionen Integration im Main-Kinzig-Kreis einbinden. Daniel Mack, integrationspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Kreistag, fordert, dass das Konzept im Ausschuss „Soziales und Familie“ vorgestellt und der Ausschuss an der Ausgestaltung beteiligt wird. Einen entsprechenden Antrag haben die Grünen zur Kreistagssitzung am 6. November gestellt.

Dazu erläuterte Daniel Mack: „Migration und Integration sind von großer Bedeutung für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung unserer Region. Wir begrüßen das Konzept der Modellregionen Integration des Landes Hessen und sehen es als Chance für den Main-Kinzig-Kreis, dass er zu den sechs ausgewählten Modellregionen gehört. Dabei kommt es aber auch auf eine für das Kreisgebiet passende Umsetzung an. Die mit der Modellregion Integration verbundenen Chancen wollen wir nutzen. Da die von uns geforderte Einrichtung eines Kreisausländerbeirats bislang keine Mehrheit im Kreistag gefunden hat, sollte der Ausschuss für Soziales und Familie stellvertretend diese Aufgabe übernehmen. Wir wollen den Sachverstand aller Beteiligten nutzen, um während der vierjährigen Projektphase tatsächlich wirkungsvolle Effekte erzielen zu können.“



"Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat."
by Mark Twain

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