Foto: Daniel Mack

Schwarz-Rot-Bunt: Ein Fest der Kulturen

Foto: Daniel Mack

Das DFB-Team als Spiegelbild und Vorreiter von Wirtschaft & Gesellschaft

von Daniel Mack & Dieter Janecek

Für einige hat die Fußball-Nationalmannschaft heute immer noch etwas Bedenkliches. Fußball und dumpfer rechter Nationalismus gepaart mit männerbündischen Strukturen und Fremdenfeindlichkeit – das ist ein Phänomen, das längst nicht komplett ausgeräumt ist und vom Bolzplatz bis zur Bundesliga noch intensiver Prävention und Aufklärungsarbeit bedarf. Gerade deshalb ist es aber eine positive Entwicklung, wenn die überwältigende Mehrheit unserer Gesellschaft durch ihre weltoffene und unbefangene Freude an dem gemeinsamen Mega-Erlebnis einer Fußball-WM das vermeintliche Kräftemessen der Nationen in das umdeutet, was es längst ist: ein globales Fest der Kulturen mit einer geballten Vielfalt, die in dieser bildwirksamen Form einmalig ist. Eine Männer-WM, die auch ein Vorgeschmack auf die Frauen-Fußball-WM 2011 ist, dann wieder in unserem Land.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist das Abbild einer modernen weltoffenen Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Unsere Spieler haben Wurzeln in Nigeria, Tunesien oder Ghana, sind in Polen, Bosnien oder Brasilien geboren, oder hätten ebenso für die Türkei oder Spanien auflaufen dürfen, haben sich aber für Deutschland entschieden. Die deutsche Fußballnationalmannschaft ist zu einem Team geworden, wie es sich bei jeder Pause auf einem Schulhof in Deutschland zusammenfindet: eine bunte Mannschaft mit viel Spaß. Was zählt ist auf dem Platz!

Nicht zuletzt durch die in Polen geborenen Miroslav Klose und Lukas Podolski spielte die DFB-Elf vor 4 Jahren den einen attraktiven und erfolgreichen Fußball bei der Weltmeisterschaft in Deutschland. In Südafrika sind beide wieder dabei. Während es bei der EM 2008 sieben Spieler waren, haben sogar 11 Spieler im 23-köpfigen Multi-Kulti-Kader von Bundestrainer Joachim Löw für die WM in Südafrika einen Migrationshintergrund. In der aktuellen DFB-Elf ist der Anteil der Migranten mit 47 Prozent doppelt so hoch wie in der Bevölkerung mit knapp 25 Prozent. In Deutschland leben viele Migrantinnen und Migranten sowie Zugewanderte, die sich durchgesetzt und integriert haben – so ist das auch in der Fußballnationalmannschaft. Migranten, ein kompliziertes Wort für eine sehr unkomplizierte Generation von jungen Fußballern, deren Herkunft oder Abstammung untereinander und auf dem Platz überhaupt keine Rolle mehr spielt. Serdar Tasci und Mesut Özil haben einen familiären Bezug zur Türkei. Dennis Aogo hat nigerianische, Sami Khedira tunesische, Jerome Boateng ghanaische und Mario Gomez spanische Wurzeln. Piotr Trochowski wurde in Polen geboren, Cacau in Brasilien und Marko Marin im heutigen Bosnien.Es ist möglich und schön, dass sich Integration gesellschaftlich, wirtschaftlich und sportlich lohnt. Das schwarz-rot-bunte Team bringt durch das authentische Auftreten, die tolle Spielweise und die multinationalen Wurzeln auch viele Migranten in Deutschland mit türkischem (Tasci, Özil), polnischem (Trochowski, Klose, Podolski) oder tunesischem (Khedira) Hintergrund dazu, das DFB-Team anzufeuern und die Spiele zu feiern oder gemeinsam mit vielen Anderen um das Erreichen der nächsten Runde zu bangen.

Es muss das Ziel sein, dass sich mehr Zugewanderte für eine Einbürgerung entscheiden, weil sie sich mit dieser Gesellschaft und diesem Staat identifizieren. Der Fußball macht vor, was Wirtschaft, Politik und Wissenschaft noch vor sich haben: Sie müssen Blockaden aufbrechen und Türen für Migranten öffnen – auch in den oberen Etagen und Spitzenpositionen. Ob Sprachkenntnisse, Kreativität, soziale Kompetenz oder Risikobereitschaft: Wirtschaft und Gesellschaft ignorieren noch viel zu häufig die Potenziale von Migrantinnen und Migranten.

AutorInnen & UnterstützerInnen

Daniel Mack (Kreistagsabgeordneter Main-Kinzig)
Dieter Janecek (KV München)
Priska Hinz, MdB (KV Lahn-Dill)
Sarah Sorge, MdL (KV Frankfurt)
Jürgen Frömmrich, MdL (KV Waldeck-Frankenberg)
Hanna Sammüller (KV München)
Christina Schmidt (Kreistagsabgeordnete Main-Kinzig)
Reiner Bousonville (Fraktionsvorsitzender Main-Kinzig)
Danyal Bayaz (KV-Heidelberg)
Ali Mahdjoubi (KV Berlin Charlottenburg)
Myriam Schippers (KV München)
Roland Zintl (KV München)
Jeyaratnam Caniceus (Kreistagsabgeordneter Viersen)
Andrea Graf KV (Groß-Gerau)
Sylvio Bohr (KV München)
Henrik Neumann (KV Frankfurt)
Klaus Tandler (KV Bergstraße)
Florian Chiron (KV Frankfurt)
Philipp Steffen (KV Fürth)
Fabian Höhn (KV Hochtaunus)
Jakob Hahn (KV München)
Bennet Müller (KV Aalen/Ellwangen)
Lucas Gerrits (KV Rems-Murr)
Florian Roth (KV München)
Alex Gauert (KV Fürth-Stadt)
Martin Peters (KV Ebersberg)
Alexander Schestag (KV Heidelberg)
Mathias Weidner (KV München-Land)
David Vaulont (KV Freiburg)
Evelin Schönhut-Keil (KV Kassel-Stadt)

weitere Unterstützung mit KV bzw. Funktionsangabe per Mail oder im Kommentarfeld.

107 Kommentare

  1. Wackersbach says:

    Tja Herr Mack, hätten Sie mal nicht so gegen die kath. Kirche gehetzt und würden Sie nicht einseitig für den Islam eintreten, könnte man ihnen ja fast glauben.

    Weltmeister ist ihr ausländisches Team ja nicht geworden. Haben Sie eigentlich schon früher zu Deutschland gehalten oder sind Sie erst jetzt ein Deutschland-Fan?

  2. Wackersbach says:

    Tja Herr Mack, hätten Sie mal nicht so gegen die kath. Kirche gehetzt und würden Sie nicht einseitig für den Islam eintreten, könnte man ihnen ja fast glauben.

    Weltmeister ist ihr ausländisches Team ja nicht geworden. Haben Sie eigentlich schon früher zu Deutschland gehalten oder sind Sie erst jetzt ein Deutschland-Fan?

  3. Sieder says:

    Herr Mack und Herr Janecek vergessen, dass die WM ein neues Nationalbewusstsein schafft und nun keiner Probleme haben wird in Deutschland seine rassistischen und auch homophoben Meinungen zu äußern. Während der WM ist doch jeder Schiri ein Homo und die Ghanaer sind alle Neger. So zumindest… die Sprüche auf den Fanfesten.

    Sind Mack und Janecek auf dem rechten Auge blind?

  4. Sieder says:

    Herr Mack und Herr Janecek vergessen, dass die WM ein neues Nationalbewusstsein schafft und nun keiner Probleme haben wird in Deutschland seine rassistischen und auch homophoben Meinungen zu äußern. Während der WM ist doch jeder Schiri ein Homo und die Ghanaer sind alle Neger. So zumindest… die Sprüche auf den Fanfesten.

    Sind Mack und Janecek auf dem rechten Auge blind?

  5. Julius says:

    Zum einen wird immer noch ständig betont, es sei „ganz normal“, wenn Deutsche mit ihren Fahnen gröhlend und saufend die Siege der deutschen Auswahl feiern. Zum anderen scheint mir die Stimmung aber dennoch ein gutes Stück aggressiver und gehässiger zu sein als vor vier Jahren – was daran liegen dürfte, dass man sich nicht wegen seiner Gastgeberpflichten zurückhalten muss. 2006 schaute im wahrsten Sinne des Wortes die ganze Welt darauf, wie sich die Deutschen aufführen würden, und ob es hier, etwa für die Fans schwarzafrikanischer Mannschaften, auch sicher sein würde; heute schaut die Welt nach Südafrika, und in Deutschland muss sich niemand mehr darum Gedanken machen, ob er vielleicht in den mexikanischen Abendnachrichten auftaucht, wenn er seiner Freude über ein deutsches Tor mit einem Hitlergruß Ausdruck verleiht.

  6. Henry Berger says:

    Mir persönlich gehen die unfreundlichen, nationalistischen Fanmobs auf die Nerven. Es wird von Toleranz gesprochen, aber ich toleriere auch keine Nazis, um es mal ganz extrem auszudrücken. Gerade, wenn da gerufen wird „Steht auf, wenn ihr Deutsche seid!“ statt „…wenn ihr für Deutschland seid!“ kann sich da die Mimik in kürzester Zeit ändern.^^ Natürlich ist nicht jeder Fan derart nationalistisch, aber es sollte doch (um beim Thema Toleranz zu bleiben) verständlich sein, dass trotz WM der Alltag fortdauert – normale Umgangsformen sind wegen der WM nicht ausgeschaltet.
    Die Welt ist eben nicht fröhlich und freundlich, wie es sich hier die Fans machen. Das ist schlichte Verblendung und auch, das wird vielleicht sogar als Argument pro gesehen, Ablenkung.

  7. Vroi says:

    “Als letztes ist zu beachten, wie schnell die Begeisterung für diese Spieler umschwenken können: Gerade noch die Helden, gehen die Affengeräusche in der Kneipe doch wieder los, wenn ein Schwarzer Spieler (vermeintlich) schlecht spielt…”

    “Wer sehen will, wie affekt-gehemmter Antisemitismus und Rassismus an die Oberfläche dringt, sollte die neuen Feste der Nation im Social Network, auf Facebook, Twitter oder youtube verfolgen…”

    Rassismus und Ausgrenzung sind ein weltweites Problem. Menschen mit beschränktem Horizont die simplen ausländerfeindlichen Floskeln folgen und sich mit Späßen über Ausländer, Menschen anderer Hautfarbe und/oder anderen Religionen, Frauen, Behinderte,… profilieren wird es immer geben.

    Auch ich gehöre zu den Deutschen denen das Schwenken der deutschen Fahne Bauchschmerzen verursacht und die noch nie in ihrem Leben die Nationalhymne gesungen hat. Auch ich bin in meiner Jugend durch Europa gereist und habe mich für Deutschland und seine Geschichte geschämt.

    Momentan lebe ich in Mittelamerika (Costa Rica) und erlebe einen Rassismus der in keiner Weise öffentlich kritisiert wird. Dieser Rassismus existiert in allen Ländern Lateinamerikas und bezieht sich immer auf die jeweiligen ärmeren Nachbarländer. Dieser Rassismus existiert auch in den Vereinigten Staaten, in Asien, in Afrika, usw. LEIDER ist diese Denkweise menschlich.

    Darum habe ich mein Deutschlandbild geändert und freue mich aus einem Land zu kommen in dem (geschichtlich bedingt) eine öffentliche Disskussion über dieses Problem stattfindet und sich immer wieder eine große Menge an Menschen findet die gegen Nationalismus, Rassismus und Antisemetismus auf die Straße geht.

    Und ich freue mich wenn eine sympathische Mannschaft gut Fußball spielt und gewinnt.

    Ich glaube das hat nichts mit Patriotismus und Deutschtümelei zu tun.

  8. Hannes says:

    So lasst doch die ganze Menschheit Schwarz-Rote Fahnen hissen und alle so tun als ob es keine Nationalstaaten gäbe… Dann freuen wir uns alle, wenn die gegnerische Mannschaft gewinnt und weiterkommt!

    Ist doch alles bullshit!

  9. Julius says:

    Zum einen wird immer noch ständig betont, es sei „ganz normal“, wenn Deutsche mit ihren Fahnen gröhlend und saufend die Siege der deutschen Auswahl feiern. Zum anderen scheint mir die Stimmung aber dennoch ein gutes Stück aggressiver und gehässiger zu sein als vor vier Jahren – was daran liegen dürfte, dass man sich nicht wegen seiner Gastgeberpflichten zurückhalten muss. 2006 schaute im wahrsten Sinne des Wortes die ganze Welt darauf, wie sich die Deutschen aufführen würden, und ob es hier, etwa für die Fans schwarzafrikanischer Mannschaften, auch sicher sein würde; heute schaut die Welt nach Südafrika, und in Deutschland muss sich niemand mehr darum Gedanken machen, ob er vielleicht in den mexikanischen Abendnachrichten auftaucht, wenn er seiner Freude über ein deutsches Tor mit einem Hitlergruß Ausdruck verleiht.

  10. Henry Berger says:

    Mir persönlich gehen die unfreundlichen, nationalistischen Fanmobs auf die Nerven. Es wird von Toleranz gesprochen, aber ich toleriere auch keine Nazis, um es mal ganz extrem auszudrücken. Gerade, wenn da gerufen wird „Steht auf, wenn ihr Deutsche seid!“ statt „…wenn ihr für Deutschland seid!“ kann sich da die Mimik in kürzester Zeit ändern.^^ Natürlich ist nicht jeder Fan derart nationalistisch, aber es sollte doch (um beim Thema Toleranz zu bleiben) verständlich sein, dass trotz WM der Alltag fortdauert – normale Umgangsformen sind wegen der WM nicht ausgeschaltet.
    Die Welt ist eben nicht fröhlich und freundlich, wie es sich hier die Fans machen. Das ist schlichte Verblendung und auch, das wird vielleicht sogar als Argument pro gesehen, Ablenkung.

  11. Vroi says:

    “Als letztes ist zu beachten, wie schnell die Begeisterung für diese Spieler umschwenken können: Gerade noch die Helden, gehen die Affengeräusche in der Kneipe doch wieder los, wenn ein Schwarzer Spieler (vermeintlich) schlecht spielt…”

    “Wer sehen will, wie affekt-gehemmter Antisemitismus und Rassismus an die Oberfläche dringt, sollte die neuen Feste der Nation im Social Network, auf Facebook, Twitter oder youtube verfolgen…”

    Rassismus und Ausgrenzung sind ein weltweites Problem. Menschen mit beschränktem Horizont die simplen ausländerfeindlichen Floskeln folgen und sich mit Späßen über Ausländer, Menschen anderer Hautfarbe und/oder anderen Religionen, Frauen, Behinderte,… profilieren wird es immer geben.

    Auch ich gehöre zu den Deutschen denen das Schwenken der deutschen Fahne Bauchschmerzen verursacht und die noch nie in ihrem Leben die Nationalhymne gesungen hat. Auch ich bin in meiner Jugend durch Europa gereist und habe mich für Deutschland und seine Geschichte geschämt.

    Momentan lebe ich in Mittelamerika (Costa Rica) und erlebe einen Rassismus der in keiner Weise öffentlich kritisiert wird. Dieser Rassismus existiert in allen Ländern Lateinamerikas und bezieht sich immer auf die jeweiligen ärmeren Nachbarländer. Dieser Rassismus existiert auch in den Vereinigten Staaten, in Asien, in Afrika, usw. LEIDER ist diese Denkweise menschlich.

    Darum habe ich mein Deutschlandbild geändert und freue mich aus einem Land zu kommen in dem (geschichtlich bedingt) eine öffentliche Disskussion über dieses Problem stattfindet und sich immer wieder eine große Menge an Menschen findet die gegen Nationalismus, Rassismus und Antisemetismus auf die Straße geht.

    Und ich freue mich wenn eine sympathische Mannschaft gut Fußball spielt und gewinnt.

    Ich glaube das hat nichts mit Patriotismus und Deutschtümelei zu tun.

  12. Hannes says:

    So lasst doch die ganze Menschheit Schwarz-Rote Fahnen hissen und alle so tun als ob es keine Nationalstaaten gäbe… Dann freuen wir uns alle, wenn die gegnerische Mannschaft gewinnt und weiterkommt!

    Ist doch alles bullshit!

  13. Beobachter says:

    Hallo Daniel,

    Du schreibst von schwarz-rot-bunt und tust so, als ob Du ein Fest der Kulturen feiern würdest. In Wahrheit gibst Du auf Twitter nationale Tweets ab:
    http://twitter.com/danielmack/status/14718042519 http://twitter.com/danielmack/status/16463750651 http://twitter.com/danielmack/status/9748430499 http://www.flickr.com/photos/danielmack/469678432http://twitter.com/danielmack/statuses/1765703219

    Findest Du das richtig so? Müsstest Du nicht gerade als Migrant etwas kritischer mit Deutschland umgehen? Für viele Migranten, vor allem bei den Grünen oder Linken sind Leute wie Du Verräter!

    Gruß

  14. Beobachter says:

    Hallo Daniel,

    Du schreibst von schwarz-rot-bunt und tust so, als ob Du ein Fest der Kulturen feiern würdest. In Wahrheit gibst Du auf Twitter nationale Tweets ab:
    http://twitter.com/danielmack/status/14718042519 http://twitter.com/danielmack/status/16463750651 http://twitter.com/danielmack/status/9748430499 http://www.flickr.com/photos/danielmack/469678432http://twitter.com/danielmack/statuses/1765703219

    Findest Du das richtig so? Müsstest Du nicht gerade als Migrant etwas kritischer mit Deutschland umgehen? Für viele Migranten, vor allem bei den Grünen oder Linken sind Leute wie Du Verräter!

    Gruß

  15. Das (linke) Neue Deutschland verwendet übrigens auch den Begriff "Schwarz-Rot-Bunt" :-) http://www.neue-oz.de/wm2010/content_startseite/a

    Ebenso wie ein Bericht des Hamburger Abendblatts: http://www.abendblatt.de/sport/fussball/article15

  16. Differenzierte Kritik an einem impulsiv aufgesetzten Text zur Fussball-WM nehme ich gerne entgegen. Insgesamt muss ich allerdings (erwartbar) feststellen: Rechtsnational bis braun empört sich, wir würden Deutschland auflösen wollen, seien im Multikulti-Rausch und wollten die Fahne verhöhnen. Bei manchen Linken/Anti-Deutschen kommt die Kritik, wir seien national und deutschtümelnd. Ein breiteres Spektrum an Vorwürfen kann es wohl kaum geben.
    Dem Lebensgefühl der Mehrheit der jüngeren Generation entspricht ein solch verkrampftes Verhältnis zum eigenen Staat wohl kaum. Wenn Heimat für alle da ist, weltoffen und nicht ortsgebunden, dann ist das durchaus auch ein Begriff, mit dem Grüne arbeiten können.

  17. Differenzierte Kritik an einem impulsiv aufgesetzten Text zur Fussball-WM nehme ich gerne entgegen. Insgesamt muss ich allerdings (erwartbar) feststellen: Rechtsnational bis braun empört sich, wir würden Deutschland auflösen wollen, seien im Multikulti-Rausch und wollten die Fahne verhöhnen. Bei manchen Linken/Anti-Deutschen kommt die Kritik, wir seien national und deutschtümelnd. Ein breiteres Spektrum an Vorwürfen kann es wohl kaum geben.
    Dem Lebensgefühl der Mehrheit der jüngeren Generation entspricht ein solch verkrampftes Verhältnis zum eigenen Staat wohl kaum. Wenn Heimat für alle da ist, weltoffen und nicht ortsgebunden, dann ist das durchaus auch ein Begriff, mit dem Grüne arbeiten können.

  18. Daniel Mack says:

    @ crm: Ich finde es ist in Ordnung zu sagen, was man will.

  19. Grüne Jugend H. says:

    Daniel, wie hälst Du es eigentlich mit der Fahne und dem § 90a StGB? Wenn Du tatsächlich so ein Deutschland-Freund mit Fahne bist, solltest Du über deine Mitgliedschaft bei den Grünen nachdenken, gerade als Vertreter der Migranten…

  20. crm says:

    Der kaum verdeckte Nationalismus solcher scheinbar unpolitischen Anlässe von Integration verstärkt den Verdacht ihres destruktiven Wesens.“ (Theodor W. Adorno)

  21. Daniel Mack says:

    @ crm: Lieber Christoph, ich finde es sehr schade, dass Du (zusammen mit anderen GRÜNEN) fröhlich feiernden Fans Nationalismus unterstellst. Wenn man selbst keine Fanfeste besucht, dann sind eure Thesen schon sehr gewagt. Wer sich mal das Fanfest der Stadt Frankfurt auf dem Rossmarkt / Goetheplatz anschaut, sieht wie viele Menschen ein Fest der Kulturen feiern.. nicht wenige davon mit 2 Fahnen in der Hand.

    Selbstverständlich geht es bei dem "aktuellen Fahnengeschwenke" um Fußball. Meine Freunde schwenken schwarz-rot-goldene Fahnen, weil wir damit die Mannschaft von Jogi Löw, das DFB-Team, unterstützen und nicht weil wir die aktuelle, vergangene oder zukünftige Politik der Bundesrepublik gut fanden, gut finden oder gut finden werden.

    Fahnenschwenken während der WM ist total unpolitisch!

  22. Daniel Mack says:

    @ crm: Ich finde es ist in Ordnung zu sagen, was man will.

  23. Grüne Jugend H. says:

    Daniel, wie hälst Du es eigentlich mit der Fahne und dem § 90a StGB? Wenn Du tatsächlich so ein Deutschland-Freund mit Fahne bist, solltest Du über deine Mitgliedschaft bei den Grünen nachdenken, gerade als Vertreter der Migranten…

  24. crm says:

    Der kaum verdeckte Nationalismus solcher scheinbar unpolitischen Anlässe von Integration verstärkt den Verdacht ihres destruktiven Wesens.“ (Theodor W. Adorno)

  25. Daniel Mack says:

    @ crm: Lieber Christoph, ich finde es sehr schade, dass Du (zusammen mit anderen GRÜNEN) fröhlich feiernden Fans Nationalismus unterstellst. Wenn man selbst keine Fanfeste besucht, dann sind eure Thesen schon sehr gewagt. Wer sich mal das Fanfest der Stadt Frankfurt auf dem Rossmarkt / Goetheplatz anschaut, sieht wie viele Menschen ein Fest der Kulturen feiern.. nicht wenige davon mit 2 Fahnen in der Hand.

    Selbstverständlich geht es bei dem “aktuellen Fahnengeschwenke” um Fußball. Meine Freunde schwenken schwarz-rot-goldene Fahnen, weil wir damit die Mannschaft von Jogi Löw, das DFB-Team, unterstützen und nicht weil wir die aktuelle, vergangene oder zukünftige Politik der Bundesrepublik gut fanden, gut finden oder gut finden werden.

    Fahnenschwenken während der WM ist total unpolitisch!

  26. crm says:

    Finde genau dieser Versuch der "positiven Politisierung" der Deutschtümelei während der Männer-WM zeigt doch eines ganz deutlich. Es geht bei dem aktuellen Fahnengeschwenke nicht um Fußball. Sondern darum zu sagen 'seht her, wir sind wieder wer'. Ob mit dem Zusatz: " und WIR sind bunt und Tolerant" oder ohne, das Grundbedürfnis bleibt doch zu sagen: WIR sind WIEDER wer. Einige sehen darin ein destruktive Potenzial. Andere scheint das zu freuen. Genau darin liegt dann die politische Differenz.

  27. crm says:

    Finde genau dieser Versuch der “positiven Politisierung” der Deutschtümelei während der Männer-WM zeigt doch eines ganz deutlich. Es geht bei dem aktuellen Fahnengeschwenke nicht um Fußball. Sondern darum zu sagen ‘seht her, wir sind wieder wer’. Ob mit dem Zusatz: ” und WIR sind bunt und Tolerant” oder ohne, das Grundbedürfnis bleibt doch zu sagen: WIR sind WIEDER wer. Einige sehen darin ein destruktive Potenzial. Andere scheint das zu freuen. Genau darin liegt dann die politische Differenz.

  28. Matthias (Grüne says:

    Es geht um die Grünen. Grüne Jugend ist ja egal. Das was Daniel Mack da beantragt, ständig fordert ist fatal für die Zukunft der Grünen.

    Ich versuche auf deine Frage zu Antworten: ja er hat ein kleines konservatives Hirn und sollte zur FDP wechseln!!!

  29. Lukas Uhde says:

    Lieber Matthias und liebe "Grüne Jugend H.",

    leider ist in der Grünen Jugend immer häufiger die Tendenz zu erkennen, dass abweichende Meinungen ünterdrückt werden und man versucht, alle Mitglieder auf eine weit-linke Linie zu "stutzen". Gerade hier in Berlin muss ich das allzu oft erleben. Dabei kann es doch niemandem von Vorteil sein, pluralistische Meinungen zu unterdrücken. Gerade den Grünen, die sich doch immer als basisdemokratisch verstanden haben, stünde das nicht gut zu Gesicht. Ihr müsst Daniel nicht zustimmen, aber bitte lasst ihn in aller Freundlichkeit seine Meinung darlegen. Wir alle können von einem breiten Diskurs profitieren, besonders in den veränderten Parteikonstellationen der letzten zwei Jahre. Lagerdenken hilft nicht mehr weiter. Dafür tritt Daniel Mack ein, ebenso ich. Ich hoffe sehr, dass auch andere in der Grünen Jugend sich weiter öffnen. Oder braucht man dazu ein "kleines konservatives Hirn"?!

    Grüne Grüße,
    Lukas (GJ Steglitz-Zehlendorf)

  30. Matthias (Grüne says:

    Richtig interessant ist der Umgang von Daniel Mack mit anderen Parteien. SPD und LINKE werden regelmäßig aufs schärfste diffamiert, FDP und CDU des öfteren gelobt.

    Den Link zur FDP hat Grüne Jugend H. schon gepostet.

    Hier schreibt Daniel mit einem seiner Gehilfen aus abgrundtiefem Hass über die SPD: http://danielmack.de/2010/05/3-langfristige-entwi… und hier: http://danielmack.de/2010/05/sigmar-gabriel-spd-e

    Und hier wird die CDU gelobt: http://danielmack.de/2010/04/gruen-ist-kein-linke… und http://danielmack.de/2010/03/main-kinzig-kreis-sc

  31. Grüne Jugend H. says:

    Wir können Sebastian nur recht geben. Daniel Mack wirbt sogar offen für Bündnisse mit der rechtskonservativen FDP!!! Unfassbar!!!
    http://danielmack.de/2009/06/gruen-gelb/

  32. Grüne Jugend H. says:

    Wir können Sebastian nur recht geben. Daniel Mack wirbt sogar offen für Bündnisse mit der rechtskonservativen FDP!!! Unfassbar!!!
    http://danielmack.de/2009/06/gruen-gelb/

  33. Sebastian says:

    Wie national und rechts Daniel Mack weiss man doch schon lange. War doch bei seinem BDK-Antrag schon ersichtlich.
    http://www.gruene-partei.de/cms/default/dok/308/3

    Das wehemente und dauernde fordern nach Jamaika-Koalitionen ist doch nichts neues mehr. Nicht verwunderlich, daß Daniel Mack nun auch für mehr Deutschland wirbt. Passt alles in sein konservatives kleines Hirn.

  34. Ein Grüner says:

    Ich muss Christoph M. recht geben! Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Daniel Mack und Dieter Janecek ziemlich Deutsch & national tuen. Das verwundert nicht wirklich, da es viele Migranten bei den Grünen gibt, die sich sehr konservativ geben. Josef Winkler ist z.B. im höchsten Gremium der kath. Kirche in Deutschland. Tarek Al-Wazir gibt sich als Offenbacher Lokalpatriot. Wen wundert das noch?

  35. Matthias (Grüne Jugend) says:

    Es geht um die Grünen. Grüne Jugend ist ja egal. Das was Daniel Mack da beantragt, ständig fordert ist fatal für die Zukunft der Grünen.

    Ich versuche auf deine Frage zu Antworten: ja er hat ein kleines konservatives Hirn und sollte zur FDP wechseln!!!

  36. Lukas Uhde says:

    Lieber Matthias und liebe “Grüne Jugend H.”,

    leider ist in der Grünen Jugend immer häufiger die Tendenz zu erkennen, dass abweichende Meinungen ünterdrückt werden und man versucht, alle Mitglieder auf eine weit-linke Linie zu “stutzen”. Gerade hier in Berlin muss ich das allzu oft erleben. Dabei kann es doch niemandem von Vorteil sein, pluralistische Meinungen zu unterdrücken. Gerade den Grünen, die sich doch immer als basisdemokratisch verstanden haben, stünde das nicht gut zu Gesicht. Ihr müsst Daniel nicht zustimmen, aber bitte lasst ihn in aller Freundlichkeit seine Meinung darlegen. Wir alle können von einem breiten Diskurs profitieren, besonders in den veränderten Parteikonstellationen der letzten zwei Jahre. Lagerdenken hilft nicht mehr weiter. Dafür tritt Daniel Mack ein, ebenso ich. Ich hoffe sehr, dass auch andere in der Grünen Jugend sich weiter öffnen. Oder braucht man dazu ein “kleines konservatives Hirn”?!

    Grüne Grüße,
    Lukas (GJ Steglitz-Zehlendorf)

  37. Matthias (Grüne Jugend) says:

    Richtig interessant ist der Umgang von Daniel Mack mit anderen Parteien. SPD und LINKE werden regelmäßig aufs schärfste diffamiert, FDP und CDU des öfteren gelobt.

    Den Link zur FDP hat Grüne Jugend H. schon gepostet.

    Hier schreibt Daniel mit einem seiner Gehilfen aus abgrundtiefem Hass über die SPD: http://danielmack.de/2010/05/3-langfristige-entwicklungen-nach-der-nrw-wahl/ und hier: http://danielmack.de/2010/05/sigmar-gabriel-spd-ende-der-pressefreiheit/

    Und hier wird die CDU gelobt: http://danielmack.de/2010/04/gruen-ist-kein-linkes-projekt/ und http://danielmack.de/2010/03/main-kinzig-kreis-schwarz-gruen/

  38. Sebastian says:

    Wie national und rechts Daniel Mack weiss man doch schon lange. War doch bei seinem BDK-Antrag schon ersichtlich.

    http://www.gruene-partei.de/cms/default/dok/308/308645.gruen_neu_denken.htm

    Das wehemente und dauernde fordern nach Jamaika-Koalitionen ist doch nichts neues mehr. Nicht verwunderlich, daß Daniel Mack nun auch für mehr Deutschland wirbt. Passt alles in sein konservatives kleines Hirn.

  39. Ein Grüner says:

    Ich muss Christoph M. recht geben! Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Daniel Mack und Dieter Janecek ziemlich Deutsch & national tuen. Das verwundert nicht wirklich, da es viele Migranten bei den Grünen gibt, die sich sehr konservativ geben. Josef Winkler ist z.B. im höchsten Gremium der kath. Kirche in Deutschland. Tarek Al-Wazir gibt sich als Offenbacher Lokalpatriot. Wen wundert das noch?

  40. Daniel Mack says:

    @ crm: Zu deinen 3 angesprochenen Punkten:

    1. Das Wort "Migrationshintergrund" finde ich nicht schön. Steht so übrigens auch im Text: "Migranten, ein kompliziertes Wort für eine sehr unkomplizierte Generation von jungen Fußballern, deren Herkunft oder Abstammung untereinander und auf dem Platz überhaupt keine Rolle mehr spielt." Bisher hat die Soziologie keinen geeigneten Ersatz für diesen Begriff gefunden.

    2. Natürlich ist es für einen Profi-Fußballer leichter die deutsche Staatsbürgerschaft zu bekommen. In den Fällen Oliver Neuville oder Paolo Rink war das tatsächlich so. Aktuelle Nationalspieler wie Marko Marin, Mesüt Özil oder Jerome Boateng haben sich zu einer Zeit für die Deutsche Staatsbürgerschaft entschieden, als eine Nationalspieler-Karriere in weiter Ferne stand. Wirklich beeindruckend finde ich Cacau. Er hat sich zu einem Zeitpunkt für die Deutsche Staatsbürgerschaft entschieden, als er kein Top-Spieler war. Cacau wollte, dass seine Kinder den Pass des Landes haben, indem sie aufwachsen.

    3. Der Fußball ist nicht frei von Rassismus. Auch das haben wir in unserem Text geschrieben: "Fußball und dumpfer rechter Nationalismus gepaart mit männerbündischen Strukturen und Fremdenfeindlichkeit – das ist ein Phänomen, das längst nicht komplett ausgeräumt ist und vom Bolzplatz bis zur Bundesliga noch intensiver Prävention und Aufklärungsarbeit bedarf."

  41. Daniel Mack says:

    @ crm: Zu deinen 3 angesprochenen Punkten:

    1. Das Wort “Migrationshintergrund” finde ich nicht schön. Steht so übrigens auch im Text: “Migranten, ein kompliziertes Wort für eine sehr unkomplizierte Generation von jungen Fußballern, deren Herkunft oder Abstammung untereinander und auf dem Platz überhaupt keine Rolle mehr spielt.” Bisher hat die Soziologie keinen geeigneten Ersatz für diesen Begriff gefunden.

    2. Natürlich ist es für einen Profi-Fußballer leichter die deutsche Staatsbürgerschaft zu bekommen. In den Fällen Oliver Neuville oder Paolo Rink war das tatsächlich so. Aktuelle Nationalspieler wie Marko Marin, Mesüt Özil oder Jerome Boateng haben sich zu einer Zeit für die Deutsche Staatsbürgerschaft entschieden, als eine Nationalspieler-Karriere in weiter Ferne stand. Wirklich beeindruckend finde ich Cacau. Er hat sich zu einem Zeitpunkt für die Deutsche Staatsbürgerschaft entschieden, als er kein Top-Spieler war. Cacau wollte, dass seine Kinder den Pass des Landes haben, indem sie aufwachsen.

    3. Der Fußball ist nicht frei von Rassismus. Auch das haben wir in unserem Text geschrieben: “Fußball und dumpfer rechter Nationalismus gepaart mit männerbündischen Strukturen und Fremdenfeindlichkeit – das ist ein Phänomen, das längst nicht komplett ausgeräumt ist und vom Bolzplatz bis zur Bundesliga noch intensiver Prävention und Aufklärungsarbeit bedarf.”

  42. crm says:

    Die ständige Betonung, dass einige Spieler einen Migrationshintergrund haben, zeigt schon, dass eigentlich noch ein Blut-und-Boden Denken darüber existiert, wer Deutsch ist und wer nicht. Auch sollte man nicht vergessen, dass es als Fußballspieler etwas leichter ist die Deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten, als zB als Flüchtling. Als letztes ist zu beachten, wie schnell die Begeisterung für diese Spieler umschwenken können: Gerade noch die Helden, gehen die Affengeräusche in der Kneipe doch wieder los, wenn ein Schwarzer Spieler (vermeintlich) schlecht spielt.

    ..Die These, dass die Deutschtümelei zur Fußball-Männer-WM nichts mit Nationalismus und schon gar nichts mit Rassismus und Antisemitismus zu tun habe, widerlegt auch die Empirie..

    ..die Kritik an der Deutschtümelei hat nichts mit plumper „Miesmacherei“ zu tun haben, sondern ist extrem wichtig..

    Gefunden auf NPD-BLOG.INFO: http://npd-blog.info/2010/06/21/der-wahn-der-norm

  43. crm says:

    Die ständige Betonung, dass einige Spieler einen Migrationshintergrund haben, zeigt schon, dass eigentlich noch ein Blut-und-Boden Denken darüber existiert, wer Deutsch ist und wer nicht. Auch sollte man nicht vergessen, dass es als Fußballspieler etwas leichter ist die Deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten, als zB als Flüchtling. Als letztes ist zu beachten, wie schnell die Begeisterung für diese Spieler umschwenken können: Gerade noch die Helden, gehen die Affengeräusche in der Kneipe doch wieder los, wenn ein Schwarzer Spieler (vermeintlich) schlecht spielt.

    ..Die These, dass die Deutschtümelei zur Fußball-Männer-WM nichts mit Nationalismus und schon gar nichts mit Rassismus und Antisemitismus zu tun habe, widerlegt auch die Empirie..

    ..die Kritik an der Deutschtümelei hat nichts mit plumper „Miesmacherei“ zu tun haben, sondern ist extrem wichtig..

    Gefunden auf NPD-BLOG.INFO: http://npd-blog.info/2010/06/21/der-wahn-der-norm

  44. Dennis Berg says:

    Hallo Daniel Mack,
    ich hoffe Du löschst meinen Kommentar nicht wieder. Ich finde es ziemlich ekelerregend und pervers wie du Deutschland abfeierst. 2005 durfte ich zum ersten Mal wählen, 2009 habe ich auch die Grünen gewählt. Das war allerdings das letzte Mal. Ich seit die gleichen Deutschland-Fans wie CDU & FDP.

    Linke Grüße

  45. Dennis Berg says:

    Hallo Daniel Mack,
    ich hoffe Du löschst meinen Kommentar nicht wieder. Ich finde es ziemlich ekelerregend und pervers wie du Deutschland abfeierst. 2005 durfte ich zum ersten Mal wählen, 2009 habe ich auch die Grünen gewählt. Das war allerdings das letzte Mal. Ich seit die gleichen Deutschland-Fans wie CDU & FDP.

    Linke Grüße

  46. Daniel Mack says:

    @ Jens Schreiber: Aus meiner Sicht sollte es ein Ziel sein, Zuwanderer dazu zu bewegen die Deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Ich persönlich setze mich für die doppelte Staatsbürgerschaft ein. In einer globalisierten Welt und einem zusammenwachsenden Europa ist das Verbot einer doppelten Staatsbürgerschaft ein Gedankengut aus dem letzten Jahrtausend.

    @ Steffen: Ja, andere Fußball-Nationamannschaften sind nicht so bunt wie die des DFB. Ein Grund mehr für Integration, Toleranz & Vielfalt zu werben und sich freuen, dass der DFB anderen Fußballverbänden ein Stück voraus ist.

    @ Lennart: Als Seitenbetreiber hafte ich für Blogkommentare. Es ist meine Pflicht exremistische, rassistische und beleidigende Kommentare zu löschen. (http://upload-magazin.de/blog/555-haftung-fur-blogkommentare)

    @ Reinhard Schmidt: Ja, wir leben in Europa und Deutschland. Die deutsche Politik, auch die Kommunalpolitik, muss viel europäischer werden. Die DFB-Elf ist ein Vorbild für Wirtschaft & Gesellschaft. Ich sehe in der Weltmeisterschaft einen sportlichen Wettbewerb und keinen "Kampf der Nationen". Wir haben es ja 2006 in Deutschland selbst erlebt: Es ist ein Fest der Kulturen.

  47. Sebastian Römer says:

    Hallo Daniel,

    in einer Diskussion mit einer Schulklasse im MKK-Forum hast Du gesagt, man müsse auch auf regionaler Ebene europäischer Denken und hast in der Sitzung eine Rede zu Europa gehalten. Woher kommt dein Kurswechsel? Glaubst Du wegen Griechenland und dem instabilen Euro nicht mehr an eine starke EU oder hälst Du es für besser, wenn wir in Zukunft in einem starken Deutschland leben.

    Wir werden das Positionspapier übrigens in den nächsten 2 PoWi Stunden besprechen und diskutieren. Vielleicht hast Du ja Zeit und kannst vorbei kommen. Meine Email habe ich angegeben.

    MFG

    Sebastian

  48. Reinhardt Schmid says:

    Sehr geehrter Herr Mack,
    ich finde es gut, daß sie so aktiv sind. Ihre Beiträge sind alle sehr interessant und bringen einen zum Nachdenken. Die meisten ihrer Punkte kann ich unterschreiben. Ich würde mir wünschen, daß mehr Politiker ein solches Angebot präsentieren und den Dialog suchen.

    Es tut mir sehr leid, daß Sie Anfeindungen und Beleidigungen ertragen müssen. Ich bedauere das sehr. Vor allem, weil Sie ihre Arbeit sehr gut und akkribisch machen.

    Zum Text habe ich allerdings einen Kritikpunkt, bzw verstehe ich nicht, warum Sie das überhaupt geschrieben haben.

    Wir leben doch in Europa und nicht in Deutschland. Ist nicht Ihre Partei so stark für die Europäische Einigung und gegen nationales Denken?

    Beste Grüße

  49. Daniel Mack says:

    @ Jens Schreiber: Aus meiner Sicht sollte es ein Ziel sein, Zuwanderer dazu zu bewegen die Deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Ich persönlich setze mich für die doppelte Staatsbürgerschaft ein. In einer globalisierten Welt und einem zusammenwachsenden Europa ist das Verbot einer doppelten Staatsbürgerschaft ein Gedankengut aus dem letzten Jahrtausend.

    @ Steffen: Ja, andere Fußball-Nationamannschaften sind nicht so bunt wie die des DFB. Ein Grund mehr für Integration, Toleranz & Vielfalt zu werben und sich freuen, dass der DFB anderen Fußballverbänden ein Stück voraus ist.

    @ Lennart: Als Seitenbetreiber hafte ich für Blogkommentare. Es ist meine Pflicht exremistische, rassistische und beleidigende Kommentare zu löschen. (http://upload-magazin.de/blog/555-haftung-fur-blogkommentare)

    @ Reinhard Schmidt: Ja, wir leben in Europa und Deutschland. Die deutsche Politik, auch die Kommunalpolitik, muss viel europäischer werden. Die DFB-Elf ist ein Vorbild für Wirtschaft & Gesellschaft. Ich sehe in der Weltmeisterschaft einen sportlichen Wettbewerb und keinen “Kampf der Nationen”. Wir haben es ja 2006 in Deutschland selbst erlebt: Es ist ein Fest der Kulturen.

  50. Lennart says:

    Warum wird hier zensiert? Ich hätte mich gerne weiter an der Diskussion beteiligt, jedoch ist es mittlerweile sowieso ins unsachliche abgedriftet.

  51. Jens Schreiber says:

    Hallo Herr Mack,

    ich finde den Beitrag von Ihnen und Herrn Janececk sehr gut. Allerdings gefällt mir eine Sache gar nicht. Im letzten Absatz schreiben Sie

    "Es muss das Ziel sein, dass sich mehr Zugewanderte für eine Einbürgerung entscheiden, weil sie sich mit dieser Gesellschaft und diesem Staat identifizieren."

    Ich wähle seit einigen Jahren die Grünen, verstehe aber nicht, warum sie Zugewanderte nun zwingen wollen die Deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Ist das ein weiterer Schwenk in Richtung Mitte oder entfernen sich die jüngeren Mitglieder immer weiter von den idealen der Partei?

    Gruß

  52. Sebastian Römer says:

    Hallo Daniel,

    in einer Diskussion mit einer Schulklasse im MKK-Forum hast Du gesagt, man müsse auch auf regionaler Ebene europäischer Denken und hast in der Sitzung eine Rede zu Europa gehalten. Woher kommt dein Kurswechsel? Glaubst Du wegen Griechenland und dem instabilen Euro nicht mehr an eine starke EU oder hälst Du es für besser, wenn wir in Zukunft in einem starken Deutschland leben.

    Wir werden das Positionspapier übrigens in den nächsten 2 PoWi Stunden besprechen und diskutieren. Vielleicht hast Du ja Zeit und kannst vorbei kommen. Meine Email habe ich angegeben.

    MFG

    Sebastian

  53. Jusos MKK says:

    Folgenden Kommentar habe ich bei Herrn Janecek gefunden. Da er nicht antwortet, hätten wir gerne von Herrn Mack eine Antwort!

    Okay, mal eine Kritik aus linker Perspektive an diesem Papier.

    1. Ich glaube ihr geht zu positiv mit dem Verhältnis der Menschen zur WM um. Es gibt empirische Belege, u.a. die Studie von Wilhelm Heitmeyer nach der WM 2006, die zeigt, dass nach der WM viel mehr Menschen ausländerfeindliche Einstellungen hatten. Der Party-Patriotismus ist eben doch nicht immer unverkrampft. Vielmehr versucht der neue Patriotismus ahistorisch zu sein, d.h. aber auch die positive Bezugnahme zu Deutschland als Staat führt unter Umständen dazu, dass jegliche Kritik am deutschen Staat als “Miesmacherei” abgetan wird. Man sollte sich schon fragen, warum die Mehrwertsteuererhöhung während der WM 2006 und nun das Sparpaket während der WM 2010 umgesetzt wurden. Alle feiern ja, da ist Widerstand gegen unsoziale Politik nicht zu erhoffen.

    2. Ihr schreibt, dass die Fußballnationalmannschaft Ausdruck einer modernen, weltoffenen Gesellschaft sei. Wo ist unsere Gesellschaft weltoffen? Unzählige MigrantInnen schaffen es erst gar nicht nach Deutschland, werden an den EU-Außengrenzen aufgehalten und sterben bei dem Versuch nach Europa zu kommen. In Deutschland werden Menschen durch die Residenzpflicht inhuman in Lager eingesperrt. Viele der MigrantInnen würden auch gerne auf dem Fußballplatz stehen, aber können dies nicht wegen der restriktiven Politik. Mit eurem Satz beschönigt ihr diese Verhältnisse!

    3. Folgender Satz von euch ist wirklich missverstäündlich:
    “Ob Sprachkenntnisse, Kreativität, soziale Kompetenz oder Risikobereitschaft: Wirtschaft und Gesellschaft ignorieren noch viel zu häufig die Potenziale von Migrantinnen und Migranten.”

    Hier schreibt ihr MigrantInnen per se bestimmte Verhaltensweisen zu. MigrantInnen sind also sozial kompetent und risikoreich, zudem kreativ. Fehlt nur noch das Wort exotisch. Die Deutschen sind dafür bestimmt pflichtbewusst und pünktlich. Ich unterstelle euch keinen Rassismus, aber ihr verwendet rassistische Zuschreibungen, die so auch schon in postkolonialen Kontexten benutzt werden. Zudem möchte ich, dass MigrantInnen ein Recht auf Asyl oder Einwanderung haben unabhängig davon ob die Wirtschaft oder die Fußballnationalmannschaft von ihnen profitiert. Diese ökonomische Verwertungslogik von MigrantInnen ist mir um ehrlich zu sein zuwider.

  54. Reinhardt Schmid says:

    Sehr geehrter Herr Mack,
    ich finde es gut, daß sie so aktiv sind. Ihre Beiträge sind alle sehr interessant und bringen einen zum Nachdenken. Die meisten ihrer Punkte kann ich unterschreiben. Ich würde mir wünschen, daß mehr Politiker ein solches Angebot präsentieren und den Dialog suchen.

    Es tut mir sehr leid, daß Sie Anfeindungen und Beleidigungen ertragen müssen. Ich bedauere das sehr. Vor allem, weil Sie ihre Arbeit sehr gut und akkribisch machen.

    Zum Text habe ich allerdings einen Kritikpunkt, bzw verstehe ich nicht, warum Sie das überhaupt geschrieben haben.

    Wir leben doch in Europa und nicht in Deutschland. Ist nicht Ihre Partei so stark für die Europäische Einigung und gegen nationales Denken?

    Beste Grüße

  55. Lennart says:

    Warum wird hier zensiert? Ich hätte mich gerne weiter an der Diskussion beteiligt, jedoch ist es mittlerweile sowieso ins unsachliche abgedriftet.

  56. Steffen says:

    Haben Sie, Herr Mack, sich eigentlich mal andere Nationalmannschaften angeschaut? Spielen bei Italien, Spanien, Serbien, Kroatien oder Slowenien oder vielleicht auch bei Brasilien genau so viele Ausländer wie in der Deutschen Mannschaft?

  57. Steffen says:

    Haben Sie, Herr Mack, sich eigentlich mal andere Nationalmannschaften angeschaut? Spielen bei Italien, Spanien, Serbien, Kroatien oder Slowenien oder vielleicht auch bei Brasilien genau so viele Ausländer wie in der Deutschen Mannschaft?

  58. Jens Schreiber says:

    Hallo Herr Mack,

    ich finde den Beitrag von Ihnen und Herrn Janececk sehr gut. Allerdings gefällt mir eine Sache gar nicht. Im letzten Absatz schreiben Sie

    “Es muss das Ziel sein, dass sich mehr Zugewanderte für eine Einbürgerung entscheiden, weil sie sich mit dieser Gesellschaft und diesem Staat identifizieren.”

    Ich wähle seit einigen Jahren die Grünen, verstehe aber nicht, warum sie Zugewanderte nun zwingen wollen die Deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Ist das ein weiterer Schwenk in Richtung Mitte oder entfernen sich die jüngeren Mitglieder immer weiter von den idealen der Partei?

    Gruß

  59. Jusos MKK says:

    Folgenden Kommentar habe ich bei Herrn Janecek gefunden. Da er nicht antwortet, hätten wir gerne von Herrn Mack eine Antwort!

    Okay, mal eine Kritik aus linker Perspektive an diesem Papier.

    1. Ich glaube ihr geht zu positiv mit dem Verhältnis der Menschen zur WM um. Es gibt empirische Belege, u.a. die Studie von Wilhelm Heitmeyer nach der WM 2006, die zeigt, dass nach der WM viel mehr Menschen ausländerfeindliche Einstellungen hatten. Der Party-Patriotismus ist eben doch nicht immer unverkrampft. Vielmehr versucht der neue Patriotismus ahistorisch zu sein, d.h. aber auch die positive Bezugnahme zu Deutschland als Staat führt unter Umständen dazu, dass jegliche Kritik am deutschen Staat als “Miesmacherei” abgetan wird. Man sollte sich schon fragen, warum die Mehrwertsteuererhöhung während der WM 2006 und nun das Sparpaket während der WM 2010 umgesetzt wurden. Alle feiern ja, da ist Widerstand gegen unsoziale Politik nicht zu erhoffen.

    2. Ihr schreibt, dass die Fußballnationalmannschaft Ausdruck einer modernen, weltoffenen Gesellschaft sei. Wo ist unsere Gesellschaft weltoffen? Unzählige MigrantInnen schaffen es erst gar nicht nach Deutschland, werden an den EU-Außengrenzen aufgehalten und sterben bei dem Versuch nach Europa zu kommen. In Deutschland werden Menschen durch die Residenzpflicht inhuman in Lager eingesperrt. Viele der MigrantInnen würden auch gerne auf dem Fußballplatz stehen, aber können dies nicht wegen der restriktiven Politik. Mit eurem Satz beschönigt ihr diese Verhältnisse!

    3. Folgender Satz von euch ist wirklich missverstäündlich:
    “Ob Sprachkenntnisse, Kreativität, soziale Kompetenz oder Risikobereitschaft: Wirtschaft und Gesellschaft ignorieren noch viel zu häufig die Potenziale von Migrantinnen und Migranten.”

    Hier schreibt ihr MigrantInnen per se bestimmte Verhaltensweisen zu. MigrantInnen sind also sozial kompetent und risikoreich, zudem kreativ. Fehlt nur noch das Wort exotisch. Die Deutschen sind dafür bestimmt pflichtbewusst und pünktlich. Ich unterstelle euch keinen Rassismus, aber ihr verwendet rassistische Zuschreibungen, die so auch schon in postkolonialen Kontexten benutzt werden. Zudem möchte ich, dass MigrantInnen ein Recht auf Asyl oder Einwanderung haben unabhängig davon ob die Wirtschaft oder die Fußballnationalmannschaft von ihnen profitiert. Diese ökonomische Verwertungslogik von MigrantInnen ist mir um ehrlich zu sein zuwider.

  60. Harmut Weber says:

    Die GRÜNEN glauben, die Welt befrieden zu können, indem sie sich allen anderen Kulturen gegenüber öffnen und die Menschheit über alle Grenzen hinweg zu einer großen Einheit zusammenwachsen kann. Sie vergessen dabei, dass andere Völker und Religionsgruppen nicht diese gutmenschlichen Absichten haben und durchaus auf Eroberung und Machtüberanhme aus sind. Denn es hat es nie eine lineare Entwickllung gegeben, sondern immer Fortschritte und Rückschritte in der Entwicklung der Humanität der Gesellschaften. Konflikte wachsen, wenn eine starke Entfremdung in einem Land durch zu große Zuwanderung entsteht. Die menschliche Hybris wird nicht durch die Auflösung der staatlichen Souvernitäten besiegt werden können, dass ist die große Fehleinschätzung der GRÜNEN. Das Gegenteil passiert: gewalttätige Auseinandersetzungen , bürgerkriegsähnliche Zustände werden zunehmen. Schade, wir hatten in den letzten Jahren eine gute Gesellschaft aufgebaut, sie wird von links-grün geopfert.

  61. Fantastischer Artikel. Auch wenn ich selbst auch einige Probleme mit Patriotismus habe, weil ich doch auch sehr schnell die Fratze des Nationalismus sehe. Gegen gesunden Patriotismus ist rein gar nichts zu sagen. Hoffe es werden immer mehr Menschen dieses Event als interkulturelles Fest begreifen und auch bei einer Niederlage sportlich bleiben und einfach das Fest genießen.

    Kevin Petzinger (KV Gießen)

  62. Harmut Weber says:

    Die GRÜNEN glauben, die Welt befrieden zu können, indem sie sich allen anderen Kulturen gegenüber öffnen und die Menschheit über alle Grenzen hinweg zu einer großen Einheit zusammenwachsen kann. Sie vergessen dabei, dass andere Völker und Religionsgruppen nicht diese gutmenschlichen Absichten haben und durchaus auf Eroberung und Machtüberanhme aus sind. Denn es hat es nie eine lineare Entwickllung gegeben, sondern immer Fortschritte und Rückschritte in der Entwicklung der Humanität der Gesellschaften. Konflikte wachsen, wenn eine starke Entfremdung in einem Land durch zu große Zuwanderung entsteht. Die menschliche Hybris wird nicht durch die Auflösung der staatlichen Souvernitäten besiegt werden können, dass ist die große Fehleinschätzung der GRÜNEN. Das Gegenteil passiert: gewalttätige Auseinandersetzungen , bürgerkriegsähnliche Zustände werden zunehmen. Schade, wir hatten in den letzten Jahren eine gute Gesellschaft aufgebaut, sie wird von links-grün geopfert.

  63. Fantastischer Artikel. Auch wenn ich selbst auch einige Probleme mit Patriotismus habe, weil ich doch auch sehr schnell die Fratze des Nationalismus sehe. Gegen gesunden Patriotismus ist rein gar nichts zu sagen. Hoffe es werden immer mehr Menschen dieses Event als interkulturelles Fest begreifen und auch bei einer Niederlage sportlich bleiben und einfach das Fest genießen.

    Kevin Petzinger (KV Gießen)

  64. Daniel Mack says:

    Liebe Leserinnen & Leser,
    aufgrund von Diffamierungen, Beleidigungen und rassistischen Äußerungen habe ich einige (26) Kommentare gelöscht.

    Sachliche, konstruktive Beiträge sind ebenso wie Kritik und Auseinandersetzung weiterhin erwünscht!

    Viele Grüße & schönen Fußball-Sonntag

    Daniel

  65. Lucas Gerrits says:

    @Steffen: Ich habe die Überschrift doch schon erklärt und davon unabhängig, kommt es bei Papieren auf den Inhalt an ;)

    An den Rest: Hier wird oft von "Überfremdung" und "Islamisierung" gesprochen und als Folge der "Kontrollverlust über weite Teile Europas", "Bürgerkrieg und Terretorialverluste" propagiert. Als Antwort kommen lediglich blanker Nationalismus und Rassismus, welchen man normalerweise in einm NPD-Blog lesen kann.
    Doch was wollt ihr gegen Migration tun? Die Globalisierung besiegen? Von der Global-Ökonomie zurück zu einer Lokal-Ökonomie kommen? Mauern bauen und überall Staatsgrenzen ziehen, damit keine Ethnien sich vermischen können? Das was getan werden muss, ist die Vielfalt zu nutzen und die Angst vor dem Neuen und dem Unbekannten zu besiegen!

  66. Daniel says:

    z.K. der Integrationsspot des DFB in Kooperation mit Mercedes-Benz.
    http://www.youtube.com/watch?v=YIenwHubdaw

  67. Daniel says:

    z.K. der Integrationsspot des DFB in Kooperation mit Mercedes-Benz.
    http://www.youtube.com/watch?v=YIenwHubdaw

  68. Hubert W. says:

    Mich würde ja interessieren, ob der DFB das alles unterstützt…

  69. Steffen says:

    Lucas Gerrits: Sie wissen nicht mal die Bedeutung der Überschrift. Warum unterschreiben sie dann?

  70. Eckhardt Kiwitt says:

    Apropos Serbien :

    Wieviele Serben spielen wohl in den Nationalmannschaften von Kroatien und Slowenien und umgekehrt ?

    Wieviele Griechen spielen in der Nationalmannschaft der Türkei und umgekehrt ?

    Wieviele Türken in der Nationalmannschaft Zyperns ???

    Fragen über Fragen !

  71. Lucas Gerrits says:

    Liebe KommentatorInnen,

    zuerst muss ich mein Entsetzen loswerden, was hier teilweise von sich gegeben wird. Rassistische Äußerungen wie "Was meinen Sie eigentlich mit Bund? Die Farbe der Neger?" oder "Aber schön mal Bildchen aufhellen um Deutsch zu wirken." haben rein gar nichts mit dem Papier und seiner Aussage zu tun, sondern sind Ausdruck der Unfähigkeit, eine zivilisierte Debatte zu führen.
    Das Papier soll nicht zum aussagen bringen, dass man "sich darüber freut, dass immer weniger Deutsche in der Nationalmannschaft spielen", sondern dass es eine positive Entwicklung ist, dass Menschen mit Migrationshintergrund sich dafür entschieden haben das deutsche Trikot zu tragen und sich mit diesem Land zu identifizieren! Diese positive Entwicklung zeigt, dass es positive Beispiele für eine multikulturelle Gesellschaft gibt und es Potentiale in unserer Gesellschaft gibt, welche noch nicht gentuzt werden.
    Dass sich hier manche über Schwarz-rot-bunt aufregen ist lächerlich und kindisch. Um es noch kurz zu erklären: Original hat die Deutschlandflagge die Farben Schwarz, Rot, Gold. Bunt ist ein Synbol der Vielfalt. Schwarz-Rot-Gold-Bunt hätte sich doof angehört, daher war wahrscheinlich der Wortwitz Schwarz-Rot-Bunt passender für Daniel Mack. Schade, dass viele ihn nicht verstehen.

  72. Steffen says:

    Was sagt Herr Mack eigentlich zum Schänden der Deutschlandfahne? Man will ja schließlich schwarz-rot-bunt und nicht schwarz-rot-gold…
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.1

  73. Steffen says:

    Was sagt Herr Mack eigentlich zum Schänden der Deutschlandfahne? Man will ja schließlich schwarz-rot-bunt und nicht schwarz-rot-gold…
    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.1

  74. Daniel Mack says:

    Liebe Leserinnen & Leser,
    aufgrund von Diffamierungen, Beleidigungen und rassistischen Äußerungen habe ich einige (26) Kommentare gelöscht.

    Sachliche, konstruktive Beiträge sind ebenso wie Kritik und Auseinandersetzung weiterhin erwünscht!

    Viele Grüße & schönen Fußball-Sonntag

    Daniel

  75. Lukas says:

    Lieber Daniel,
    ich halte es da ganz mit Nina, von solchen Leuten solltest du dich tatsächlich nicht beeindrucken lassen. Und die Stimmung, die ich auf den Straßen und in den Kneipen der Republik bisher aufgenommen habe, bestärken dich und mich in der Überzeugung, dass diese Menschen, die meinen, in der Anonymität des Internets könnten sie sich alles erlauben, in der Minderheit sind.
    Auf eine weiterhin wundervolle Weltmeisterschaft!
    Lukas

  76. Chripa says:

    Ich sage auch gar nicht, dass alle Einwanderer schlecht sind, es gibt insbesondere große Unterschiede zwiscen den einzelnen Gruppen. Es gibt auch regionale Unterschiede innerhalb von Deutschland. Als Faustregel kann man sagen: Je mehr Einfluss die Grünen in dem betreffenden Gebiet haben und hatten, desto schlimmer ist die Lage. http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/tuerken-gehe

  77. Chripa says:

    Ich sage auch gar nicht, dass alle Einwanderer schlecht sind, es gibt insbesondere große Unterschiede zwiscen den einzelnen Gruppen. Es gibt auch regionale Unterschiede innerhalb von Deutschland. Als Faustregel kann man sagen: Je mehr Einfluss die Grünen in dem betreffenden Gebiet haben und hatten, desto schlimmer ist die Lage. http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/tuerken-gehe

  78. Michael B says:

    Oh Mann. Mir fällt zu dem ganzen Gesabber von "Vaterland" und "Patriotismus" und "Stolz" nur Schopenhauer ein…

    "Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. [...]?Jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein …"??

    (Aphorismen zur Lebensweisheit, Kap.II ?"Von dem, was einer vorstellt")

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Oh, doch: Leute, es geht um FUSSBALL, nicht um eine Invasion von feindlichen Aliens! Es ist total egal, wer in diesem Team spielt, wer in IRGENDEINEM Team spielt, so lange sie GUT spielen.

  79. Nina S. says:

    Erschreckend, welche Meinung gewisse Leute hier verbreiten.

    Hubert, Steffen und Co. saßen mit Sicherheit auch beim ersten Gruppenspiel unserer National Elf vorm TV und haben mitgejubelt als Klose, Poldi und Cacau Tore für Deutschland geschossen haben…

    Daniel, lass dich von solchen engstirnigen Kommentaren nicht beeindrucken!

  80. Lucas Gerrits says:

    @Steffen: Ich habe die Überschrift doch schon erklärt und davon unabhängig, kommt es bei Papieren auf den Inhalt an ;)

    An den Rest: Hier wird oft von “Überfremdung” und “Islamisierung” gesprochen und als Folge der “Kontrollverlust über weite Teile Europas”, “Bürgerkrieg und Terretorialverluste” propagiert. Als Antwort kommen lediglich blanker Nationalismus und Rassismus, welchen man normalerweise in einm NPD-Blog lesen kann.
    Doch was wollt ihr gegen Migration tun? Die Globalisierung besiegen? Von der Global-Ökonomie zurück zu einer Lokal-Ökonomie kommen? Mauern bauen und überall Staatsgrenzen ziehen, damit keine Ethnien sich vermischen können? Das was getan werden muss, ist die Vielfalt zu nutzen und die Angst vor dem Neuen und dem Unbekannten zu besiegen!

  81. Hubert W. says:

    Mich würde ja interessieren, ob der DFB das alles unterstützt…

  82. Steffen says:

    Lucas Gerrits: Sie wissen nicht mal die Bedeutung der Überschrift. Warum unterschreiben sie dann?

  83. Eckhardt Kiwitt says:

    Apropos Serbien :

    Wieviele Serben spielen wohl in den Nationalmannschaften von Kroatien und Slowenien und umgekehrt ?

    Wieviele Griechen spielen in der Nationalmannschaft der Türkei und umgekehrt ?

    Wieviele Türken in der Nationalmannschaft Zyperns ???

    Fragen über Fragen !

  84. Lucas Gerrits says:

    Liebe KommentatorInnen,

    zuerst muss ich mein Entsetzen loswerden, was hier teilweise von sich gegeben wird. Rassistische Äußerungen wie “Was meinen Sie eigentlich mit Bund? Die Farbe der Neger?” oder “Aber schön mal Bildchen aufhellen um Deutsch zu wirken.” haben rein gar nichts mit dem Papier und seiner Aussage zu tun, sondern sind Ausdruck der Unfähigkeit, eine zivilisierte Debatte zu führen.
    Das Papier soll nicht zum aussagen bringen, dass man “sich darüber freut, dass immer weniger Deutsche in der Nationalmannschaft spielen”, sondern dass es eine positive Entwicklung ist, dass Menschen mit Migrationshintergrund sich dafür entschieden haben das deutsche Trikot zu tragen und sich mit diesem Land zu identifizieren! Diese positive Entwicklung zeigt, dass es positive Beispiele für eine multikulturelle Gesellschaft gibt und es Potentiale in unserer Gesellschaft gibt, welche noch nicht gentuzt werden.
    Dass sich hier manche über Schwarz-rot-bunt aufregen ist lächerlich und kindisch. Um es noch kurz zu erklären: Original hat die Deutschlandflagge die Farben Schwarz, Rot, Gold. Bunt ist ein Synbol der Vielfalt. Schwarz-Rot-Gold-Bunt hätte sich doof angehört, daher war wahrscheinlich der Wortwitz Schwarz-Rot-Bunt passender für Daniel Mack. Schade, dass viele ihn nicht verstehen.

  85. Lukas says:

    Lieber Daniel,
    ich halte es da ganz mit Nina, von solchen Leuten solltest du dich tatsächlich nicht beeindrucken lassen. Und die Stimmung, die ich auf den Straßen und in den Kneipen der Republik bisher aufgenommen habe, bestärken dich und mich in der Überzeugung, dass diese Menschen, die meinen, in der Anonymität des Internets könnten sie sich alles erlauben, in der Minderheit sind.
    Auf eine weiterhin wundervolle Weltmeisterschaft!
    Lukas

  86. Michael B says:

    Oh Mann. Mir fällt zu dem ganzen Gesabber von “Vaterland” und “Patriotismus” und “Stolz” nur Schopenhauer ein…

    “Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. [...]?Jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein …”??

    (Aphorismen zur Lebensweisheit, Kap.II ?”Von dem, was einer vorstellt”)

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Oh, doch: Leute, es geht um FUSSBALL, nicht um eine Invasion von feindlichen Aliens! Es ist total egal, wer in diesem Team spielt, wer in IRGENDEINEM Team spielt, so lange sie GUT spielen.

  87. Nina S. says:

    Erschreckend, welche Meinung gewisse Leute hier verbreiten.

    Hubert, Steffen und Co. saßen mit Sicherheit auch beim ersten Gruppenspiel unserer National Elf vorm TV und haben mitgejubelt als Klose, Poldi und Cacau Tore für Deutschland geschossen haben…

    Daniel, lass dich von solchen engstirnigen Kommentaren nicht beeindrucken!

  88. Lennart says:

    @ Daniel:
    "Die WM ist für viele Menschen Fest der Kulturen und kein Kampf der Nationen"
    Warum nur höre ich das so oft und kann es nie wirklich glauben? Wahrscheinlich weil in den Medien eine Entgeisterung herschte als Deutschland geschlagen wurde, weil mensch immer wieder weinende Menschen nach Public Viewings sieht und weil so viele beim Singen der National Hymne so unheimlich Stolz sind (die Hand ist dabei natürlich auf dem Herzen).
    "Patriotismus ist die tugend der Bboshaften" Oscar Wilde
    Wie kann Patriotismus gesund sein? Wer kann schon zwischen der Liebe des eigenen Landes und der Abwertung anderer Länder unterscheiden, der Grad zwischen Patriotismus und Nationalismus ist so schmal dass es schwer ist die beiden zu trennen. Und ich behaupte mal dass ausgeprägter Patriotismus ganz schnell zu Nationalismus führt.
    Außderm: Warum sollten wir Deutschland in einer Zeit in der sozial Schwächere ausgeraubt und noch weiter belastet werden, in der jeder soziale Standard angeriffen wird unser Land lieben?

    Du stellst also die Öffentlichkeit der Frauen- und Männer WM damit gleich?

    Eine relativ neue Studie dazu findest du übrigens hier: http://www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2006/200

    Zahlreiche interessante Informationen auch bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Patriotismus

  89. Lennart says:

    @ Daniel:
    "Die WM ist für viele Menschen Fest der Kulturen und kein Kampf der Nationen"
    Warum nur höre ich das so oft und kann es nie wirklich glauben? Wahrscheinlich weil in den Medien eine Entgeisterung herschte als Deutschland geschlagen wurde, weil mensch immer wieder weinende Menschen nach Public Viewings sieht und weil so viele beim Singen der National Hymne so unheimlich Stolz sind (die Hand ist dabei natürlich auf dem Herzen).
    "Patriotismus ist die tugend der Bboshaften" Oscar Wilde
    Wie kann Patriotismus gesund sein? Wer kann schon zwischen der Liebe des eigenen Landes und der Abwertung anderer Länder unterscheiden, der Grad zwischen Patriotismus und Nationalismus ist so schmal dass es schwer ist die beiden zu trennen. Und ich behaupte mal dass ausgeprägter Patriotismus ganz schnell zu Nationalismus führt.
    Außderm: Warum sollten wir Deutschland in einer Zeit in der sozial Schwächere ausgeraubt und noch weiter belastet werden, in der jeder soziale Standard angeriffen wird unser Land lieben?

    Du stellst also die Öffentlichkeit der Frauen- und Männer WM damit gleich?

    Eine relativ neue Studie dazu findest du übrigens hier: http://www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2006/200

    Zahlreiche interessante Informationen auch bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Patriotismus

  90. Rheinfranke says:

    Zur Ergänzung des treffenden Beitrages von Wilhelm Entenmann:
    Die deutschen Farben tauchen in der Kombination schwarz-rot-gold erstmal im Manessischen Liederhandbuch um 1300 auf. Eine Seite des Codex zeigt eine Darstellung Kaiser Heinrich VI. (regierte 1190 – 1197), auf der linken Seite ein Wappenschild: der schwarze deutsche Königsadler mit rotem Schnabel und Fängen auf goldenem Grund. Die Abbildung des Adlers aus dem Jahre 1300 hat übrigens große Ähnlichkeit mit dem heutigen Bundesadler.
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:K

    Die Farben haben also eine Tradition von über 700 Jahren; in der Form der Trikolore tauchen sie dann aber erst Anfang des 19. Jahrhunderts nach den Befreiungskriegen auf.

  91. Rheinfranke says:

    Zur Ergänzung des treffenden Beitrages von Wilhelm Entenmann:
    Die deutschen Farben tauchen in der Kombination schwarz-rot-gold erstmal im Manessischen Liederhandbuch um 1300 auf. Eine Seite des Codex zeigt eine Darstellung Kaiser Heinrich VI. (regierte 1190 – 1197), auf der linken Seite ein Wappenschild: der schwarze deutsche Königsadler mit rotem Schnabel und Fängen auf goldenem Grund. Die Abbildung des Adlers aus dem Jahre 1300 hat übrigens große Ähnlichkeit mit dem heutigen Bundesadler.
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:K

    Die Farben haben also eine Tradition von über 700 Jahren; in der Form der Trikolore tauchen sie dann aber erst Anfang des 19. Jahrhunderts nach den Befreiungskriegen auf.

  92. Daniel says:

    @ Lennart: Die WM ist für viele Menschen Fest der Kulturen und kein Kampf der Nationen. Das Multi-Kulti-Team von Joachim Löw ist Botschafter für viele kleine Jungs und Mädchen.

    Das Frauen–Freundschaftsspiel Deutschland – Brasilien vor über 40.000 Zuschauern 2009 in Frankfurt hat Lust auf die WM gemacht. Ich freue mich schon auf die Frauen-WM 2011.

    “Deutschland wir lieben dich.” Was soll daran oder an gesundem Patriotismus schlimm sein?

  93. Lennart says:

    "[...]Vorgeschmack auf die Frauen-Fußball-WM 2011 ist, dann wieder in unserem Land."

    Leider handelt es sich bei der Männer Weltmeisterschaft nicht um einen "Vorgeschmack" auf die Frauen Weltmeisterschaft, selbst das Echo der Männer WM wird 2011 wohl noch stärker sein als die Gegenwart der Frauen WM. Notfalls wird dies durch einen Film wie Deutschland – Ein Sommermärchen erreicht. Emanziaptorisch gesehen ist das also schon mal nicht zutreffen, auch wenn es so dargestellt wird.

    "Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist das Abbild einer modernen weltoffenen Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Unsere Spieler haben Wurzeln in Nigeria, Tunesien oder Ghana, sind in Polen, Bosnien oder Brasilien geboren, oder hätten ebenso für die Türkei oder Spanien auflaufen dürfen, haben sich aber für Deutschland entschieden. Die deutsche Fußballnationalmannschaft ist zu einem Team geworden, wie es sich bei jeder Pause auf einem Schulhof in Deutschland zusammenfindet: eine bunte Mannschaft mit viel Spaß. Was zählt ist auf dem Platz!"

    Mit diesem ganzen Abschnitt kann ich leider nichts anfangen, der gelebte Patrioismus und das wenig emanzipierte Verhalten vieler Männer überschattet in meinen Augen ein "weltoffenens" Fußballfest. Davon zu sprechen dass es sich um ein Spiel handelt und daher nicht politisch motiviert oder geschichtlich belastet ist – das sehe ich so einfach nicht.
    Alleine wie die Medien berichten:
    "Die Deutschen lieben ihr Land wieder" , "Innerer Reichsparteitag", "Deutschland wir lieben dich"
    halte ich für äußerst fragwürdig.

    Aber grade in Zeiten der Krise: Brot und Spiele um das Volk bei Laune zu halten.

    Liebe Grüße
    Lennart

  94. Michael says:

    Eure Kommentare sind derart pietätlos, dass man sich wünscht der/die Autor/en gehen gar nicht darauf ein. Ich persönlich kann den oben stehenden Text nur unterstützen. Weiter so, Herr Mack!

  95. Daniel says:

    @ Lennart: Die WM ist für viele Menschen Fest der Kulturen und kein Kampf der Nationen. Das Multi-Kulti-Team von Joachim Löw ist Botschafter für viele kleine Jungs und Mädchen.

    Das Frauen–Freundschaftsspiel Deutschland – Brasilien vor über 40.000 Zuschauern 2009 in Frankfurt hat Lust auf die WM gemacht. Ich freue mich schon auf die Frauen-WM 2011.

    “Deutschland wir lieben dich.” Was soll daran oder an gesundem Patriotismus schlimm sein?

  96. Lennart says:

    “[...]Vorgeschmack auf die Frauen-Fußball-WM 2011 ist, dann wieder in unserem Land.”

    Leider handelt es sich bei der Männer Weltmeisterschaft nicht um einen “Vorgeschmack” auf die Frauen Weltmeisterschaft, selbst das Echo der Männer WM wird 2011 wohl noch stärker sein als die Gegenwart der Frauen WM. Notfalls wird dies durch einen Film wie Deutschland – Ein Sommermärchen erreicht. Emanziaptorisch gesehen ist das also schon mal nicht zutreffen, auch wenn es so dargestellt wird.

    “Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist das Abbild einer modernen weltoffenen Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Unsere Spieler haben Wurzeln in Nigeria, Tunesien oder Ghana, sind in Polen, Bosnien oder Brasilien geboren, oder hätten ebenso für die Türkei oder Spanien auflaufen dürfen, haben sich aber für Deutschland entschieden. Die deutsche Fußballnationalmannschaft ist zu einem Team geworden, wie es sich bei jeder Pause auf einem Schulhof in Deutschland zusammenfindet: eine bunte Mannschaft mit viel Spaß. Was zählt ist auf dem Platz!”

    Mit diesem ganzen Abschnitt kann ich leider nichts anfangen, der gelebte Patrioismus und das wenig emanzipierte Verhalten vieler Männer überschattet in meinen Augen ein “weltoffenens” Fußballfest. Davon zu sprechen dass es sich um ein Spiel handelt und daher nicht politisch motiviert oder geschichtlich belastet ist – das sehe ich so einfach nicht.
    Alleine wie die Medien berichten:
    “Die Deutschen lieben ihr Land wieder” , “Innerer Reichsparteitag”, “Deutschland wir lieben dich”
    halte ich für äußerst fragwürdig.

    Aber grade in Zeiten der Krise: Brot und Spiele um das Volk bei Laune zu halten.

    Liebe Grüße
    Lennart

  97. Rainer W. says:

    Nun ja, Mack und Janecek wollen den Grünen eine konservative Richtung geben. Darum geht es doch eigentlich. Um die Öffnung zur CDU. Das Bekenntnis zu Deutschland finde ich allerdings schwach. Wenn Mack auf seiner Seite schon eine Deutsche Fahne zeigt, warum nennt er den Beschluss nicht "Schwarz-Rot-Gold"?

  98. Michael says:

    Eure Kommentare sind derart pietätlos, dass man sich wünscht der/die Autor/en gehen gar nicht darauf ein. Ich persönlich kann den oben stehenden Text nur unterstützen. Weiter so, Herr Mack!

  99. Wilhelm Entenmann says:

    Den Autoren würde eine Geschichtsstunde in Sachen Schwarz-Rot-Gold bzw. für was unsere Farben stehen (Hambacher Fest, 48?er Revolution, Weimarer Republik) sicherlich gut tun.
    Wer diese Fahne derart verhöhnt, weil ideologisch umfärbt, der verhöhnt die Väter und Mütter (Neudeutsch Elter1 und Elter2) unserer Demokratie, aber was soll man_frau von einer Partei erwarten, deren Jugend auch schon beim Pinkeln auf die Deutsche Flagge erwischt wurde(?).

  100. Rainer W. says:

    Nun ja, Mack und Janecek wollen den Grünen eine konservative Richtung geben. Darum geht es doch eigentlich. Um die Öffnung zur CDU. Das Bekenntnis zu Deutschland finde ich allerdings schwach. Wenn Mack auf seiner Seite schon eine Deutsche Fahne zeigt, warum nennt er den Beschluss nicht “Schwarz-Rot-Gold”?

  101. Wilhelm Entenmann says:

    Den Autoren würde eine Geschichtsstunde in Sachen Schwarz-Rot-Gold bzw. für was unsere Farben stehen (Hambacher Fest, 48?er Revolution, Weimarer Republik) sicherlich gut tun.
    Wer diese Fahne derart verhöhnt, weil ideologisch umfärbt, der verhöhnt die Väter und Mütter (Neudeutsch Elter1 und Elter2) unserer Demokratie, aber was soll man_frau von einer Partei erwarten, deren Jugend auch schon beim Pinkeln auf die Deutsche Flagge erwischt wurde(?).

  102. Mathias Weidner (KV says:

    kann ich auch nur unterschreiben :) – und wirklich eine sehr positive grüne Sichtweise, zur Abwechslung.

  103. Mathias Weidner (KV München-Land) says:

    kann ich auch nur unterschreiben :) – und wirklich eine sehr positive grüne Sichtweise, zur Abwechslung.

Kommentieren