Sommertour 2012 – digital.aktiv.ökologisch.sozial

Eintracht Frankfurt, Software AG, TU Darmstadt, Nike Deutschland, Alexander Waske Tennis University, Sportjugend Hessen und mehr! – Der Sommer ist eine gute Zeit für Dialog und Austausch vor Ort. Sehr gerne nutze ich diesen Freiraum für Besuche und Gespräche in meinen Politikfeldern Netzpolitik und Sport. Die Tour steht unter dem Motto „digital.aktiv.ökologisch.sozial.“

Ich freue mich auf spannende Gespräche und neue Eindrücke. Die Themen sind bunt und vielfältig: Fanförderung, Sicherheit in Stadien, Spitzen- und Breitensport, Jugendförderung und Integration im Sport sowie nachhaltige Produktion von Sportartikeln. Im Bereich des Digitalen werden Urheberrechte, Breitbandausbau, Digitale Wirtschaft, Soziale Netzwerke sowie die Sicherheit im Internet Thema sein.

Hintergrundinformationen und die Dokumentation meiner ersten Sommertour als Landtagsabgeordneter werden hier und fortlaufend live auf Twitter unter #sommertour2012 veröffentlicht.

Ich freue mich über Kommentare, Anregungen, Kritik und Vorschläge!

Die Tourdaten im Überblick gibt es hier. Zusätzlich gibt es weitere Termine im Main-Kinzig-Kreis.

03. August 2012: Zu Gast bei Prof. Peter Buxmann, Wirtschaftsinformatik TU Darmstadt

Das digitale Zeitalter schafft neben neuen politischen Anforderungen auch neue Themen für die Wissenschaft. Professor Peter Buxmann besetzt an der TU Darmstadt spannende und wichtige Themenfelder. Im Umgang mit Daten im Internet muss bei Nutzern und Anbietern das Prinzip der Datensparsamkeit gelten. Es muss transparent sein, welche Daten erhoben werden und was damit passiert.

03. August 2012: Zu Gast bei Erich Pipa, Landrat des Main-Kinzig-Kreises

Die Breitband-Offensive des Main-Kinzig-Kreis ist ein Vorzeigeprojekt. Flächendeckendes schnelles Internet ist zentraler Bestandteil einer lebendigen Demokratie und muss als Teil der Daseinsversorge verstanden werden. Ohne Internetzugang ist gesellschaftliche Teilhabe nicht mehr möglich und fehlendes Netz schadet dem Wirtschaftsstandort. Der Markt regelt dies nicht, daher ist es richtig und wichtig, dass die öffentliche Hand sich dieser Aufgabe annimmt. Das Main-Kinzig-Modell ist hierbei ein gelungenes Beispiel für verantwortungsvolles und zukunftssicherndes Handeln.

01. August 2012: Zu Gast beim Volleyball-Bundesligisten VC Wiesbaden

Der 1. VC Wiesbaden leistet nicht nur sportliche Spitzenleistung, sondern auch eine ausgezeichnete Talentförderung und Jugendarbeit. Im Mittelpunkt steht nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch soziale und gesundheitliche Aspekte. Die gelungene Arbeit des Vereins in dem auch Nationalspielerinnen aktiv sind, welche eine wichtige Vorbildfunktion für Kinder und Jugendliche einnehmen, verdient Anerkennung und Aufmerksamkeit. Solch gut aufgestellte Vereine im Bereich des Spitzensports haben auch eine positive Wirkung auf den Breitensport.

31. Juli 2012: Zu Gast bei Nike Deutschland in Frankfurt

Gerade im Bereich der ökologisch produzierten Sportbekleidung hat der Sportartikelhersteller aus den USA einige interessante Beispiele hervorgebracht.

Innovative Herstellungsmethoden (wie Nike sie anwendet), die Ressourcen schonen und recyceltes und ökologisches Material verwenden sind ein guter Anfang. Da insbesondere Sportschuhe eine relativ kurze Tragezeit haben, kann ich mir ein System vorstellen, welches diese wieder in den Kreislauf zurückführt.

30. Juli 2012: Zu Gast bei der Schüttler Waske Tennis-University in Offenbach

Die Schüttler Waske Tennis-University ist ein Aushängeschild des Sports. In dieser Form einzigartig in Deutschland, hat sie sich in kürzester Zeit auch international zur Top Adresse des Tennisprofisports entwickelt.

Topprofis wie Andrea Petkovic, Angelique Kerber und Cedrik-Marcel Stebe trainieren in Offenbach und werden hier betreut. Die hervorragenden Bedingungen und das hoch effiziente Training der Tennisschmiede führen sehr schnell zu Erfolgen bei den Talenten. Petkovic und Kerber schafften es von Platz 37 und Platz 107 unter die ersten zehn der Weltrangliste.

26. Juli 2012: Zu Gast bei dem Verein “Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.” in Erlensee

Die Arbeit der Selbsthilfe Körperbehinderter Hanau/Gelnhausen e.V in Erlensee ist eine Bereicherung für Menschen mit Handicap und leistet eine enorme Verbesserung ihrer Lebenswelt. Der integrative Wohnpark ermöglicht den Betroffenen ein selbstbestimmtes Leben ohne zusätzliche Einschränkungen.

25. Juli 2012: Zu Gast bei den Heinzelmännchen in Wächtersbach

Die Tochtergesellschaft des Behindertenwerks Main-Kinzig-Kreis e.V., die Heinzelmännchen GmbH, ist ein gutes Beispiel für gelungene Inklusion. Besonders beeindruckt hat mich das Gesundheits- und Sportkonzept der Heinzelmännchen. Ich hoffe, dass die Aktivitäten der Heinzelmännchen in diesem Bereich Schule machen und sich weitere Unternehmen an der Schnittstelle Sport und Gesundheit orientieren.

25. Juli 2012: Zu Gast beim größten Internetknoten der Welt, DE-CIX, in Frankfurt

Nur ein offenes und neutrales Internet gewährt allen Bürgerinnen und Bürgern freie Meinungsäußerung und gleichberechtigte Teilhabe am Netz. Ich lehne es entschieden ab, die diskriminierungsfreie Übertragung von Datenpaketen zu unterwandern.

Das Prinzip der Gleichberechtigung von Daten darf nicht zugunsten einzelner bevorzugter Anwendungen und Dienste aufgegeben werden. Ich wehre mich gegen ein Zwei-Klassen-Internet, in dem die Interessen von kleinen und mittleren Unternehmen, der Kreativwirtschaft und der Verbraucherinnen und Verbraucher zugunsten rein wirtschaftlicher Überlegungen hinten angestellt werden.

24. Juli 2012: Zu Gast bei der Veritas AG in Gelnhausen

Die Veritas AG ist ein bedeutender Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb für unsere Region. Das Gespräch und der Besuch bei der Veritas AG haben mir wiederholt gezeigt: Auch in einem hightec-Unternehmen ist Medienkompetenz eine zentrale Größe. Es ist wichtig, dass junge Menschen vor Beginn ihrer Ausbildung in Schulen den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien lernen.

24. Juli 2012: Zu Gast beim Fanprojekt Offenbach

Fanprojekte leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Sie sind in hohem Maße präventiv wirksam, aber auch ein deeskalierender und vermittelnder Faktor für die Fanszene in Fußballstadien.

Fanprojektleiterin Antje Hagel und ich sind uns einig, dass eine Debatte über Stehplatzverbote nicht zielführend ist. Stattdessen müssen diejenigen gestärkt werden, die für eine Fankultur stehen, die einlädt und nicht ausgrenzt. Eine funktionierende Selbstregulierung ist nur möglich, wenn den Fans der Raum dafür gelassen wird. Eine einseitige Betrachtung der Kosten für Polizeieinsätze bei Fußballspielen führt nicht zu einer konstruktiven Debatte über die Entwicklungen in den deutschen Fußballstadien.

1 Comment

  • Severin

    Das Tourtagebuch gefällt mir sehr…

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