Systematische Sprachförderung vom Kindergarten bis zum Abitur
von Daniel Mack | kein Kommentar
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„Wir brauchen eine systematische Sprachförderung vom Kindergarten bis zum Abitur, die auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten des einzelnen Kindes eingeht, so Daniel Mack, Stellv. Fraktionsvorsitzende und integrationspolitische Sprecher der Grünen Kreistagsfraktion.
Der Kreistagsabgeordnete stellte dazu fest, dass die sprachliche Vielfalt Reichtum für eine Gesellschaft bedeute. „Wir müssen die Kommunikationsfähigkeit aller Kinder systematisch fördern“. Defizite in der sprachlichen Entwicklung gebe es auch nicht nur bei Kindern mit Migrationshintergrund, sondern auch bei Kindern aus bildungsfernen Familien. Daher müsse von frühester Kindheit an die Sprachkompetenz benachteiligter Kinder gefördert werden.
Der Internationale Tag der Muttersprache ist ein von der UNESCO ausgerufener Gedenktag zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“. Er wird seit dem Jahr 2000 jährlich im Februar begangen. Die Generalversammlung der UNESCO beschloss die Durchführung dieses Tages im November 1999. Die Muttersprache spiele eine wichtige Rolle für den Integrationsprozess in allen Aspekten des öffentlichen Lebens, besonders aber in der Bildung, heißt es in dem Beschluss. Die Förderung der sprachlichen Vielfalt und kulturellen Identität bedeute den bewussten Umgang mit der Muttersprache sowie das Erlernen und die Förderung der Mehrsprachigkeit. Das Erlernen und die Ausübung der Muttersprache gehören zu den kulturellen Menschenrechten, wie im Artikel 5 der Allgemeinen Erklärung zur kulturellen Vielfalt.

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