Tarek Al-Wazir im Rahmen der GRÜNEN-Sommertour zu Gast im MKK
von Daniel Mack | kein Kommentar
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Im Vordergrund steht für Tarek Al-Wazir das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern, sagte der Spitzenkandidat der hessischen Grünen zur Landtagswahl vor einem PoWi-Grundkurs der Jahrgangsstufe 13 am Grimmelshausen Gymnasium in Gelnhausen. Der Grünen-Politiker folgte einer persönlichen Einladung des Kurses, der bereits im Mai eine Plenarsitzung des hessischen Landtages verfolgt hatte, aber aufgrund einer Trauerfeier kein persönliches Gespräch mit Abgeordneten führen konnte.
Zusammen mit Daniel Mack, dem jüngsten Landtagskandidaten der Grünen und Direktkandidaten im Wahlkreis Gelnhausen-Schlüchtern stellte sich Al-Wazir den Fragen der Schülerinnen und Schüler.Wie viele andere Politiker hat der 36jährige Fraktionsvorsitzende der hessischen Grünen sich früher als Schulsprecher und später auch im Stadtschülerrat der Stadt Offenbach engagiert. Er bezeichnete die Tatsache eines nicht mehr umkehrbaren Klimawandels als große politische Herausforderung für die nächsten 10-15 Jahre und gab dem Powi-Kurs noch eine kleine Hausaufgabe mit auf den Weg. So sollten sie doch einmal die Stromrechnung ihrer Eltern mit den zum Teil gar nicht mal teureren Angebote hiesiger Ökostromlieferanten vergleichen.Nach einem 90minütigem Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern aus Gelnhausen und Umgebung brach Al-Wazir auf in Richtung Großkrotzenburg um mit den drei Direktkandidaten der Grünen im Main Kinzig-Kreis Dr. Barbara Neuer-Markmann, Heinz Hunn und Daniel Mack das Kraftwerk Staudinger zu besichtigen und um sich die Argumente des Kraftwerkbetreibers E-On für einen Ausbau anzuhören und zu diskutieren.”
Wer es mit dem Klimaschutz wirklich ernst meint, der muss sich gegen den Bau des weltgrößten Kohlekraftwerkblocks aussprechen. Auch modernste Kohlekraftwerke haben deutlich höhere klimarelevante Emissionen als vergleichbare Gaskraftwerke und insbesondere als eine Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien”, so Al-Wazir, der sich ausdrücklich gegen jede Erweiterung des Kraftwerkes aussprach. “Wir bedanken uns trotz der unterschiedlichen Positionen ausdrücklich bei der Kraftwerksleitung für die Bereitschaft zur Diskussion der unterschiedlichen Positionen”
Die drei Grünen-Direktkandidaten aus dem Main-Kinzig-Kreis bedanken sich bei den Bürgerinnen und Bürgern und besonders bei den Akteueren der Bürgerinitiativen für ihr länderübergreifendes Engagement gegen die Ausbaupläne von E-On. Aus ihrer Sicht müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden um den Weg frei für eine Zukunft mit erneuerbaren Energien zu machen, anstatt die rückwärts gerichtete Energiepolitik auf die nächsten Jahrzehnte hinaus fortzuschreiben.

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