Was vor allem die BILD-Zeitung NICHT berichtet, obwohl ich es ihr mitgeteilt habe

1. Ich bin, nachdem ich den RE von Frankfurt nach Fulda am 27. Juni um 21.26 Uhr, nur knapp bekommen habe, unbestrittener Weise sofort auf den Zugbegleiter zugegangen, um ein Ticket nachzulösen. Es ist also vollkommen klar, dass ich nicht schwarz fahren wollte. Ein Nachlösen war seiner Auskunft nach aber nicht möglich.  Deshalb habe ich die „Strafe“ in Höhe von 40 Euro sofort im Zug beglichen.

2. Damit der Zugbegleiter meine Personalien feststellen kann, habe ich ihm ganz einfach ALLE Karten (EC-Karte, Fanclubkarte, Master Card, Krankenkassenkarte, Miles and More Karte, usw) gegeben, die sich im Laufe der Jahre in meinem Portmonee angesammelt haben. Er hat sich daraus die alte abgewetzte Landtagsfahrkarte rausgefischt und sie mit der Begründung eingezogen, dass sie abgelaufen sei. Das war sie in der Tat. Das Ablaufdatum war auch gut erkennbar. Von einem falschen oder entfernten Ablaufdatum war daher auch keine Rede.

3. In den gut fünf Monaten nach meinem Ausscheiden aus dem Hessischen Landtag bin ich vor diesem Vorfall 40 Mal mit der Bahn gefahren und habe hierfür 600 Euro für E- und Handytickets bezahlt. Die Belege dafür habe ich der BILD-Zeitung alle gemailt.

Ob dies das Verhalten eines Schwarzfahrers, Betrügers und Urkundenfälschers ist, mag jeder selbst beurteilen.

Für mich ist dies ein schlimmes und sehr belastendes Beispiel dafür, wie Journalisten beim Leser durch das bewusste Weglassen von „störenden“ Fakten einen völlig falschen Eindruck erwecken.