Wer Landrat werden will, muss Antworten geben

Zum Wahlkampfstart des Landratskandidaten der CDU, Günter Frenz, und den Videos auf seiner Homepage, erklärt Daniel Mack, stellv. Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Kreistagsfraktion.

„Was sind die zentralen Themen der CDU? Wer Landrat werden will, muss Antworten geben, Vorstellungen entwickeln und nicht wie in einem Youtube-Video mit einem CDU-Staatssekretär Parteikollegen in Ministerien ausfragen.“

Mack kritisiert die CDU dafür, dass sie sich im Rahmen des Wahlkampfes zur Landrats- und Kommunalwahl am 27. März nicht mit inhaltlichen Fragen auseinandersetze. Während die Grünen auf ihrer eigens geschaffenen Diskussionsplattform http://alles-bleibt-anders.org die Diskussion mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Vereinen und Verbänden über die Zukunft des

Main-Kinzig-Kreises suchen, bestünde das 12-Punkte-Programm von Frenz aus Fragmenten lange getesteter Phrasen wie Bildung für Alle – Lebenslanges Lernen‘ oder , Unterstützung und Einbringung des Ehrenamtes in Entscheidungsprozesse‘. Der Landrats- und Kommunalwahlkampf müsse ein Streit um Inhalte sein. „Frenz muss endlich sagen, wie er sich den Main-Kinzig-Kreis im Jahr 2016 vorstellt.“, kritisieren die Grünen.

„Herr Frenz verritt eine unkonkrete Politik ohne Anspruch und Richtung. Youtube-Videos mit dem Enkel oder Parteifreunden – das ist auf Dauer zu wenig. Auch die Wanderungen des CDU-Kandidaten mit Parteifreunden stehen nicht für die Zukunft des Main-Kinzig-Kreises, um die wir uns zu kümmern haben. Das ist der Versuch die Öffentlichkeit einzulullen und den Wahlkampf erst gar nicht richtig beginnen zu lassen. Frenz spielt ohne Angriff und ohne Abwehr, aber auch ohne Orientierung.“

„Wir GRÜNE mit unserem Landratskandidaten Manfred Jünemann an der Spitze sehen unsere Aufgabe darin, die 17-jährige Koalition aus CDU & SPD am 27. März zu beenden. Das Zukunftsranking des Handesblatts, indem der Main-Kinzig-Kreis innerhalb von drei Jahren vom 117. auf den 201. Platz gefallen ist, ist das Zeugnis dieser Koalition. Mit unserem Wahlprogramm zeigen wir, wie wir den Main-Kinzig-Kreis gemeinsam zu einer nachhaltigen Region weiter entwickeln wollen. Wir GRÜNE stehen für die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, während Landrat Pipa (SPD) nur die alten halbherzig “sichern” will und CDU-Kandidat Frenz sich zum Arbeitsmarkt nicht äußert. Das ist angesichts von mehr als 12.000 Arbeitslosen und mehr als doppelt so vielen Hartz-IV-Beziehern ein Skandal. Das alles unterstreicht: Wer will, dass es im MKK endlich wieder vorwärts geht, kann nur GRÜN wählen.“ so Macks Fazit.

Ein Kommentar

  1. Beobachter says:

    Nicht links, nicht rechts. Die Arbeit der Grünen im MKK gefällt mir ausgesprochen gut.

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