Wirtschaftstour: zu Besuch bei Schwab
von Daniel Mack | Ein Kommentar
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Auf seiner Öko-Ökonomie-Tour besuchte Daniel Mack, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen Kreistagsfraktion vor kurzem die Schwab Versand GmbH in Hanau.
“Schwab, ein Unternehmen der Otto Group, ist Arbeitgeber von über 1000 Mitarbeitern im Main-Kinzig-Kreis. Bei einem Frauenanteil von 50% in Führungspositionen braucht das Unternehmen keine Frauenquote, bemüht sich aber dafür umso mehr um elterngerechte Arbeitszeiten. Durch Teilzeit- und Job-Sharing-Angebote, die auch für Führungspositionen gelten, schafft das Unternehmen bessere Bedingungen für das Familien- und Arbeitsleben. Schwab hat erkannt, dass familienfreundliche Maßnahmen einen betrieblichen Nutzen mit sich bringen und die Arbeitszufriedenheit und Motivation im Unternehmen steigern.”, begründet Mack seinen Besuch.
Der Kreistagsabgeordnete interessierte sich neben der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch für die Umstrukturierung des Unternehmens. Unter der Marke „ sheego“ bietet Schwab seit 2009 Konfektionsgrößen von 40 bis 58 an. Kernzielgruppe von sheego seien modeorientierte Frauen im Alter von 25 bis 55 ab Konfektionsgröße 40. Bis Ende des Jahres erwarte Schwab die Millionste sheego-Kundin. Ab März starte Schwab dann unter dem Markenname „Youman“ ein entsprechendes Angebot für Männer, das sich in seiner Größen- und Markenauswahl von anderen Anbietern deutlich unterscheide.
Die Verbindung von Ökologie und Ökonomie der Schwab GmbH und Otto Group war Thema einer Führung durch die Geschäftszentrale und Versandhallen des Unternehmens. Petra Scharner-Wolff, Sprecherin der Geschäftsführung, stellte die Nachhaltigkeitsstrategie und die unternehmerische Verantwortung der Otto Group vor. Das Unternehmen wolle nicht auf Kosten von Mensch und Natur wirtschaften, sondern einen positiven Beitrag leisten.. Deswegen sei es Schwab und der Otto Group ein wichtiges Anliegen, umweltfreundliche und sozialverträgliche Produkte im Sortiment anzubieten und die Geschäftstätigkeit an diesen Kriterien auszurichten.
“Wer Ökonomie und Ökologie zusammen denkt, hat gute Chancen für die Zukunft und kann daraus Wettbewerbsvorteile für sein Unternehmen generieren. Dass eine ökologisch korrekte Produktion und umweltgerechtes Handeln mehr als ein Kostenfaktor im Marketing darstellt, wird bereits vielfach von verschiedenen Unternehmen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dass sich jedoch im Gegenzug eine wachsende Anzahl Verbraucher ganz gezielt mit ihrer Kaufentscheidung moralisch auseinandersetzen, ist der Grund für einen wachsenden Markt an tatsächlich ethisch korrekten, umweltgerechten Produkten. Schwab zeigt mit Logos zu hautfreundlichen Materialien und umweltschonenender Produktion oder mit der Initiative “Cotton made in Africa” , dass das Unternehmen zumUmweltschutz und zur Armutsbekämpfung über die nationalen Grenzen hinaus einen Beitrag leistet.” so Mack.


Coole Sache. Echt gut, dass Du so wirtschaftsfreundlich bist. Viele Grüne sind ja eher Gegner von Unternehmen…