Zwischenruf: Tanzverbot

In Hessen sind in diesem Jahr auch am 1. April Tanzveranstaltungen verboten, obwohl der (Grün-) Donnerstag kein Feiertag ist. Warum? Ich kann es mir nicht erklären.

Diffus schwirrt in der politischen Landschaft herum, auch vor Karfreitag müsse sich schon einmal vorsorglich auf die „Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung“ um Ostern vorbereitet werden. In Ordnung, wer diesem Hobby nachgehen möchte, kann das ungestört tun. Durch das Grundgesetz wird die freie Religionsausübung garantiert. Dann muss aber bitte jeder, der an sowas nicht glaubt, auch seinen Hobbies nachgehen dürfen. Dazu gehört auch ungestört durch christliche Feiertage am 1. April Tanzveranstaltungen zu besuchen.

19 Kommentare

  1. daniel mack says:

    Lieber Wolff, der Römer konstituiert sich noch… Und wer ist gerade Ordnungsdezernent? Richtig, Volker Stein (FDP) auf CDU-Ticket. Genau da darfst Du dich beschweren. Bei der FDP! Viele Grüße Daniel

  2. Wolff Holtz says:

    Lieber Daniel,

    Schwarz-Grün in Frankfurt, wunderbar… unter Schwarz-Grün werden jetzt erstmals in der (immer von den Grünen besonders hervor gehoben) multikulturellen Stadt Frankfurt am Main die Clubs massiv, unter Androhung von Ordnungsgeldern, vom Magistrat darauf hingewiesen, dass von Gründonnerstag bis Ostersonntag ein Tanzverbot besteht. Wir dürfen also davon ausgehen, dass Schwarz-Grün erstmals so lange ich denken kann, dieses völlig überholte, nicht mehr zeitgemäße Gesetzt durchsetzten wird…. Die Grünen – einfach schön, weltoffen und modern… Echt krass lächerlich Eure Bande hier im Römer!

  3. Mitglied der SPD Mai says:

    In diesem Fall muss ich Herrn Mack mal zustimmen. Warum er sich mit diesem Thema beschäftigt ist mir nicht zu erklären. Okay!

  4. Mitglied der SPD Main-Kinzig says:

    In diesem Fall muss ich Herrn Mack mal zustimmen. Warum er sich mit diesem Thema beschäftigt ist mir nicht zu erklären. Okay!

  5. Arnold Weber says:

    Herr Mack mag die FDP nicht, Herr Mack mag die CDU nicht und will trotzdem schwarz-grün machen. In welcher Welt lebt Herr Mack eigentlich?

  6. Daniel says:

    Zwei Punkte, André:

    1. die Mehrheit hat nicht immer recht. Man kann auch innerhalb einer Partei eine vom Parteimainstream abweichende begründete Meinung vertreten.

    2. wenn der kleinere Koalitionspartner immer alles schlucken müsste, dann hätten die Grünen die SPD nicht zum Atomkonsens mit der Wirtschaft bewegen können. Wenn die FDP große Teile ihrer Politik schon von vornherein nicht durchsetzen kann, dann soll bitte vor Wahlen sagen, dass es sich um nicht ernst gemeinte Vorschläge handelt.

    Für eine "liberale" Partei sehr schwach, dass sie das hessische Feiertagsgesetz in der aktuellen Form mitträgt. Das zeigt, dass es sich bei der hessischen FDP, die übrigens in den 90ern die damalige und jetzige Bundesjustizministerin gestürzt hat, um eine zweite CDU handelt.

  7. Arnold Weber says:

    Herr Mack mag die FDP nicht, Herr Mack mag die CDU nicht und will trotzdem schwarz-grün machen. In welcher Welt lebt Herr Mack eigentlich?

  8. Daniel says:

    Zwei Punkte, André:

    1. die Mehrheit hat nicht immer recht. Man kann auch innerhalb einer Partei eine vom Parteimainstream abweichende begründete Meinung vertreten.

    2. wenn der kleinere Koalitionspartner immer alles schlucken müsste, dann hätten die Grünen die SPD nicht zum Atomkonsens mit der Wirtschaft bewegen können. Wenn die FDP große Teile ihrer Politik schon von vornherein nicht durchsetzen kann, dann soll bitte vor Wahlen sagen, dass es sich um nicht ernst gemeinte Vorschläge handelt.

    Für eine „liberale“ Partei sehr schwach, dass sie das hessische Feiertagsgesetz in der aktuellen Form mitträgt. Das zeigt, dass es sich bei der hessischen FDP, die übrigens in den 90ern die damalige und jetzige Bundesjustizministerin gestürzt hat, um eine zweite CDU handelt.

  9. André says:

    Frau G.-E. als Vertreterin der evangelischen Kirche wird wie viele andere Grüne (siehe Diskussion zu Sonntagsöffnungszeiten in DD) wenig von einem solchen Vorschlag. Dass das Tanzverbot gekippt werden muss, da stimme ich dir völlig zu. Die FDP in Hessen kann das ja fordern, wird aber beim Koa-partner scheitern, wie ich im vorherigen Kommentar schon deutlich gemacht habe!

  10. Daniel says:

    Hallo André,

    das Tanzverbot ist in der jeweiligen Landesgesetzgebung geregelt, z.B. im Hessischen Feiertagsgesetz (HFeiertagsG). Wenn die FDP eine liberale Partei ist, dann setzt sie sich dafür ein, dass der entsprechende Paragraph gestrichen wird. Es kann nicht sein, dass der Staat den Bürgern vorschreibt, wann sie ihren Hobbies nachgehen dürfen und wann nicht.

    Was Katrin Göring-Eckardt zu meinem Vorschlag sagt weiss ich nicht. Ich habe sie bisher nicht danach gefragt, gehe aber davon aus, dass sie keine andere Position dazu vertritt. Ich unterstütze den Dialog der Religionen, halte Religion aber für eine private Angelegenheit. Der Staat hat in religiösen Fragen eine neutrale Position einzunehmen.

  11. André says:

    Wie soll die FDP als kleiner Partner in einer Koalition mit der CHRISTLICH Demokratischen Union bitte ein solches Tanzverbot kippen???
    Bin gespannt was Frau Göring- Eckhardt zu deinem Vorschlag sagt Daniel;)
    In einem säkularen Staat wie D gehörAssas Tanzverbot auf jeden Fall abgeschafft!

  12. Atheist says:

    herr weber, das ist nicht gerade intelligent was sie schreiben. herr mack verdient unterstützung, er vertritt auch keine anti-christliche, sondern eine weltliche position.

  13. Atheist says:

    herr weber, das ist nicht gerade intelligent was sie schreiben. herr mack verdient unterstützung, er vertritt auch keine anti-christliche, sondern eine weltliche position.

  14. Arnold Weber says:

    Herr Mack,
    was wollen Sie eigentlich mit ihrer antichristlichen Hetze? Warum lassen Sie den Leuten nicht einfach ihr Fest und feiern mit, auch wenn sie nicht an Gott glauben. Leuten wie ihnen tut es einmal gut sich nicht nächtlich zu betrinken. Können Sie nicht auf den Rausch verzichten?

    Gruß
    A. Weber

  15. Arnold Weber says:

    Herr Mack,
    was wollen Sie eigentlich mit ihrer antichristlichen Hetze? Warum lassen Sie den Leuten nicht einfach ihr Fest und feiern mit, auch wenn sie nicht an Gott glauben. Leuten wie ihnen tut es einmal gut sich nicht nächtlich zu betrinken. Können Sie nicht auf den Rausch verzichten?

    Gruß
    A. Weber

  16. Daniel says:

    Anmerkung: Unter meinem Namen kommentiere nur ich. Ich habe den vorherigen Post entfernt.

  17. da kann ich nur ja sagen !

    Wie kann eine Regierung mit FDP Beteiligung das akzeptieren ? Es ist ein Bruch gegen das Recht, nicht zu glauben !
    Wenn es so weiter geht, müssen alle Bürger Opfer von religiösen Sitten sein !

  18. Daniel says:

    Anmerkung: Unter meinem Namen kommentiere nur ich. Ich habe den vorherigen Post entfernt.

  19. da kann ich nur ja sagen !

    Wie kann eine Regierung mit FDP Beteiligung das akzeptieren ? Es ist ein Bruch gegen das Recht, nicht zu glauben !
    Wenn es so weiter geht, müssen alle Bürger Opfer von religiösen Sitten sein !

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