Ich bin so hessisch, wie ein Hesse nur hessisch sein kann

zuerst erschienen in DIE WELT

Mein Name ist Daniel Mack, ich komme aus Bad Orb, bin dort in die Grundschule und zur Kommunion gegangen. Danach war ich Messdiener, für jeden Gottesdienst ein Märkchen in ein Heft geklebt, um es in der Adventszeit einzulösen und 25 Mark zu bekommen. Die Fußballhelden meiner Jugend hießen Jürgen Klinsmann und Thomas Häßler. Erwachsen geworden bin ich mit deutschem Hip Hop. Beginner, Samy Deluxe, Sabrina Setlur, Moses P. Mit dem Ami-Kram konnte ich erst viel später etwas anfangen.

Heute lebe ich in Berlin. Wenn mein Land Fußball spielt, singe ich vor dem Spiel mit anderen im Biergarten die Nationalhymne mit. Ich mag das Lied. Einigkeit und Recht und Freiheit. Besser geht’s nicht. Bier trinke ich dabei nicht so gerne. Lieber Riesling, besser aus dem Rheingau als aus der Pfalz. Ich bin schließlich Hesse, liebe meine Heimat und war für sie im Parlament. Für mich gibt es nur wenig Schöneres als den Spessart im Herbst und den Blick auf die Frankfurter Skyline.

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Die feigen Social-Media-Hetzer

zuerst erschienen in die tagesszeitung  Wir brauchen eine Klarnamenpflicht für Twitter, Facebook und Co. Die anonymen Shitstorms und Hassmails schaden unserer Demokratie. Egal, über was ich schreibe – über Freiheit und Demokratie oder meine Liebe zu Europa –, unter diesen Tweets stehen innerhalb von wenigen… Weiterlesen

Es muss einen Unterschied zwischen Hass, Wut und Kritik geben

Einerseits darf man die Kritiker der großzügigen Migration nicht ausgrenzen, die Politik kann aber dem Ressentiment nicht einfach nachgeben. Anstand und Vertrauen in den Rechtsstaat müssen gestärkt werden. Aber wie? zuerst erschienen in DIE WELT Menschenjagd, Hitlergrüße und das Aussetzen der Pressefreiheit sind furchtbar. Auf… Weiterlesen